Rhythmus im Blut? Ist Rhythmus angeboren?

Autor(in): | aktualisiert am: 22.10.2012

Wie oft hört man, Latinos, Süd-Europäer oder Afrikaner hätten den Rhythmus im Blut. Wohlgemerkt den uns Mitteleuropäern nicht so gewohnten komplexeren Rhythmus außerhalb von Marsch oder Polka. Habt Ihr schon einmal Latinos oder Afrikaner marschieren sehen?

Gerade Nicht-Tänzer oder “Frischlinge” in Tanzkursen versuchen, damit – also mit dem “angeborenen Rhythmus” bzw. dem nicht angeborenen – ihre Schwierigkeiten zu erklären, z.B. einen Salsa-Rhythmus zu verstehen oder zu fühlen. Letzteres möchten die Tanzlehrer gern.

Sie “finden” die “1” nicht. Die “2” gar wird meist erst erfahrenen Salsa-Tänzern zugemutet. Zu Recht und auch wieder nicht.

Wer sich eine Weile unter besagten Bevölkerungsgruppen tummelt, wird bald bemerken, dass es dort auch Tanzmuffel gibt und solche Zeitgenossen, die ihre Schwierigkeiten mit akzentuierten Rhythmen haben.

Es ist aber einzig eine Frage der Gewöhnung! Der Übung!

Übung macht den Meister! Das wussten Oma und Opa schon und wahrscheinlich deren Großeltern schon, und deren…

Hinzu kommt eine sich ehemals dem s.g. “Establishment” verweigernde Generation, zumindest in Deutschland, die genau das heute selbst ist – aber Schwierigkeiten hat, die Tischnachbarin um einen Tanz zu bitten. Nicht, weil sie sich nicht traute! Manche vielleicht. Nein, weil sie sich verweigert hat. Weil Tanzen mehr Zappeln auf der Tanzfläche war. Natürlich ohne Partner.

Das allein wäre natürlich zu kurz gegriffen. Man müsste noch tiefer gehen in die Geschichte dieses Landes.

Doch wollen wir hier darauf verzichten, denn eigentlich geht es in diesem Artikel um eine Studie, die uns jetzt auf den Bildschirm “geflattert” ist. “Bild der Wissenschaft” hat auf die Studie schon vor mehreren Jahren hingewiesen und wir wollen das jetzt nachträglich noch tun.

Alles Weitere lest bitte nach im Artikel “Rhythmische Gehirngymnastik” von Ilka Lehnen-Beyel.

Ausgewählte Themen im Salsango-Magazin: