Olympia 2026 Eiskunstlauf Männer: Ergebnisse, Medaillen in Mailand
von: Karsten Heimberger | aktualisiert am: 5. März 2026Eiskunstlauf-Männer bei Olympia 2026: Hier finden Sie die Ergebnisse der Männer aus der Kür (13.2.2026) und aus dem Kurzprogramm (10.2.2026) und außerdem Einschätzungen der Leistungen und Ereignisse in Mailand.

Olympia 2026 Eiskunstlauf Männer Ergebnisse, Sportler – hier im Bild Favorit Ilia Malinin in seinem Kurzprogramm 2026 – Foto: © International Skating Union (ISU)
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Inhaltsverzeichnis
Olympia 2026 Eiskunstlauf Männer: Ergebnisse
Hier finden Sie die Ergebnisse der Eiskunstlauf-Männer bei Olympia 2026.
Wir erfassen die Ergebnisse aller Sportler (nicht nur die Besten, wie sonst). So konnten Sie sich während der Wettbewerbe immer live über den aktuellen Zwischenstand informieren.
Medaillen im Eiskunstlauf der Männer

Mikhail Shaidorov aus Kasachstan wird Olympiasieger, holt Gold bei Olympia 2026 in Mailand – Foto: © International Skating Union (ISU)
Olympiasieger wurde Mikhail Shaidorov aus Kasachstan! So wurden die Medaillen bei den Eiskunstlauf-Männern vergeben:
- Gold-Medaille: Mikhail Shaidorov
- Silber-Medaille: Yuma Kagiyama aus Japan
- Bronze-Medaille: Shun Sato aus Japan
Der große Favorit ging leer aus – lesen Sie mehr dazu, was geschah, weiter unten!
Ergebnisse Männer nach Kür und Kurzprogramm bei Olympia
Die Ergebnisse der Männer bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand nach Kür und Kurzprogramm:
- Mikhail Shaidorov aus Kasachstan – 291,58 Punkte insgesamt aus Kür 198,64 (114,68+83,96) + Kurzprogramm 92,94 (52,45+40,49) – persönliche Bestleistung Kür und Gesamt
- Yuma Kagiyama aus Japan – 280,06 Punkte insgesamt aus Kür 176,99 (92,15+85,84) + Kurzprogramm 103,07 (56,50+46,57)
- Shun Sato aus Japan – 274,90 Punkte insgesamt aus Kür 186,20 (101,85+84,35) + Kurzprogramm 88,70 (46,77+41,93)
- Junhwan Cha aus Südkorea – 273,92 Punkte insgesamt aus Kür 181,20 (95,16+87,04) + Kurzprogramm 92,72 (50,08+42,64)
- Stephen Gogolev aus Kanada – 273,78 Punkte insgesamt aus Kür 186,37 (103,22+83,15) + Kurzprogramm 87,41 (48,23+39,18) – persönliche Bestleistung Kür + Gesamt
- Petr Gumennik aus Russland – 271,21 Punkte insgesamt aus Kür 184,49 (103,84+80,65) + Kurzprogramm 86,72 (48,43+38,29) – startet als Neutraler Sportler (AIN), persönliche Bestleistung Kür und Gesamt
- Adam Siao Him Fa aus Frankreich – 269,27 Punkte insgesamt aus Kür 166,72 (84,97+82,75) + Kurzprogramm 102,55 (57,27+45,28) – persönliche Bestleistung im Kurzprogramm
- Ilia Malinin aus den USA – 264,49 Punkte insgesamt aus Kür 156,33 (76,61+81,72) + Kurzprogramm 108,16 (62,35+45,81)
- Daniel Grassl aus Italien – 263,71 Punkte insgesamt aus Kür 170,25 (88,79+81,46) + Kurzprogramm 93,46 (52,73+40,73)
- Nika Ekadze aus Georgien – 260,27 Punkte insgesamt aus Kür 175,16 (96,23+79,93) + Kurzprogramm 85,11 (45,85+39,26)
- Kevin Aymoz aus Frankreich – 259,94 Punkte insgesamt aus Kür 167,30 (81,45+85,85) + Kurzprogramm 92,64 (48,55+44,09)
- Andrew Torgashev aus den USA – 259,06 Punkte insgesamt aus Kür 170,12 (86,16+83,96) + Kurzprogramm 88,94 (48,56+40,38) – alles persönliche Bestleistung
- Kao Miura aus Japan – 246,88 Punkte insgesamt aus Kür 170,11 (92,72+78,39) + Kurzprogramm 76,77 (37,44+40,33)
- Lukas Britschgi aus der Schweiz – 246,64 Punkte insgesamt aus Kür 165,77 (85,01+80,76) + Kurzprogramm 80,87 (40,61+40,26)
- Matteo Rizzo aus Italien – 243,18 Punkte insgesamt aus Kür 158,88 (76,32+82,56) + Kurzprogramm 84,30 (42,49+41,81)
- Aleksandr Selevko aus Estland – 236,82 Punkte insgesamt aus Kür 154,80 (77,05+77,75) + Kurzprogramm 82,02 (41,33+41,59)
- Boyang Jin aus China – 229,08 Punkte insgesamt aus Kür 142,53 (70,87+72,66) + Kurzprogramm 86,55 (47,79+38,76)
- Deniss Vasiljevs aus Lettland – 226,46 Punkte insgesamt aus Kür 144,02 (67,07+76,95) + Kurzprogramm 82,44 (42,34+40,10)
- Kyrylo Marsak aus der Ukraine – 224,17 Punkte insgesamt aus Kür 137,28 (64,92+73,36) + Kurzprogramm 86,89 (49,20+37,69) – persönliche Bestleistung im Kurzprogramm
- Maxim Naumov aus den USA – 223,36 Punkte insgesamt aus Kür 137,71 (64,66+75,05) + Kurzprogramm 85,65 (47,77+37,88)
- Vladimir Samoilov aus Polen – 222,25 Punkte insgesamt aus Kür 144,68 (72,65+73,03) + Kurzprogramm 77,57 (40,88+36,69)
- Donavan Carrillo aus Mexiko – 219,06 Punkte insgesamt aus Kür 143,50 (71,56+71,94) + Kurzprogramm 75,56 (39,71+36,85)
- Yu-Hsiang Li aus Taipeh – 214,33 Punkte insgesamt aus Kür 141,92 (77,25+64,67) + Kurzprogramm 72,41 (39,84+32,57) – persönliche Bestleistung im Kurzprogramm
- Adam Hagara aus der Slowakei – 202,38 Punkte insgesamt aus Kür 122,08 (61,91+62,17) + Kurzprogramm 80,30 (45,17+35,13)
- Tomas Guarino Sabate aus Spanien – 69,80 Punkte (34,25+35,55) – ausgeschieden (vor der Kür)
- Hyungyeom Kim aus Südkorea – 69,30 Punkte (37,92+32,38) – ausgeschieden
- Andreas Nordeback aus Schweden – 67,15 Punkte (31,45+35,70) – ausgeschieden
- Fedirs Kuliss aus Lettland – 66,86 Punkte (35,83+32,03) – ausgeschieden
- Vladimir Litvintsev aus Aserbaidschan – 63,63 Punkte (31,13+32,50) – ausgeschieden
Hinweis: Am Start in Mailand waren zunächst 29 Männer. Nach dem Kurzprogramm kamen nur 24 Eiskunstläufer in die Kür am Freitag in der Milano Ice Skating Arena. Das heißt, die letzten fünf Sportler scheiden aus.
Meinungen und Einschätzungen
Einschätzung nach der Kür der Männer
Vielleicht war es einer dieser sagenumwobenen Tage oder Daten, ein Freitag, der 13. – ein Datum, das dem einen das Glück bringt und anderen Pech.
Glück brachte der Tag der Kür-Entscheidung Mikhail Shaidorov und dem Eiskunstlauf-Verband in Kasachstan!
Mit diesem Olympia-Sieg hatte wohl niemand gerechnet, am wenigsten offenbar der junge Sportler selbst, der recht lange brauchte, um zu realisieren, welcher Coup ihm da gerade gelungen war. Vielleicht erzählt man sich in vielen Jahren in Kasachstan noch diese Geschichte?
Von ungefähr kam die Goldmedaille aber nicht! Sie ist ihm nicht in den Schoß gefallen. Er hat sie sich verdient:
Mikhail Shaidorov aus Kasachstan zeigte eine persönliche Bestleistung in der Kür und Gesamt und war am Ende damit so gut, dass es sogar mit über 11 Punkten Vorsprung für Gold reichte. Ein Gesamtergebnis von 291 Punkten aus einer Kür mit 198 Punkten und einem Kurzprogramm mit fast 93 Punkten ist aller Ehren Wert!
Mikhail Shaidorov ist übrigens ein „echter“ Kasache, kein geborgter. Er wurde in der kasachischen Stadt Almaty geboren und lebt dort, selbst wenn er teils in Sotschi trainiert.
Interessant: Sein Trainer Alexei Urmanov war auch schon Olympiasieger, nämlich 1994. Urmanov hat nach der Entscheidung lange etwas in Shaidorovs Ohr geflüstert. Da wüsste ich gern, was er dem jungen Mann mit auf den Weg gegeben hat.
Viele andere konnten ihre Bestleistung nicht erreichen oder verbessern oder haben gar die Kür verpatzt.

Yuma Kagiyama auf Platz 2, Silber-Medaille bei Olympia 2026 in Italien – Foto: © International Skating Union (ISU)
Yuma Kagiyama gelang auch nicht alles, schaffte nur die sechstbeste Kür von allen und hatte aber genug Vorsprung aus dem Kurzprogramm, dass es für die Silbermedaille reichte.
Von seinen Gefühlen überwältigt war Shun Sato auf Platz 3. Die Bronzemedaille bei Olympia ist ein großer Erfolg für den Japaner, der mit der drittbesten Kür noch von Platz 9 nach dem Kurzprogramm nach vorn kommen konnte.

Shun Sato aus Japan – Platz 3 und Bronze-Medaille bei Olympia 2026 in Mailand – Foto: © International Skating Union (ISU)
Petr Gumennik konnte sich mit der viertbesten Kür von Platz 12 im Kurzprogramm auf einen versöhnlichen Platz 6 verbessern. An dem jungen Mann aus Russland hingen förmlich Mühlsteine aus Erwartungsdruck und Verantwortung. Er zeigte eine respektable Kür, konnte aber erzählerisch, künstlerisch, nur andeuten, wie er das sonst macht.
Und was war mit dem großen Favoriten, Ilia Malinin aus den USA? Vielleicht wird der sich künftig an einem Freitag, den 13. zu Hause einschließen?
Nein, den Eindruck machte er zwar in der Kür, aber nicht danach, als der Sportsmann gleich nach der Verkündung seines Ergebnisses zum Sieger ging, ihm aufrichtig gratulierte (das konnte man sehen) und sogar recht lange mit ihm sprach.
Das ist übrigens nicht das erste Mal bei Ilia Malinin, hat man schon gesehen: Wenn er selbst nicht gut genug ist und andere die Lorbeeren ernten, hat er die Größe, die Leistungen der anderen sofort anzuerkennen und zu würdigen.
Ilia Malinin startete unglücklich in die Kür mit einem aufgerissenen Versuch vom vierfachen Axel (er sprang ihn nur einfach). Doch ging es gut weiter, er schien sich zu fangen. Ein Trugschluss: Ab der Mitte der Kür, mit den Kombinationen, zerfiel er dann förmlich und schien zwischendurch kaum noch richtig Luft zu bekommen – und belegt am Ende bei Olympia Platz 8 (mit der 15. Kür).
Einschätzung nach dem Kurzprogramm
Das war insgesamt ein besseres Männer-Kurzprogramm in Mailand, vielleicht immer noch ein bisschen lang mit 29 Eiskunstläufern, von denen man dann 5 vor der Kür ausschließt. Naja, das ist ein anderes Thema.
Ilia Malinin legte mit einer taktisch klugen Entscheidung das Fundament für den Erfolg in dieser ersten, olympischen Etappe. Er stellte das ursprünglich geplante Programm um und sprang den vierfachen Lutz statt des Axels. Das war eine sichere Variante für ihn. Nun konnte er das „Unternehmen Olympia-Gold“ von der Spitze weiter verfolgen.

Yuma Kagiyama aus Japan auf Platz 2 bei Olympia 2026 im Männer-Kurzprogramm – Foto: © International Skating Union (ISU)
Yuma Kagiyama hatte in seinem sehr rhythmischen und vom Jazz-Charakter her auch ungewöhnlichen Programm diesmal einen kleinen Patzer – aber nichts, was ihn aus dem Konzept bringen sollte.
Sehr Zufrieden kann Adam Siao Him Fa sein! Persönliche Bestleistung bei Olympia – was will man mehr? Vielleicht Bronze? Das ist noch nicht verdient. Am besten kann er Platz 3 mit einer guten Kür-Leistung verteidigen.
Petr Gumennik hat den Umständen Tribut zollen müssen und steht auf Platz 12 bestimmt weiter hinten, als er sich das gewünscht hat. Positiv ist: Nun kann er ganz ungezwungen und frei in der Kür laufen. Mal sehen, ob ihm das gelingt.
Auf den Plätzen hinter den besten drei Eiskunstläufern (mit jeweils über 100 Punkten) ist es ohnehin recht eng mit Blick auf die Kür. Es liegen 13 Männer innerhalb von 10 Punkten, die in einer Männer-Kür schnell aufgeholt oder auch verloren sind.
Olympia 2026 Eiskunstlauf – Männer: Ausblick
Das war die Einschätzung vor dem Wettbewerb:
Die Vorzeichen für die Eiskunstlauf-Männer bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand waren ganz klar und eindeutig: Die Goldmedaille war schon reserviert für einen jungen Überflieger aus den USA, der seit einiger Zeit den Eiskunstlauf elektrisiert.
Zu überlegen war Ilia Malinin, der alle möglichen Vierfach-Sprünge beherrscht und schon gezeigt hat, dass Gold bei Olympia 2026 für ihn die logische Folge wäre.
Nur beim vierfachen Axel wackelt er manchmal – ein Sprung, der sogar 4 ½ Drehungen braucht, wenn man ihn sauber landen will.
Im Team-Wettbewerb bei Olympia vor ein paar Tagen wollte er ihn wagen, entschied sich kurzfristig dagegen – zu kurzfristig wohl erst im entscheidenden Moment und landete auf Platz 2 hinter Yuma Kagiyama, der ein grandioses Kurzprogramm lief.
Nun steht dieser Sprung wieder auf dem Plan beim Kurzprogramm der Männer im Olympia-Programm – in Kombination mit dem dreifachen Toeloop. Ilia Malinin kann das. Behält er auch die Nerven?
In der Kür hat er nominal einen großen Vorsprung (ca. 30 Punkte), mit dem er einen Rückstand aus dem Kurzprogramm wettmachen kann, wie zuletzt beim Grand Prix-Finale, als er 14 Punkte aufholen musste und das mit einem Kür-Weltrekord parierte (siehe Artikel Eiskunstlauf Grand Prix Finale 4.–6. Dezember 2025: Ergebnisse)
In den Kampf um die Medaillen könnte noch ein Sportler eingreifen: Petr Gumennik aus Russland, der als Neutraler Athlet (AIN) starten darf, sich für Olympia 2026 qualifiziert hat.
Nachdem er die Saison verhalten begann, holte er bei der Russischen Meisterschaft 304,95 Punkte insgesamt aus Kür 201,18 (107,94+93,24) + Kurzprogramm 103,77 (57,02+46,75). Das ist der Punkte-Bereich von Yuma Kagiyama derzeit.
Da ist jedoch einiges ungewiss. Gumennik ist vier Jahre vor keinem internationalem Wertungsgericht gelaufen und auf ihm lastet bestimmt ein enormer psychischer Druck, nach so langer Zeit als Erster wieder die Welt-Bühne zu betreten, wie sie Olympia nun einmal ist (bei den Frauen wird übrigens Adeliia Petrosian am Start sein).
Olympia 2026 Eiskunstlauf Männer: Zeitplan, Übertragungen
Die Kür der Männer bei Olympia 2026 war am Freitag, 13. Februar 2026, 19.00 Uhr. Kommentatorin war Petra Bindl.
Das Kurzprogramm der Männer bei Olympia 2026 war am Dienstag, 10. Februar 2026, ab 18.30 Uhr. Kommentator war Daniel Weiss.
Alle Eiskunstlauf-Wettbewerbe bei Olympia 2026 wurden live als Livestream von der Sportschau (ARD) und vom Sportstudio (ZDF) übertragen!
Was wirklich im Fernsehen gezeigt wird und in welchem Umfang, ist eine Entscheidung der jeweiligen Redaktionen. Wenn Sie nichts verpassen wollen, nutzen Sie am besten die Mediatheken bzw. Internet-Angebote der Sender.
Auch Discovery+ und Eurosport übertragen die Wettbewerbe im Streaming.
Zum Eiskunstlauf bei Olympia und in Salsango
Weitere aktuelle Beiträge finden Sie unter dem Stichwort Eiskunstlauf-Nachrichten im Salsango-Magazin oder speziell für Olympia 2026.
Mehr Wissenswertes zu diesem Sport, Erklärungen (z.B. den Axel erkennen), Hintergründe zu den Regeln oder Portraits bekannter Eiskunstläufer finden Sie in unserem neuen Eiskunstlauf-Magazin.
Eine Übersicht über die wichtigsten Eiskunstlauf-Termine in der Saison 2025-2026 finden Sie auf unserer Seite Eiskunstlauf Wettbewerbe und Meisterschaften.
Die Beurteilung des Laufes von Petr Gumennik wundert mich gerade hier, auf einem Portal des Tanzes. Denn die Kür von Gumennik war überaus tänzerisch, hochelegant und dennoch sportlich höchstklassig. Für mich war es die schönste Kür des abends. Die Figur des Eugen Onegin wurde überzeugend dargestellt. Schön, dass er viel Applaus und viele Kuscheltiere erhielt. Warum wurde die Musik seines Kurzprogramms kurzfristig nicht gestattet, so dass er noch eine andere Musik wählen musste – war das Schikane oder hatte es andere Gründe? Dann ist es albern zu betonen, dass der Olympiasieger ein „echter“ Kasache ist. Er ist dort geboren und hat den Pass – aber Name und Aussehen sind nicht kasachisch und er hat sicherlich russische Wurzeln. Ohnehin ist dieser Eiskunstlaufwettbewerb gekennzeichnet durch starken russischen Einfluss – wenn auch meist indirekt. Es gibt zahlreiche russische Eltern der Läufer oder auch russische Trainer. Die wunderbare russische Eislaufschule setzte sich hier weltweit durch.
Hallo Dietlinde,
Sie schreiben: „…die Kür von Gumennik war überaus tänzerisch, hochelegant und dennoch sportlich höchstklassig. Für mich war es die schönste Kür des Abends.“
Ich schreibe: „Er zeigte eine respektable Kür, konnte aber erzählerisch, künstlerisch, nur andeuten, wie er das sonst macht.“
Ich sehe darin keinen Widerspruch.
Ich schätze seine Art, mit seiner Kür eine Geschichte zu erzählen – eine Darstellung oder Interpretation der Eiskunstlauf-Kür, die er in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut und verbessert hat!
Deshalb war mein Eindruck, dass er diesmal nicht so frei war, nicht so ausdrucksstark, eher etwas zurückhaltender, als ich es von ihm schon gesehen habe.
Das schränkt Sie in Ihrer Meinung oder Einschätzung gar nicht ein und relativiert sie auch nicht.
Die Probleme mit der Musik (bei ihm im Kurzprogramm) betrafen nicht nur ihn, sondern auch andere Sportler. Dabei geht es um rechtliche Fragen bzw. Ansprüche der Autoren, Urheber. Ich glaube, das wird in der allgemeinen Diskussion etwas verkürzt dargestellt. Ich finde es richtig, wenn das IOC darauf achtet, dass hier alles korrekt zugeht.