Eurovision Song Contest
Eurovision Song Contest – kurz ESC – ist die moderne Bezeichnung des Grand Prix Eurovision de la Chanson, einem europaweitem Gesangswettbewerb, getragen von nationalen Fernsehsendern.

Eurovision Song Contest 2026 in Wien – hier im Bild die Moderatoren der Live-Shows Victoria Swarovski und Michael Ostrowski – Foto: ORF, Hans Leitner
Inzwischen werden beim Eurovision Song Contest in der ESC-Woche regelmäßig am Dienstag und am Donnerstag die Halbfinale ausgetragen und auch gesendet – in Deutschland auf One, in Österreich auf einem der ORF-Sender. Am Samstag ist dann das ESC-Finale, das in der ARD und im ORF gezeigt wird.
Ausgetragen wird der ESC regelmäßig in dem Land, dessen Interpret den Gesangs-Wettbewerb im letzten Jahr gewonnen hatte.
Update ESC 2026: Der ESC 2026 findet in Österreich statt. Das ESC-Finale ist am 16. Mai 2026 in Basel.
Die beiden ESC-Halbfinale sind am 12. und 14.5.2025. Am Dienstag stellt wird auch Sarah Engels vorgestellt, die für Deutschland startet (aber für das Finale gesetzt ist). Am Donnerstag startet die Schweiz, die sich erst noch qualifizieren muss. Österreich ist als Gastgeber ebenfalls gesetzt für das Finale.
Deutschland ist als eines der großen Geldgeber-Länder der Eurovision (ein Verbund europäischer TV-Stationen) mit seinem Beitrag fest für das Finale gesetzt (außerdem Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien und das jeweils gastgebende Land). Österreich und die Schweiz müssen sich über die Halbfinale im besten Fall für das Finale qualifizieren (es sei denn, sie sind Gastgeber).
Eine weitere Besonderheit ist die Teilnahme von Australien seit einigen Jahren, offenbar, weil der ESC dort sehr beliebt ist.
Früher hatte der Grand Prix strenge Regeln und auch eine kulturpolitische Funktion in den einzelnen Ländern, wie für Europa als Ganzes. Mit der Zeit ging das verloren und im Zuge der Modernisierung wurde auch der neue Name „Eurovision Song Contest“ gefunden. Schwierig war zudem die Integration der immer neuen Länder, die nach 1990 zur europäischen Gemeinschaft hinzu stießen.
So, wie der Wettbewerb an Bedeutung verlor, wurde er auch Kult bei seinen Fans. Inzwischen hat sich die Entwicklung schon wieder gedreht und der ESC ist fester Bestandteil im Jahreskalender der Wettbewerbe und Höhepunkte.
Entscheidend dazu beigetragen hat dazu das Engagement von Stefan Raab und später auch Pro Sieben, das mit dem Sieg von Lena Meyer-Landrut eine Krönung erfuhr. Inzwischen ist die Kooperation mit der federführenden ARD aber schon wieder beendet. Für den ORF war der ESC 2015 nach dem Sieg von Conchita Wurst 2014 ein riesiges Ereignis, das sogar beliebte TV-Shows wie die Dancing Stars aus dem Programm gekippt hat.









