Die richtigen Rahmenbedingungen für den (Tanz-) Sport schaffen

Autor(in): | aktualisiert am: 22.06.2017
Glas Wasser

Glas Wasser – Foto: (c) Marko Greitschus – pixelio.de

Wer mit dem Gedanken spielt, ernsthaft Sport zu treiben oder dies bereits tut -egal welchen Sport, nehmen wir z.B. das Tanzen-, wird schnell merken, dass viel Training alleine nicht ausreicht, um neue persönliche Bestleistungen zu erreichen. Neben den unterschiedlichen Trainings-Konzepten und -Intensitäten muss man auch seinen Körper optimal auf die Belastungen beim Sport und besonders bei intensiven Training vorbereiten. Das ist beim Tanzsport nicht anders, als bei den vielen anderen Disziplinen. In diesem Artikel wollen wir besonders auf die Aspekte der Konditionierung und passenden Ernährung eingehen, denn diese sind neben dem eigentlichen (Tanz-) Training wichtige Faktoren, um nachhaltig gute Ergebnisse erzielen zu können.

Mit der richtigen Ernährung das ideale Körpergewicht erreichen

Für engagierte Hobby-Sportler, die noch nicht allzu lange trainieren oder vielleicht sogar erst mit dem Training beginnen wollen, ist neben dem speziellen Training in der jeweiligen Sportart auch das Grundlagen-Training wichtig. Dazu gehört nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch das Training des gesamten muskulären Stützapparates und der s.g. Core-Muskulatur, also eine “Verbesserung der Körperstabilität und der Koordination durch gezieltes Training der Muskulatur in der zentralen Körperpartie des Menschen zwischen Zwerchfell und Hüfte” – so nachzulesen bei Wikipedia. In aller Munde sind gerade die s.g. Planks oder das Planking, ein einfaches, aber effektives Training, dass von jedermann leicht und jederzeit ausgeführt werden kann (siehe auch diesen Artikel bei frauenzimmer.de – funktioniert auch bei Männern!).

Das hilft übrigens jedem Menschen und täte jedem gut… Leistungssportler, auch Tanzsportler, haben dafür eigene Trainingspläne und oft sogar Zeiträume, in denen speziell dafür trainiert wird. Viele kennen sicher das geflügelte Wort: “Wintersportler werden im Sommer gemacht!”, was exemplarisch für alle Sportarten gilt.

Weil wir Nichtleistungsportler oft viel zu reichhaltig ernähren oder uns zu wenig bewegen für die reichhaltige Nahrung, die wir zu uns nehmen, gehört auch die Reduzierung des Körperfetts zu den mittel- und langfristigen Aufgaben und Zielen – je nachdem, wie viel wir uns davon im Verlaufe der Jahre unter die haut geschaufelt haben. Denn, wer z.B. zehn oder gar zwanzig Kilo Übergewicht hat, dem fällt es auch deutlich schwerer beim Sport (Tanzen) stets eine stabile Körperhaltung zu haben. Darüber hinaus sorgt ein hohes Körpergewicht für eine schlechtere Kondition und somit für eine schnellere Ermüdung.

Deshalb ist die Ernährung für alle Sportler und auch Tänzer eine wichtige Komponente. Im Allgemeinen ist es vor allem wichtig, eine ausgewogene Ernährung zu sich zu nehmen. Es kann auch nicht schaden, seine Ernährung selbst dann regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen, wenn man kein Übergewicht hat. Denn z.B. sollte man insbesondere vor dem (Tanz-) Training darauf achten, dass der Körper ausreichend Eiweiß zur Verfügung hat. Für den Tanzsport gibt zum Beispiel der Blog von Body Attack in einem speziellen Ratgeber-Artikel Tipps und weitere Informationen zur richtigen Ernährung zum Tanzen.

Körperliche Höchstleistungen nur mit einem intakten Flüssigkeitshaushalt

Nicht nur das Essverhalten, sondern auch das Trinkverhalten spielen eine große Rolle. Denn der Flüssigkeitshaushalt des Körpers kann durch eine abrupte Ernährungsumstellung oder auch durch den Konsum von Alkohol schnell aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Deshalb empfiehlt es sich gerade vor großen Trainingsumfängen oder Wettkämpfen auch die Flüssigkeitsaufnahme zu beachten. Was viele nicht wissen, bereits ein Flüssigkeitsverlust von nur 0.5-1% des Körpergewichts kann die Leistungsfähigkeit enorm reduzieren.

Wer viel trainiert und Sport treibt, verliert auch viel Flüssigkeit. An sich eine Binsenweisheit, doch meist haben nur Leistungssportler eigene Strategien, um einem Leistungsverlust durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr rechtzeitig auszugleichen. Inzwischen gibt es sogar Smartphone-Apps, die einem helfen, im Alltag rechtzeitig und ausreichend zu trinken. BeimSport jedoch muss muss man schon selbst dran denken…

Auch ist die Frage, was man am besten trinkt? Um die Energiezufuhr des Körpers nicht durcheinander zu bringen, empfiehlt sich herkömmliches Trinkwasser als primäres Getränk. Spitzen- oder Ausdauersportler haben da noch andere Dinge, auf die sie achten wollen und müssen und mischen Trinkwasser oft mit Zusätzen. Darum soll es hier aber nicht gehen…

Doch gerade für Sportler ist das oft gar nicht so leicht. Mineralwasser aus dem Supermarkt ist inzwischen zwar schon sehr preiswert zu kaufen, aber wer mag schon ewig die vielen Flaschen mitschleppen. Oder wenn man als Tanzsportler am Wochenende auf Turnieren in Hotels, fremden Städten oder gar fernen Ländern unterwegs ist… Selbst wenn die Turnierveranstalter Wasser kostenlos zur Verfügung stellen, bleibt einem außerhalb der Sportstätte selbst oft nur das Leitungswasser. Mancher hat da Bedenken… Deshalb empfiehlt sich z.B. ein mobiler Trinkwasserfilter der Wasserhelden, denn damit besteht die Möglichkeit, in nahezu jedem Umfeld hygenisches Trinkwasser aus dem Wasserhahn zu bekommen.

Eine weitere Sportart als Ausgleich betreiben

Neben der richtigen Ernährung und dem Trinken sollte sich jeder Sportler eine weitere Sportart als Ausgleich suchen. Eine Geschichte wie die von der Latein-Tänzerin Jelena Ostapenko ist zwar selten. Doch der Artikel zeigt, dass das Ausüben einer weiteren Sportart positive Effekte auf die Hauptsportart haben kann. Denn so kann der z.B. der Tänzer nicht nur seine Ausdauer verbessern, je nach Sportart verbessert er auch seine Körperspannung, Körperkontrolle und seine allgemeine Fitness.

-Ende des Artikels-

Diesen Artikels hat ein Gast-Autor geschrieben. Die Salsango-Redaktion hat den Artikel nur aus redaktioneller Sicht überarbeitet, inhaltlich aber nicht grundsätzlich verändert.

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