Dancing with the Stars 2018 am 22.10.2018 – Disney Night

Dancing with the Stars 2018 am 22.10.2018 – Disney Night

Autor(in): | aktualisiert am: 24.10.2018
Dancing with the Stars 2018 am 22.10.2018 - Disney Night

Dancing with the Stars 2018 am 22.10.2018 – Disney Night – Foto: Denys Nevozhai auf Unsplash

Auch bei den Großen Dancing with the Stars 2018 war Disney Night am 22. Oktober 2018, wie bei den Kleinen Dancing Stars einen Tag zuvor schon. Eine schöne und interessante Ergänzung, finde ich.

Diese Disney Night ist eine tolle “Erfindung” von DWTS. Es gibt immer schöne, theatralische und oft bekannte Geschichten und somit ein Thema, das vertanzt werden kann. Die Musik ist meist schon in Richtung Musical angelegt und lässt sich so tendenziell auch gut tanzen. Und es gibt immer auch nicht nur das eine Lied, nach dem getanzt werden kann, sondern unterschiedliche.

Weil es aber über den Filmtitel und die Kostüme immer schon eine inhaltliche Orientierung gibt, ist man in Musik und Choreografie zugleich viel freier in der Auswahl und bleibt trotzdem eindeutig in der Aussage dem Publikum gegenüber – und damit verständlich und nachvollziehbar, auch wenn nicht der eine Hit oder die eine berühmte Szene vertanzt wird.

Diesmal bin auch ich froh, dass -überraschend- niemand ausgeschieden ist, denn es hätte Alexis Ren oder DeMarcus Ware getroffen und damit Zwei, die es nun überhaupt nicht verdient gehabt hätten – während Leute wie Joe Amabile weiter durch die Sendung stolpern dürfen. Auch wenn der in dieser Woche vergleichsweise gar nicht so schlecht war, wie manchmal zuvor schon.

Tänze und Punkte bei Dancing with the Stars am 22.10.2018

Wenn Werbung so aussieht, schaue ich mir gern häufiger Werbung an… Das Opening der Profis, Promis und einiger Gäste der Junior-Staffel.

Junior Cast mit Jordan Fisher (DWTS-Sieger letztes Jahr)

Alexis Ren – Alan Bersten tanzen Slowfox nach dem Song “Just Around the Riverbend” aus dem Film  Pocahontas – 29 Punkte

Also, wenn Alexis Ren nach diesem Tanz hätte ausscheiden müssen, hätte ich wohl eine Woche lang geschmollt. Sehr dynamische Slowfox-Choreografie, sehr schön getanzt, mit ganz kleinen Fehlerchen hier und da. Deshalb sind 2 x 10 vielleicht zu viel, wie auch beim gleich folgenden Juan Pablo – aber bei der insgesamt über alle Paare eher wohlwollenden Wertung gerecht und verdient. Für mich der besten Tanz des Abends!

Juan Pablo Di Pace – Cheryl Burke tanzen Wiener Walzer nach dem Song “Gaston” aus Die Schöne und das Biest – 29 Punkte

Schöne, abwechslungsreiche WW-Choreografie mit einem souveränen Juan Pablo. Einen Wiener Walzer auf einem Tisch zu tanzen… Da musst Du schon wissen, was du tust und Deiner Sache sicher sein. Trotzdem war das auch nicht ganz ohne Verbesserungspotential getanzt. Wir haben ja auch noch ein paar Wochen! In das Kostüm passt er natürlich hinein, wie Johnny Depp in einen Kostümfilm…

Milo Manheim – Witney Carson tanzen Quickstep nach dem Song “Incredits 2” aus dem Film Die Unglaublichen 2 – 27 Punkte

In dem Kostüm musst Du Dich erstmal auf die Bühne trauen… Über weite Strecken gewohnt gekonnt, dann aber ein paar Fehler, die wahrscheinlich wirklich nur Fehler waren. Das kann Milo bestimmt auch fehlerfrei tanzen.

DeMarcus Ware – Lindsay Arnold tanzen Charleston nach dem Song “A Star is Born” aus dem Film Hercules – 26 Punkte

Na, was sollte DeMarcus Ware sonst vertanzen, als Hercules? Meister Propper gibt’s ja nicht bei Disney… Dafür gefiel mir Lindsey mit der roten Perücke gar nicht, unter der sie verschwand. Das viele Gewusel auf der Tanzfläche lenkt von ein paar Schwächen ab, die DeMarcus immer wieder zeigt. Ich hab den Eindruck, der könnte viel mehr, denn streckenweise gefällt er mir auch richtig gut!

Mary Lou Retton – Sasha Farber tanzen Contemporary nach dem Song “Reflection” aus dem Film Mulan – 25 Punkte

Interessanter Kontrast in doppelter Hinsicht: Der Anfang nicht so ganz glücklich, wie ich finde – doch dann gelingt es der Choreo und den beiden Tänzern, einen in den Tanz mitzunehmen. Und Mary Lou Retton vertanzt eine Rolle gut, die ihr eigentlich nicht auf den leib geschrieben ist.

Evanna Lynch – Keo Motsepe tanzen Jazz nach dem Song “When Will My Life Begin?” aus dem Film Rapunzel – Neu verföhnt – 24 Punkte

Sicher ein schwierig zu vertanzender Song, deshalb fehlte wohl auch der packende Moment. Evanna ist nicht konstant genug, innerhalb eines Tanzes. Schönen Passagen folgen solche, in denen alles ein wenig hektisch wirkt, was bestimmt auch an der Choreo liegt bzw. lag.

John Schneider – Emma Slater tanzen Quickstep nach dem Song “I Wan’na Be Like You” aus dem Dschungelbuch – 24 Punkte

Streckenweise sah das richtig gut aus, dann aber auch wieder recht unbeholfen. 8 Punkte von jedem Juror sind mir jeweils 2 zuviel. Mittelklasse mit hoffnungsvollen Ansätzen und Tendenzen ja, mehr aber auch nicht.

Bobby Bones – Sharna Burgess tanzen Langsamer Walzer nach dem Song “Part of Your World” aus dem Film Die kleine Meerjungfrau – 21 Punkte

Hübsche Kostüme und eine sehr reduzierte Choreografie, in der Bobby Bones nicht zur hochform auflief, aber sich ganz passabel aus der Affäre gezogen hat.

Joe Amabile – Jenna Johnson tanzen Jive nach dem Song “Zero” aus dem Film Ralph Breaks the Internet – 17 Punkte

Auch wenn Joe nicht viel getanzt hat und manchmal aus der Zeit fiel, schien er diesmal wenigstens zu wissen, was er tut. Ein Silberstreif am Horizont…

Wir werden Dancing with the Stars 2018 verfolgen und in Salsango regelmäßig darüber berichten. Mehr Artikel über diese Tanz-Show der ABC finden Sie unter den Stichwort Dancing With The Stars. Für Fotos direkt aus oder von der Show bekommen wir hier für Deutschland keine Rechte. Aber die Videos werden wir regelmäßig zeigen.

Weitere Artikel dieser Art sammeln wir in unseren Kategorien TV-Shows und Tanzen im Fernsehen.

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Ich hab' so meine Zweifel, ob Alexis und DeMarcus tatsächlich bottom two waren. Schließlich war das keine spontane Entscheidung, niemanden rauszuwerfen, sondern geplant. Allerdings gekonnt dramatisch inszeniert. So sind sie halt, die Amis. Mir kommt es eher so vor, als habe man bewusst Top-Kandidaten ins Rotlicht gestellt. Als wolle man den Zuschauern klarmachen was passiert, wenn sie nicht anrufen. Der plattfüßige Joe wird nämlich langsam zum Problem. Für den voten offensichtlich in der Hauptsache importierte Bachelor Fans- denen es herzlich egal ist, dass er nicht tanzen kann (und es nie lernen wird). Die Geister die ich rief...

Autor2
Karsten Heimberger

Hallo DMD, der Verdacht kam mir auch schon :-). Und hoffe, es ist nicht so. Solche "pädagogischen Maßnahmen" gehen meistens nach hinten los. Ich habe wenig Illusionen bzgl. Fernsehen, aber den guten Glauben, die unerschütterliche Hoffnung, dass bei solchen Sachen nicht manipuliert wird.

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Karsten, ob da manipuliert wird, ist letztlich eine Frage der Definition. Nicht manipuliert sind definitiv die Jurywertungen und die Ergebnisse der Zuschauerabstimmung- auch wenn (meist von enttäuschten Fans unterlegener Finalkandidaten) gern mal das Gegenteil behauptet wird. Da wären die Amis ihre BBC-Lizenz im Handumdrehen los.
Für Manipulation im Sinne von Beeinflussung der Zuschauer für oder gegen bestimmte Kandidaten, insbesondere durch extrem suggestiv produzierte Einspielfilmchen, gibt es dagegen zahllose Beispiele. Vor allem unter dem früheren Executive Producer Conrad Green wurde diese Kunstform zur Perfektion entwickelt. Seine Nachfolger sind davon gottlob wieder etwas abgerückt. Der Glaube an das Gute aber ist im Showgeschäft, zumal im amerikanischen, nicht wirklich angebracht.
Hinzu kommt: Bei DWTS ist Feuer unterm Dach. Seit der unausgegorenen Kurzstaffel im Frühjahr sind die Quoten eingebrochen und haben sich bisher nicht wieder nennenswert erholt.