Neue Show „Nate Light“ auf ZDFneo mit Philip Simon ab 18. April 2013

Autor(in): | aktualisiert am: 17.04.2013

Late Night Show "Nate Light": anarchisch, polarisierend, witzig, intellektuell

Philip Simon mit neuer Show - Nate Light auf ZDFneo - Foto: (c) ZDF -  Svea Pietschmann

Philip Simon mit neuer Show – Nate Light auf ZDFneo – Foto: (c) ZDF – Svea Pietschmann

Nate Light“: Am Donnerstag, den 18. April 2013 um 22.15 Uhr  startet ein neues Late-Night-Format auf ZDFneo. Bei „Nate Light“ sorgt der niederländische Comedian Philip Simon für Unterhaltung und wirft gleichzeitig einen kritischen Blick auf die Gesellschaft.

Der 36-Jährige, dessen Wurzeln im Varieté liegen, kann bei diesem Konzept seine Stärken voll ausleben. Philip Simon ist witzig, emotional, böse, verrückt!

In den nächsten zehn Sendungen wird er die Themen der Woche raus pieken und mit Gästen wie Kaya Yanar, Cem Özdemir und Nelson Müller hintergründige Gespräche führen.

Der Humor bleibt dabei nicht auf der Strecke. Dafür sorgt spätestens seine Kollegin, die 21-Jährige Nachwuchskünstlerin Tahnee Schaffarczyk. Warum ausgerechnet sie ihn unterstützt, erklärt Philip Simon bei der Pressekonferenz in Köln „Tahnee macht mit, nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie arschlustig ist und ein großartiges Timing hat.“

Einen Teil der Show besetzt die „schlechteste Sitcom aller Zeiten“. In „Two and a half Kaaskopp“ spielen die Beiden ein holländisches Flodder-Pärchen, das im Wohnwagen lebt. Alle Klischees, die mit dem Land in Verbindung stehen, beinhaltet diese Serien-Reihe.

Nate Light” wäre nicht Philip Simons Sendung, wenn die Liebe zu der Niederlande nicht  auf irgendeine Art und Weise demonstriert wird.

So macht der Kabarettist auch mit dem wenig enthusiastischen Mathias Egersdörfer einen Spaziergang durch das Tulpenland und stellt ihm seine Heimat vor. Marijke Amado, die bei einem Format mit holländischem Hintergrund nicht fehlen darf, versorgt hin und wieder mit nützlichen Tipps.

Drei bis vier Mal lädt die Redaktion einen Überraschungsgast ein, auf den Herr Simon spontan reagieren muss. Freuen darf man sich auf Gäste, die eine andere Meinung vertreten als der Gastgeber, aber auch auf solche, die der Unterhaltung dienen. Die Mischung macht es aus.

“Der multimediale Stand Up ist die beste und wahrscheinlich die einzige Möglichkeit die Rundfunkbeiträge zurück zu holen”, sagte eine ZDF-Sprecherin.  Normalerweise funktionieren Late Night-Sendungen mindestens drei Mal die Woche. Man will beim ZDF jedoch keinem Gefährt hinterher rennen, das man nicht einholen kann. Außerdem möchte Philip Simon nicht zu einem abgesessenen Gesicht innerhalb von einem Jahr werden – was man verstehen kann, wenn man an gewisse Kollegen denkt.

Dass „Nate Light“ keine typische Late Night Show ist, erkennt man auch an der Dekoration. Es ist kein Schreibtisch vorhanden  und kein nächtliches Stadtpanorama im Hintergrund. Die Bühne genügt.  Das Ziel ist mehr Theaterstimmung als Studioatmosphäre. Die Studiozuschauer sollen sich einbezogen fühlen und nicht hinter den Kameramännern verschwinden. Im Gegensatz zu Talkshows sitzen die eingeladenen Gäste gemütlich am Tisch, wie daheim in der Küche.

Woher eigentlich der kuriose Name der Sendung? Das ist kein Schreibfehler, sondern eine flotte Idee Herrn Simons. Die Anfangsbuchstaben bei „Nate Light“  stehen für „Niederlande“ . Dies ist bei Apres Ski entstanden. Buchstaben verdrehen fand der Philip Simon schon immer lustig: „Das machen Leute, die schizophren sind“, gesteht der Comedian.

Ob der Niederländer nun zum Berliner Flughafen fährt, um bei den Bauarbeiten zu helfen, einen PR-Mann dazu befragt, wie es sich anfühlt 25.000 € am Tag zu verdienen oder ernster zu nehmende Themen wie Integration diskutiert. Mit der Kombination aus politischen Inhalten und Unterhaltung darf sich der Zuschauer auf ein niveauvolles Comedy-Format freuen.

Als Bonus hat man die Möglichkeit online mit Fragen die Gespräche der Sendung zu beeinflussen. So gibt es “Fragenvorsagen“. Hier können die Zuschauer dem Gastgeber Fragen für seine jeweiligen Gäste aufgeben. Oder “Philip vs. Zuschauer“. Dabei stellen die Zuschauer dem Moderator eine Aufgabe. Kann er die nicht lösen, erhält der betreffene Zuschauer einen Preis.

Neugierig? Dann am Donnerstag, den 18.April 2013 um 22.15 Uhr ZDFneo einschalten!

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