Halloween: Lasst Sie ruhig hinein, die guten Geister

Halloween: Lasst Sie ruhig hinein, die guten Geister

Autor(in): | aktualisiert am: 31.10.2013
Halloween - Kürbis - Foto: olga meier-sander / pixelio.de

Halloween – Kürbis – Foto: olga meier-sander / pixelio.de

Man kann ja zu Halloween geteilter Meinung sein, ob man nun die Geister vertreiben oder doch lieber die Geister herein bitten solle. Wir hatten hier schon mehrfach über die beiden Bräuche berichtet, die diesen beiden Gepflogenheiten zu Grunde liegen.

Mit den bekannten Kürbis-Fratzen zu Halloween sollen die bösen Geister vertrieben werden, die nun, wo es draußen frostig wird, sich einen heimeligen Platz zum Überwintern suchen.

Dagegen sind die vielen Feiern und Feste zu Halloween dazu angetan, heimatlosen Seelen einen freundlichen Empfang zu bereiten – auch wegen des kommenden Winters. Das geht wohl auf die Kelten zurück.

Die Kelten glaubten, zum Winter kehrten die Seelen der im Sommer Verstorbenen nun an den Ort ihres Lebens zurück. Deshalb sollten sie mit Opfergaben milde gestimmt und mit einem Fest willkommen geheißen werden.

Der Brauch mit den in Kürbisse geschnitzten Fratzen sollte vorbeiziehenden Dämonen anzeigen, dass von diesem Domizil bereits Besitz ergriffen wurde und nichts mehr zu holen sei. Woher dieser Brauch stammt, ist nicht so ganz klar. Noch früher machte man das Getöse und Feuer vor den Hütten, um böse Geister von diesen in der kommenden dunklen Jahreszeit fern zu halten.

Wir müssen uns also entscheiden?

Sind wir nett und freundlich und bitten herein, wer Gutes im Sinn hat. Wer hingegen unser Leben nur durcheinander bringen und uns Böses will, der soll draußen bleiben und weiter ziehen.

Auf den farbenfrohen Herbstschmuck müssen wir deshalb ja nicht verzichten. Und für die Kürbisse findet sich bestimmt auch eine andere Verwendung, als grobschlächtige Schnitzereien. Zur Not: Einkochen. Wer das heute noch kann.

Mit einer Aufstellung von Halloween-Partys können wir Euch in diesem Jahr dienen. Zwar gibt ein paar davon, doch insgesamt zu wenige und vor allem zeitlich völlig durcheinander – letztes Wochenende, am 31. Oktober selbst und nächstes Wochenende -, als dass wir die hier sinnvoll zusammentragen könnten.

Bald ist ja Karneval. Da kann wieder ordentlich gefeiert werden…

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