Let’s dance am 1.5.2026 – Meinung, Kritik, Kommentare: Aufschlussreich

von: | aktualisiert am: 2. Mai 2026

Let’s dance am 1.5.2026 war eine für mich aufschlussreiche Tanz-Show mit guter Unterhaltung. Hier meine Meinung, Kritik und Kommentare.

Let's dance am 1.5.2026 - Meinung, Kritik, Kommentare Aufschlussreich

Let’s dance am 1.5.2026 – Meinung, Kritik, Kommentare Aufschlussreich – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash

Let’s dance am 1.5.2026: Gute Unterhaltung

Let’s dance am 1.5.2026 war für mich eine Show, in der ich mich nicht nur gut unterhalten fand, sondern in der ich auch lesen konnte, wie in einem Buch – in den Tänzen, in den Jury-Urteilen, die Promi-Kandidaten und auch die Profitänzer – begünstigt durch den Partnertausch, der als Thema oder Motto der Show diente.

Die prominenten Kandidaten haben inzwischen eine gute Qualität erreicht in ihrem Tanzen, sind sicherer geworden, wissen oft schon, was sie gut können und was vielleicht nicht – trauen sich auch etwas zu.

In gewisser Weise sind die Promi-Kandidaten nun schon so souverän, dass man auch den Einfluss der Profitänzer auf den jeweiligen Tanz deutlich identifizieren kann, natürlich auch bedingt durch den Partnertauch bei der Hälfte der Tänze.

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 1.5.2026

Für meinen Tanz des Abends bei Let’s dance am 1.5.2026 hatte ich mehrere Kandidaten, wobei mir die Entscheidung diesmal leicht gefallen ist, weil es einen eindeutigen Grund dafür gibt.

Auf meinem „Zettel“ standen in der Reihenfolge meiner Notizen (zeitlich bedingt):

  • die Samba von Milano & Marta Arndt
  • der Jive von Ross Anthony & Mariia Maksina
  • die Samba von Jan Kittmann & Kathrin Menzinger
  • der Paso doble von Anna-Carina Woitschack & Evgeny Vinokurov

Schnell hatte sich dann die Samba von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger als mein Tanz des Abend bei Let’s dance am 1. Mai 2026 herauskristallisiert.

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger - mein Tanz des Abends bei Let's dance am 1.5.2026, die Samba

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger – mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 1.5.2026, die Samba – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Ich will das im folgenden Text begründen und jedem Tanz seinen Teil widmen.

Meinung zu den Tänzen bei Let’s dance am 1. Mai 2026

Jan Kittmann mit Samba und Wiener Walzer

Mit der Samba von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger war ich zu Beginn gar nicht so recht glücklich:

Schon wieder die ausgesprochene Freizügigkeit, die natürlich zum Thema passte, aber auch mit bedecktem Oberkörper hätte dargestellt werden können. Es hätte der Aussagekraft des Tanzes nichts genommen.

Und diese affenartige Attitüde mag ich generell nicht so, wenn es um die Darstellung von Menschen geht. Und es ging ja um Tarzan – auch wenn in dem Song oder in den Szenen im Film bei dem Song die Affen es sind, die das Camp auseinandernehmen.

Trotz dieser zwei Vorbehalte haben mich Jan Kittmann und Kathrin Menzinger mit ihrer Samba am meisten überzeugt von allen Tänzen, weshalb die Entscheidung für den Tanz des Abends beim Nachdenken schnell fiel.

Hier in diesem Tanz war es nämlich Jan Kittmann, der allein im Vordergrund stand und nach meinem Geschmack sehr gut Samba getanzt hat.

Die Choreografie empfand ich als entspannt und so gestaltet, dass Jan voll in seiner Rolle aufgehen konnte.

So war es vor allem Jan, der mich mit seinem Tanzen überzeugt hat, wohl wissend, dass Kathrin da bei der Choreo und auch tänzerisch natürlich einen entscheidenden Anteil verantwortet.

Auch beim Wiener Walzer zuvor hatte Jan Kittmann mit Ekaterina Leonova eine Profitänzerin als Tanzpartnerin bekommen, die genau in dieser Disziplin schon oft geglänzt hat und der das erneut auf beeindruckende Weise gelang. Also, ich meine, sich konsequent in den Dienst des Profis zu stellen.

Der Wiener Walzer hat mir auch sehr gut gefallen – letztlich vor allem das unterschiedliche Wirken von Ekaterina und Kathrin „lesen“ zu können.

Jede hat eine andere Art, beide haben ihre Aufgabe gestern bei Let’s dance am 1. Mai 2026 hervorragend gelöst – meiner Meinung nach.

Anna-Carina Woitschack mit Paso doble und Charleston

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mit Paso doble bei Let's dance am 1.5.2026

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mit Paso doble bei Let’s dance am 1.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Der Paso doble von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov hat mir sehr gut gefallen – er war fokussiert, sehr dicht in seiner Inszenierung, spannend – und hätte jederzeit das Zeug dazu, Tanz des Abends zu werden.

Aber: Dieser Paso doble von Anna-Carina & Evgeny war ein Kunstwerk von Evgeny, das seine Faszination vor allem aus seiner Energie und seinem Tanzen bezog.

Natürlich hat Anna-Carina da gut mitgetanzt, aber im Vergleich z.B. zu Jan Kittmann nicht gleichermaßen gut – finde ich.

Weil es jedoch vor allem um die Promis gehen sollte, konnte dieser Tanz nicht mein Tanz des Abends sein.

Genau andersherum habe ich das bei dem Charleston von Anna-Carina Woitschack und Valentin Lusin empfunden:

Hier fand ich Anna-Carina viel angenehmer, irgendwie „souveräner, seriöser“ hatte ich mir notiert. Ihr Tanzen hat mir auch besser gefallen als das von Valentin, das mir teils zu „ausufernd“ war.

Milano mit Samba und Langsamer Walzer

Milano und Marta Arndt mit Samba bei Let's dance am 1.5.2026

Milano und Marta Arndt mit Samba bei Let’s dance am 1.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Die Samba von Milano und Marta Arndt war mein dritter Kandidat für den Tanz des Abends – und zwar, weil ich sie durch die Integration dieser orientalischen Elemente sehr modern fand – und diese auch gut getanzt.

Außerdem fand ich die Choreografie von Marta sehr geschickt und entspannt, weil Milano Zeit hatte, sich auf die einzelnen Elemente zu konzentrieren, sie tänzerisch auszuformulieren, damit zu spielen.

So konnte Milano seine Persönlichkeit und vermutlich seine musikalischen Erfahrungen besser nutzen und mit in den Tanz einbringen.

Ich vermute, er hat mit dieser Integration orientalischer Elemente schon durch seine Musik und sein Wirken dort einige Erfahrung. Diese Welle baut sich seit einiger Zeit (vielleicht 3-4 Jahre?) immer deutlicher auf.

Mit einer eher traditionellen Samba hätte Milano vielleicht mehr Schwierigkeiten gehabt?

Also ist es meiner Meinung nach zuerst dem choreografischen Geschick und vielleicht auch der künstlerischen Hand von Marta Arndt an der Zeit zu verdanken, dass diese Samba so gut funktioniert hat.

Beim zuvor schon getanzten Langsamen Walzer von Milano mit Victoria Sauerwald fand ich Milano elegant, aber manchmal ein bisschen zu hektisch. Außerdem tanzte er vorwärts souveräner als rückwärts. Alles in allem sicher ein guter Tanz und mit Punkten von der Jury nicht gerade überhäuft.

Ross Antony mit Jive und Salsa

Beim Jive von Ross Antony und Mariia Maksina dachte ich schon, meinen Tanz des Abends gefunden zu haben, denn der hat mir richtig gut gefallen!

Ross Antony und Mariia Maksina bei Let's dance am 1.5.2026 mit Jive

Ross Antony und Mariia Maksina bei Let’s dance am 1.5.2026 mit Jive – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Ross tanzte sehr engagiert und kompakt zugleich und wusste seine manchmal etwas überschwängliche Art in diesem Tanz und dem „disco-artigen“ Charakter gut dosiert einzusetzen.

So hat Ross diesem Tanz etwas Typisches aus der Zeit des Songs („Waterloo“ von Abba) mitgegeben – und ich kann leicht darüber hinwegsehen, dass ihm am Ende vielleicht etwas die Puste ausging.

Die Salsa von Ross Antony und Alexandru Ionel fand ich gut, sauber geführt und ausgeführt, durchaus mit einer Portion Witz. Im Vergleich mit den anderen Tänzen bei Let’s dance am 1. Mai 2026 fehlte vielleicht etwas das Besondere – aber es können auch nicht alle Tänze herausragen. Insofern ist das gar keine Kritik.

Joel Mattli mit Paso doble und Slowfox

Bei Joel Mattli habe ich das Gefühl, geht es im Moment nicht richtig weiter. Er tanzt gut, aber nicht besonders gut oder besser als andere – und ich sehe immer wieder Momente, in denen er auf mich nicht so überzeugend wirkt.

Im Paso doble mit Patricija Ionel war das eine manchmal etwas wilde Art, besonders wenn er sehr große Schritte tanzte. Im Slowfox mit Malika Dzumaev war das seine Haltung und auch seine Beine haben mir nicht so gefallen, wobei ich gar nicht genau ausmachen kann, woran das liegt.

Joel Mattli und Malika Dzumaev mit Slowfox bei Let's dance am 1.5.2026

Joel Mattli und Malika Dzumaev mit Slowfox bei Let’s dance am 1.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Als Stichwort hatte ich mir „X-Beine“ aufgeschrieben. Ich weiß aber weder, ob er solche hat, noch ob das überhaupt beschreibt, was ich meine.

Ich fand diesen Slowfox zwar schön, aber nicht souverän genug, um mich begeistern zu können.

Gustav Schäfer mit Paso doble und Samba

Beim Paso doble von Gustav Schäfer und Zsolt Sándor Cseke hat Zsolt etwas richtig gemacht und besser, als z.B. Alexandru Ionel bei seiner Salsa mit Ross:

Zsolt ist konsequent in die Rolle des Folgenden gegangen und hat es damit Gustav etwas leichter gemacht, weil er sich nicht umstellen musste.

Insgesamt fand ich diesen Paso viel besser, als ich zuvor gedacht hatte. Und das ist eben auch der Leistung von Zsolt zu verdanken – wobei mir auch Gustav gefallen hat, selbst wenn er nicht immer ganz perfekt ist. Aber, wer ist das schon?

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster mit Samba bei Let's dance am 1.5.2026

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster mit Samba bei Let’s dance am 1.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Die Samba später von Gustav mit Anastasia Maruster fand ich unterbewertet im Vergleich zu anderen Tänzen.

Wie inzwischen gewohnt, schneidert Anastasia ihre Choreografien für Gustav, nutzt geschickt seine Stärken (wie z.B. seinen Instinkt für den Rhythmus) und überspielt, was er nicht so gut kann. So sieht Gustav für meinen Geschmack immer gut aus.

Mir gefällt das! Ich fühle mich meistens gut unterhalten von diesem Tanzpaar!

Nadja Benaissa mit Jive und Tango – ausgeschieden

Nadja Benaissa ist ausgeschieden bei Let’s dance am 1. Mai 2026.

Und ich bekenne mich: Ich hätte genauso entschieden, wie offenbar eine relative Mehrheit der Zuschauer.

Mir geht es bei Nadja ähnlich wie bei Joel: Ich finde, sie bewegte sich zuletzt eher „quer“, mehr Hin und Her als vorwärts in ihrer tänzerischen Entwicklung. Ich fand das nicht mehr so spannend und ich wüsste auch nicht, worauf ich mich hätte noch freuen sollen.

Damit will ich nicht sagen, dass sie schlecht getanzt hätte! Aber mir haben beide Tänze von Nadja nicht sehr gut gefallen.

Der Jive mit Massimo Sinato war mir etwas zu wild, zu unruhig und irgendwie auch unsauber.

Als Jive fand ich ihn nicht gelungen, als Showtanz dagegen schon. Aber das war nicht die Art Jive, die mir gefällt – und tanzende Nonnen und Priester übrigens auch nicht.

Positiv ist mir aber aufgefallen, dass Nadja sehr locker wirkte. Da muss Massimo einen guten Einfluss auf sie gehabt haben.

Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov beim Tango - ausgeschieden bei Let's dance am 1.5.2026

Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov beim Tango – ausgeschieden bei Let’s dance am 1.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Der Tango von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov wurde von der Jury mit 30 Punkten belohnt, die ich beiden gönne – aber ich fand, das war kein schöner Tango.

Das lag vermutlich und teils an der Haltung von Nadja, die mir fast durchweg etwas zu aufrecht war, gerade oder sogar leicht in Rücklage in Situationen, wo das nicht angebracht war.

Ich habe dafür in meinen Notizen eine kleine Skizze gemacht, die das verdeutlicht, wie das aussah. Nur kann ich die hier leider nicht einfügen. Jedenfalls wirkte dadurch der ganze Tanz auf mich irgendwie nicht selbstverständlich und souverän genug.

Ich kann im Moment nicht sagen, ob auch die Choreo daran ihren Anteil hatte. Vermutlich, nur kann ich das dann nicht benennen oder beschreiben.

Fazit zu Let’s dance am 1. Mai 2026

Trotz allen Vorbehalten, die ich gegen den Partnertausch hatte, fand ich den besser gelungen, als zuvor vermutet.

Klar besser fand ich jedoch die Tänze, die die ursprünglichen Tanzpaare miteinander getanzt haben. Schon daraus kann man einiges schlussfolgern!

Insgesamt hat mir die Sendung Let’s dance am 1. Mai 2026 gut gefallen – gute Tänze, es war abwechslungsreich und unterhaltsam.

Immer größere Vorbehalte habe ich gegenüber der Jury, die in meinen Augen oft taktisch ihre Punkte vergibt und in den Kriterien so flexibel ist, wie Wackelpudding. Darauf werde ich nächste Woche noch einmal ausführlicher eingehen, weil die Zeit heute zu knapp ist.

Besonders spannend oder aufschlussreich, wie ich es in der Überschrift formuliert hatte, fand ich, wie genau man die Arbeit der Profis lesen oder erkennen konnte!

Zu Let’s dance 2026 in Salsango

Über Let’s dance 2026 informieren wir, wie von Salsango in den letzten Jahren gewohnt:

  • am Tag der Show mit einem Fakten-Artikel zur aktuellen Sendung
  • am nächsten Tag mit einem Meinungs-Artikel inklusive Diskussion der Show

Wer noch im Fakten-Artikel etwas nachsehen möchte, hier der Link: Let’s dance 1.5.2026 Fakten: Wer ist ausgeschieden? Punkte, Tänze, Fotos

Es gibt auch Artikel, die die Staffel begleiten und ständig aktualisiert werden. Unsere Let’s dance 2026 – Übersicht ist die Anlaufstelle in Salsango für die Informationen zur Staffel. Alle Artikel chronologisch sortiert finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.

Wir berichten über Let’s dance seit 16 Jahren (seit 2010). Das sind viele Informationen, für die wir derzeit Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango zur zentralen Informationsseite ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen, wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.




49 Kommentare zu “Let’s dance am 1.5.2026 – Meinung, Kritik, Kommentare: Aufschlussreich”



  • cavaradossi sagt:

    Spät, aber doch auch noch ein Kommentar von mir zur letzten Show :
    Im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam, man sieht das sich die Profis mit der Inszenierung Jahr für Jahr mehr Mühe geben, jeder versucht der vorgegeben Musik eine Story zu geben und nicht nur dem Promi Tanzschritte beizubringen.
    Es funktioniert auch ganz gut, der Unterhaltungswert der Show steigt in meinen Augen von Jahr zu Jahr. Es klappt natürlich nicht bei jedem Tanz gleich gut, und das liegt ursächlich an der Musik, die den Paaren vorgesetzt wird. So war diesmal Joel und Milano mit Ihren Standardtänzen eher auf verlorenen Posten, der Wiener Walzer von Jan war jetzt auch kein Burner, von Ekat routiniert aber ohne große Highlights inszeniert – das ist auch nicht notwendig, wenn der Promi die Technik schon sehr gut beherrscht, wird aber ein Problem wenn das – wie bei Milano in den Standardtänzen- nicht der Fall ist.
    Choreographisch und von der Inszenierung her haben für mich der Paso von Evgeny, der Jive von Ross, der Paso von Gustav und die Samba von Jan herausgestochen – nicht das ich alle diese 4 Tänze gleich bewertet hätte , aber der Showeffekt war bei allen zweifellos da, die Musik , die Kostüme und die Choreo haben harmonisch zusammengepasst – und das sollte, finde ich – immer das Ziel jedes Profis sein – die bestmögliche Unterhaltung zu bieten.
    Ich habe nicht umsonst am Anfang „der Paso von Evgeny“ geschrieben, denn so gut er mir auch gefallen hat, das waren keine 30 Punkte, weil ja doch nur der Promi bewertet werden soll – und hier war ganz einfach zu wenig Tanz vorhanden. Was Anna Carina gezeigt hat, war wirklich outstanding, aber es fehlten ganz einfach grundlegende Paso Figuren und sie hat gefühlt nur die Hälfte der Zeit getanzt, während der anderen Zeit hat Evgeny sein Solo gezeigt. Dafür darf es meiner Meinung nach keine 30 Punkte geben.
    Der Jive zu „Waterloo“ und der Paso zu den „Wild Boys“ war herzerfrischend anzusehen, auch toll inszeniert, die tänzerische Qualität war natürlich nicht so vorhanden wie bei den anderen Beiden.
    Meine 30 Punkte hätte Jan für die Samba bekommen, hier hat fast alles gestimmt, Kathrin hat dem
    Song über Tarzan und Jane, der bereits 2 x bei DWTS in Amerika vertanzt wurde , nochmals neue Facetten entlockt, und vor alllem war Jan in den Samba Basics wirklich toll unterwegs.
    Wenn man sieht, wie der Vergleich dieser 4 Tänze punktemäßig bei der Jury ausschaut, dann darf sich Herr Llambi nicht beklagen, wenn gute Tänzer ausscheiden und weniger Gute weitergewählt werden.
    Neben dem Sympathiefaktor für z. B. Gustav und Ross muß man doch sehen, das die Jury in Ihren Wertungen und auch verbalen Urteilen viel zu wenig differenziert – meist gibt es 7 oder 8 Punkte für alle, und es wird speziell bei den nicht so guten Tänzern die Ausstrahlung, etc. gelobt was das
    Zeug hält und wenig konkretes kritisiert, währen bei den besseren Tänzern meist irgendeiner technischer Fehler ( den es natürlich gibt ) kritisiert wird. Für den Zuseher, der selbst keine Tanzerfahrung hat, erschließt sich daher nicht, das hier doch oft eine sehr großer Unterschied in der tänzerischen Qualität vorhanden ist – Und im Nachhinein wird das aber von Llambi quasi gefordert -„Wie kann man nur für jemanden anrufen, der so viel schlechter tanzt !“

    • Vielen Dank, cavaradossi, dass Du Dir noch die Zeit genommen hast, mit uns Deine Sicht der Dinge zu teilen!

      Von den vielen möglichen Betrachtungsweisen oder auch Bewertungskriterien liegt für mich der Fokus immer etwas mehr auf dem Charakter des Tanzes und der Umsetzung durch den Promi. Die Technik ist für mich mehr ein Mittel zum Zweck und die Vielfalt der eingesetzten, typischen Schritte, Elemente und Figuren rückt zumindest teils eher etwas zurück, weil das mehr vom Profi vorgegeben wird und ich auch nicht ganz so wichtig finde, so lange der Charakter des Tanzes erfasst oder dargestellt wird. Das differiert auch etwas von Tanz zu Tanz.

      Beim Paso doble haben wir bei Let’s Dance glücklicherweise (aus meiner Sicht) inzwischen etwas vom Kämpferischen weg hin zum Spielerischen und Tänzerischen gefunden – und in der letzten Sendung zwei interessante Interpretationen von Zsolt und Evgeny gesehen. Dabei war die Variante von Evgeny atmosphärisch viel dichter, konnte es aber auch sein (im Vergleich zu Zsolt) – hat jedoch auch aus meiner Sicht etwas zu sehr von Evgeny gelebt (wie oben schon beschrieben). Hain war im Studio und hat von da einen anderen Eindruck mitgebracht (siehe weiter hinten in den Kommentaren), was ich mir durchaus erklären kann.

      Die direkten „Konkurrenten“ von Anna-Carina & Evgeny waren aus meiner Sicht aber nicht Gustav & Zsolt, sondern Jan & Kathrin – und da fand ich den Anteil und die Umsetzung von Jan deutlicher und differenzierter, weshalb ich diesen Tanz zu meinem Tanz des Abends gemacht habe. Das kann man natürlich anders sehen und ich verstehe durchaus jeden, der/die da mehr zu der beeindruckenden Inszenierung von Anna-Carina & Evgeny neigt.

      Weil man aber eben unterschiedlich gewichten kann, unterschiedliche Standpunkte hat, von denen aus man einen Tanz beurteilt, verstehe ich die Aufregung nicht ganz, die Joachim Llambi inszeniert hat im Nachgang zur Show. Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob er nur beleidigt ist (weil man seiner Empfehlung nicht folgt), die gesamte Klaviatur der Show benutzt oder vielleicht andere Zwecke verfolgt.

      Immerhin ist die Entscheidung von Let’s dance (für alle seit jeher bekannt) zweistufig. Da kann ich nicht nach der Hälfte sagen: So muss es sein!

      Und, was etwas in den Hintergrund gerät: Es wurde für alle verbliebenen Promis häufiger angerufen als für die ausgeschiedene Nadja, nicht nur für einen (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) – und (fast) jede Änderung in der Reihenfolge bei den Zuschaueranrufen hätte zum Ausscheiden eines anderen Promis geführt.

      Wir sind inzwischen in der Phase der Staffel, in der es (leichter) jeden treffen kann. Und ich bin froh, dass es so ist, weil ich nachwievor ein großer Fan der Zuschauerbeteiligung bin!

      • Pamela sagt:

        Danke, Karsten genau dies wollte ich auch noch ergänzen:
        Ich hätte Nadja zwar gerne weiter gesehen und hab sogar das 1. Mal für sie gevotet, aber jetzt überhaupt und ausschließlich auf Gustav herumzuhacken finde ich schon echt daneben und unfair. Es müssen ALLE Kandidaten mehr Anrufe als Nadja gehabt haben, sonst wäre es rechnerisch nicht möglich gewesen, sie auf dem geteilten 2. Platz ausscheiden zu lassen und dass sie offenbar so wenig Unterstützung von außen hatte, dafür können die anderen (einschl. Gustav) ja nichts. Wenn ich noch an Herrn Lambi’s Ansage an die Zuschauer in der folgenden Show nach Marie’s Ausscheiden letztes Jahr, denke, tun mir Gustav und auch Anastasia jetzt schon leid…:-(

      • Hallo Pamela, dann hätte Gustav vielleicht schon deshalb die nächste Runde erreicht ;-)

        Aber im Ernst: Ich glaube, Gustav lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen – und Anastasia macht mir auch nicht den Eindruck.



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