Dirty Dancing – 25 Jahre mit Patrick Swayze und Jennifer Grey

von: | aktualisiert am: 22.08.2012
Dirty Dancing mit Patrick Swayze und Jennifer Grey - Filmszene

Dirty Dancing mit Patrick Swayze und Jennifer Grey – Filmszene

Wir haben Schlange gestanden, damals vor 25 Jahren, um eine Kino-Karte zu ergattern für den Film „Dirty Dancing„. Die Geschichte hat uns berührt, das Tanzen begeistert – von Johnny, dem Tanzlehrer (Patrick Swayze), der einfach Geld verdienen musste  und „seinem Baby“ (Jennifer Grey), die eigentlich nur Urlaub machen wollte oder sollte mit ihren Eltern im Ferienclub, damals im Sommer 1963 – und eine neue Welt entdeckte. Auch die des Tanzens, aber vor allem die der Liebe.

Da stand der Mann gegen alle Vorurteile und soziale Schranken für seine Liebe ein: „Mein Baby gehört zu mir“ – vielleicht einer der wichtigsten Sätze im Film, in der berühmten Vorschluss-Szene. Vielleicht der Satz, der Patrick Swayze unsterblich machte in den Herzen der Frauen (siehe Foto links) – auch, wenn er an diesem Erfolg später schwer zu tragen hatte und selbst inzwischen nicht mehr unter uns ist.

Jeder, der vom Dirty-Dancing-Virus infiziert war oder ist, hat den Film seither immer wieder gesehen und wahrscheinlich eine DVD davon im Schrank. Dazu der Sountrack, der noch immer auf jeder Party zum Anheizen der Stimmung taugt. Das ist nicht nur bei jenen so, die wie wir uns damals in die Kinositze drückten, sondern gilt auch für unsere Kinder, die die Folgen „ertragen“ mussten und mit Patrick Swayze und Jennifer Grey als gelegentliche und immer wieder gern gesehene Abendunterhaltung aufgewachsen sind.

Viele Tanzlehrer bekommen heute bei jedem neuen Tanzfilm einen verschwommenen Blick, auf dass er doch noch einmal einen solchen Boom auslösen würde, wie seinerzeit 1987 „Dirty Dancing„. Die Tanzkurse quollen über. Mambo war der Hit. Allein, kein nächster Film hat es bisher geschafft, die Massen wieder so zu mobilisieren, in die Tanzschulen zu strömen.

Manche Szene aus Dirty Dancing hat sich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Etwa die Hebefigur im Showtanz und wie sie im See eingeübt wurde. Der Beginn dieses Showtanzes, bei dem Johnny Baby den Arm entlang streift – und die „Kitzel-Szene“ beim Einstudieren. Das Ballancieren auf dem Baumstamm. „Mein Tanzkreis – Dein Tanzkreis“, „Du musst die Musik fühlen – Bubum, Bubum“ oder das Üben mit der Wassermelone oder der tolpatschige „Hüpf-Mambo“ des Muttersöhnchens – ein Running-Gag unter unseren Tanzkumpels – oder der Frau unters Kinn zu greifen, auf dass sie in unsere Augen schaue, statt auf ihre Füsse beim Tanzenlernen.

Jeder hat wohl seinen eigenen Erinnerungen an den Film und seine Lieblings-Szene. Manchmal braucht es keiner Worte, nur einer Geste und jeder ringsum hat sofort „Dirty Dancing“ im Kopf.

25 Jahre ist es nun her. Am 21. August 1987 erblickte mit Dirty Dancing einer der wichtigsten Tanzfilme das Licht der Welt.

PS: Das Szene-Foto oben stammt aus dem Werbematerial für die DVD, die hier rechts verlinkt ist. Darauf übrigens auch ein Mambo-Tanzkurs. Das reicht, um zu hause mal ein paar Schritte zu üben. Um richtig Mambo zu lernen, geht in die Tanzschule!

 

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