Dancing with the Stars 2018 am 14. Mai 2018 – Überraschung!

Dancing with the Stars 2018 am 14. Mai 2018 – Überraschung!

Autor(in): | aktualisiert am: 15.05.2018
Dancing with the Stars 2018 am 14. Mai 2018 – Überraschung

Dancing with the Stars 2018 am 14. Mai 2018 – Überraschung – Foto von Allef Vinicius auf Unsplash

Bei Dancing with the Stars am 14. Mai 2018 hätte ich Geld verloren, wenn ich auf das Ausscheiden oder Weiterkommen der Promis welches gesetzt hätte. Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass Tonya Harding es ins Finale von DWTS Athletes 2018 schafft.

Offenbar ist da in den USA inzwischen manches gerade gerückt worden. Auch wenn ich Tonya Harding nie persönlich dafür verantwortlich gemacht habe, was seinerzeit passierte, ist das doch für mich so unvereinbar mit dem Sport und dem Miteinander von Menschen, dass ich schon ein Schweigen als schwerwiegend empfinde. Damit genug dazu – auch ich habe versucht, Tonya Harding als Promi-Kandidatin im Rahmen von DWTS unvoreingenommen zu beurteilen. Eine neue Chance nach Verfehlungen gehört für mich ebenso zu einem anstrebenswerten Miteinander…

Überhaupt nicht überraschend für mich ist die Qualifikation von Adam Rippon für das DWTS-Finale nächste Woche und ebenso nicht ganz unvorhergesehen die von Josh Norman. Überraschend ausgeschieden bei DWTS am 14.5.2018 dagegen ist Mirai Nagasu. Sicher nicht ganz unerwartet sind auch Jennie Finch Daigle und Chris Mazdzer raus.

Soweit die Ergebnisse, die zunächst noch mit den Punkten unterlegt werden sollen:

Tanzpaare nach Punkten bei DWTS 2018 Sportler Edition 14.5.2018

  1. Eiskunstläufer Adam Rippon – Jenna Johnson – 39 Punkte
  2. Football-Spieler Josh Norman – Sharna Burgess – 36 Punkte
  3. Eiskunstläuferin Mirai Nagasu – Alan Bersten – 35 Punkte – ausgeschieden
  4. Rennrodler Chris Mazdzer – Withney Carson – 33 Punkte – ausgeschieden
    ehem. Eiskunstläuferin Tonya Harding – Sasha Farber – 33 Punkte
  5. Softball-Spielerin Jennie Finch Daigle – Keo Motsepe – 29 Punkte – ausgeschieden

Nun die

Videos der Tänze bei Dancig with the Stars 2018 am 14.5.2018

Zunächst das Opening nach “Can You Do This” von Aloe Blacc. Das hat mir diesmal richtig gut gefallen. Vor allem die Teile Formationstanz der Profis fand ich sehr gelungen!

Ballroom Battle Salsa – Chris Mazdzer, Josh Norman, Witney Carson und Sharna Burgess tanzen Salsa nach “WTF (Where They From)” von Missy Elliott ft. Pharrell Williams.

Es hätte auch was anderes sein können. Salsa war nur bedingt Programm – was allerdings auch an der Musik lag. Ausziehen finde ich auch immer schwierig, aber die Herren können es sich leisten, wie ich ein bisschen neidisch anerkennen muss.

Ballroom Battle Cha Cha Cha – Tonya Harding, Jennie Daigle, Sasha Farber und Keo Motsepe tanzen Cha Cha Cha nach “Dance” von DNCE.

Ballroom Battle Jive – Adam Rippon, Mirai Nagasu, Jenna Johnson und Alan Bersten tanzen Jive nach “Johnny B. Goode” von Chuck Berry.

Die Schuhe von Jenna Johnson fand ich deplaciert und das Kostüm hat mich auch nicht aus den Socken gehauen. Außerdem waren beide Paare in sich nicht immer ganz synchron. Aber bei der Übertragung im Internet sind Ton und Bild nicht immer ganz synchron, deshalb will ich das nicht mit einer Wertung verbinden.

Die Einzel-Tänze DWTS 14.5.2018

Jennie Daigle – Keo Motsepe tanzen Wiener Walzer nach “The Rest Of Our Life” von Tim McGraw & Faith Hill, der Titel-Song von deren aktuellem Album – siehe Country-Album von Tim McGraw & Faith Hill – The Rest of Our Life.

So sehr die Musik sicher ansprechend und passend für Jennie Daigle war (Tim McGraw & Faith Hill sind vom Erfolg und von der Popularität her so ne Art “Andrea Berg” in den USA), so wenig konnte sie eine etwas “burschikos” wirkende Haltung beim Wiener Walzer überwinden. Komisch, dass das bei Cha Cha – Battle nicht so auffiel… Sicher nicht die Top-Tanz-Auswahl für einen Einzug ins Finale, der ihr dann ja auch verwehrt blieb (29 Jury-Punkte).

Tonya Harding – Sasha Farber tanzen Rumba nach “See You Again” von Tyler Ward.

Das Kleid von Tonya Harding war viel schöner, als die zuvor – und ihr Tanzen fand ich sehr angemessen. Ich dachte erst, die Geschichte mit ihrem Vater und eine Rumba, das würde nicht so recht zusammenpassen. Aber so, mit dieser Choreografie, war das sehr passend. Und sie selbst schien die Rumba nicht nur verstanden zu haben, sondern mit ihrem Tanzen auch ausdrücken zu können. Auch wenn’s von der Jury “nur” 33 Punkte gab: Ich fand das richtig gut!

Chris Mazdzer – Witney Carson tanzen Foxtrott nach “I Got Rhythm” von Judy Garland.

Ich hätte ja lieber einen Quickstep gesehen… So wirkte das auf mich doch gerade in den Paartanz-Abschnitten recht gehetzt: 33 Punkte, ausgeschieden.

Mirai Nagasu – Alan Bersten tanzen Quickstep nach “BO$$” von Ray Chew – 35 Punkte – ausgeschieden.

Wow! Was für ein Tanz! Ich muss ja sagen, dass mir Mirai Nagasu von ihrer Art zu tanzen noch etwas besser gefällt, als Adam Rippon. Unabhängig davon fand ich die Choreo bravourös und die Ausführung genauso. Die 1-2 Wackler, die auch ich gesehen habe, kann man dem Paar in einer so tempo- und tanzreichen Choreo nicht ernsthaft ankreiden. Vielleicht gab’s von der Technik her, was zu mäkeln – das zu beurteilen sehe ich mich aber nicht in der Lage. Für mich war’s der beste Tanz des Abends (vielleicht gemeinsam mit Josh Norman – Sharna Burgess)!

Josh Norman – Sharna Burgess tanzen Contemporary nach “Stand By Me” von Ben E. King in einer Version von Bootstraps – 36 Punkte.

Geschickt hat Sharna Burgess ihre eigenen Fähigkeiten und den “Kraftüberschuss” von Josh Norman in die Choreo integriert. So leicht aussehende Hebungen kenne ich sonst eigentlich nur aus dem Ballett. Das war clever und auch gut umgesetzt!

Mir hat dieser Contemporary auch besser gefallen, als der nächste dann.

Adam Rippon – Jenna Johnson tanzten Contemporary nach “O” von Coldplay.

Gut getanzt – aber eben ein Contemporary – und auch nicht fehlerfrei – deshalb sehe ich hier auch keine volle Punktzahl und im Vergleich zu Mirai Nagasu (oben) keinen Vorteil. Ich wäre z.B. früher aus dem Vogelkäfig gekommen. Der hat doch eingeschränkt… Trotzdem gab es 39 Punkte von der Jury. Für mich wären 36 in der Gesamtschau auch genug gewesen.

Wir hatten ja gerade bei Let’s dance die Contemporary-Diskussion, ich muss hier also nicht vorn vorn beginnen. Völlig außer Frage steht natürlich, dass Adam Rippon außergewöhnlich gut tanzen kann!

Alle Artikel über diese Tanz-Show der ABC finden Sie unter den Stichwort Dancing with the Stars.

Quellenangabe: Das Foto oben hat mit Dancing with the Stars 2018 nichts zu tun, sondern dient lediglich der Illustration. Wir bekommen keine Fotos und keine Rechte, Fotos aus der Sendung zu zeigen. Deshalb müssen wir zu diesem “Kniff” greifen.

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Mirais Ausscheiden erinnert ein wenig an Staffel 18. Die Paarläufer Meryl Davis und Charlie White standen im Halbfinale, aber nur für Meryl hat's zum Finale gereicht. Wie Meryl und Charlie haben Mirai und Adam dieselbe Fan Base, und wenn es um den Finaleinzug geht, macht Stimmenteilung keinen Sinn mehr.
Zu Josh und Sharna nur soviel: Auch so kann man Contemporary tanzen- ohne sich gegenseitig den Kopf abzureißen und ein Gesicht zu machen, als hätte man gerade in den heißen Toaster gefasst. Dank an Len Goodman; nur er hat beide Contemporaries gleich bewertet. Adams Sieg jedoch scheint beschlossene Sache. Da bräuchte Josh einen Killer-Freestyle, um die Zuschauer noch auf seine Seite zu bringen. Alles andere als ein dritter Platz für Tonya wäre eine faustdicke Überraschung- allerdings nicht die erste in dieser Show.
Vor Beginn einer neuen Staffel kürt übrigens TV-Talker Jimmy Kimmel traditionell seinen Favoriten und liegt erstaunlich oft richtig. Diesmal tippt er auf Josh. Irgendwie hoffe ich, dass er Recht hat. Adam ist mir zu vorhersehbar, und Sharna drück' ich sowieso immer die Daumen.