Willkommen 2013 – Keine Zeit, die Füße hochzulegen

Autor(in): | aktualisiert am: 2.01.2013
Willkommmen 2013 - Keine Zeit zum Füße hochlegen - Foto: © Marco2811 - Fotolia.com

Willkommmen 2013 – Keine Zeit zum Füße hochlegen – Foto: © Marco2811 – Fotolia.com

Willkommen neues Jahr! Willkommen 2013! Gleich mit neuen Höhepunkten begrüßt uns das Jahr 2013:

Fashion Week Berlin, Imm Cologne in Köln, (Möbel- und Einrichtungsmesse) und die UK Championships in Bournemouth erwarten uns in der Zeit vom 14.-20. Januar 2013.

Schon in der ersten Januar-Woche startet die Bundesliga-Saison der Tanz-Formationen. Man kommt kaum zum Luftholen.

Dabei möchte man noch einmal mit wehmütigen Blick auf das alte Jahr zurückschauen.

Gerade aus Sicht des Tanzsports gab es grandiose Ergebnisse, die zu toppen schwierig werden dürfte:

Aus Deutschland kommen die Weltmeister in den Standardtänzen (Benedetto Ferrugia – Claudia Köhler – Amateure WDSF), die Weltmeister Kür in den Standardtänzen (Simone Segatori – Annette Sudol – Amateure WDSF), die Weltmeister Kür in den Lateinamerikanischen Tänzen (Sergey und Viktoria Tatarenko – Profis WDSF), die Weltmeister Standard-Formationen (Braunschweiger TSC) und die Weltmeister Latein-Formationen (GGC Bremen).

Die vielen Vize-Weltmeister, dritte und weitere hervorragende Platzierungen verdienen ebenso unseren Respekt und Anerkennung, können aber hier im Sinne der Übersichtlichkeit nicht genannt werden.

Auch für die Schweiz gibt es Bestes zu melden – mit deutscher “Schützenhilfe”, wenn man so mag. Sven Ninnemann – Nina Uszkureit (Profis WDC) wurden erst Europameister in der Kür Latein und kurz darauf Vize-Weltmeister Kür Latein. Beide Tänzer kommen aus Deutschland, starten inzwischen jedoch für die Schweiz.

Dabei holperte es doch aus tanzsportlicher Sicht recht ungemütlich ins vergangene Jahr. Wir erinnern uns:

Die Weltverbände WDSF und WDC sind sich nicht grün und haben inzwischen beide jeweils Profi- und Amateur-Ligen. Das gab auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz einigen Wirbel, denn die nationalen Verbände zogen nach.

Das neue System schaukelt sich ein, führt aber dazu, dass es doppelte Meisterschaften auf vielen Ebenen gibt. So sind z.B. Sven Ninnemann – Nina Uszkureit nicht etwa die Vize-Weltmeister von Sergey und Viktoria Tatarenko. Beide Paare starten in unterschiedlichen Verbänden. Vergleichen kann man die Leistungen kaum, zumindest in der Kür, will man objektiv bleiben.

Auch führt das zu der absurden Situation, dass z.B. Stefan Erdmann – Sarah Latton munter bei Turnieren beider Verbände starten. Leider reichte es für das Tanzpaar bis jetzt nicht für ganz vordere Plätze. Davon abgesehen, dass wir jedem Tanzpaar den Erfolg gönnen und wünschen, wäre es doch höchst interessant, die Reaktion der Verbände zu verfolgen, wenn es dann einmal zu einer “Titelvereinigung” käme.

Sicher wird der Tag kommen, an dem wir das erleben. Bei den “normalen” Standard- und Lateintänzen gelten jedoch noch die alten Herrschaftsgebiete und es wird auch seine Zeit dauern, bis hier die jeweils neuen Verbände ernsthaft und in der Breite Boden gut machen. Zu erkennen ist das u.a. auch daran, dass nationale Meisterschaften der neuen Verbände noch Mangelware sind.

Wie auch immer: Wir freuen uns auf das neue Jahr und werden sogleich mit der aktuellen Berichterstattung beginnen! Nicht nur über den Tanzsport!

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