Let’s dance am 6. März 2026: Meinung, Kritik, Kommentare – Lichtblicke

von: | aktualisiert am: 27. März 2026

Let’s dance am 6. März 2026 war meiner Meinung nach voller Lichtblicke! Hier meine Kritik und Kommentare zu den Tänzen und der Show.

Let's dance am 6. März 2026 - Meinung, Kritik, Kommentare - Lichtblicke - das Foto ist das Staffel-Foto bei Salsango für Let's dance 2026, es zeigt eine Spiegelkugel in einem dunklen Raum, die von Scheinwerfern angestrahlt wird und deren Licht reflektiert

Let’s dance am 6. März 2026 – Meinung, Kritik, Kommentare – Lichtblicke – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash

Wer hätte es gedacht, dass Let’s dance sich so verändern kann. Es weht eindeutig ein neuer Wind in der Tanz-Show!

Falls Sie vor der Meinung erstmal in die Fakten schauen wollen?

Let’s dance am 6. März 2026: Vieles ist anders und wirkt neu

Nach der Show Let’s dance am 6. März 2026 hat sich mein Eindruck von letzter Woche hier im Meinungs-Artikel und in Ihren Kommentaren in der sich anschließenden Diskussion bestätigt: Let’s dance 2026 ist tatsächlich anders!

„Runderneuert“ hat man dazu früher gesagt. Das ist zwar bei Autoreifen aus der Mode gekommen, aber einer solchen Show wie Let’s dance tut es gut!

Das geht schon bei Äußerlichkeiten los. Motsi z.B. sah richtig gut aus in ihrem roten Kleid! Auch Victoria Swarovski hat ein ordentliches Kleid auf der Kleiderstange in ihrer Garderobe gefunden!

Wir hatten sogar einen Frack für einen Kandidaten als Tanzkostüm dabei. Und richtige Tanzkleider gab es auch. Gut, dafür mussten sich dann Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov den Stoff teilen, der eigentlich für nur ein Kostüm eingeplant war, aber ich will nicht meckern und mich an dem freuen, was gut war.

Und die Tänze! So viele verschiedene Tänze und dabei nur ein Cha Cha Cha!

Und die Musik-Auswahl! Viele selten gehörte Titel. Und dann noch zwei Salsa zu bekannten Salsa-Songs! Ich hatte schon fast die Hoffnung verloren, dass ich das noch erleben würde bei Let’s dance! Sogar ein Charleston ohne eingemischte Zusatzgeräusche. Na, wer hätte gedacht, dass das überhaupt geht?

Noch nicht einmal „richtige“ Jury-Lieblinge konnte ich ausmachen. Nur hier und da mal eine kleine Tendenz. Die ist ja auch erlaubt. Jeder von uns neigt mal mehr zu diesem oder jenen Tanzpaar, während es andere schwerer haben, zu beeindrucken.

Ich will es nicht übertreiben mit der Aufzählung der Lichtblicke. Ihnen wird bestimmt auch anderes noch aufgefallen und in Erinnerung geblieben sein: Aber: So kann Let’s dance 2026 gern weiter gehen meiner Meinung nach!

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 6. März 2026

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 6. März 2026 war eindeutig der Charleston von Ross Antony und Mariia Maksina!

Ross Antony und Mariia Maksina - überraschend mit meinem Tanz des Abends bei Let's dance am 6.3.2026

Ross Antony und Mariia Maksina – überraschend mit meinem Tanz des Abends bei Let’s dance am 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Niemals hätte ich gedacht, dass ich einen Tanz von Ross Antony auswählen würde, weil er mich mit seinem Tanzen so sehr beeindruckt hat!

Besonders beeindruckt haben mich die vielen Akzente und Kontrapunkte, die in die Choreografie eingebaut waren und von Ross Antony toll für Wechsel im Tanz und im Ausdruck genutzt wurden:

Hing er eben noch eher müde zurück, war er im nächsten Moment hellwach und rhythmisch auf der Musik. Nicht nur einmal, immer wieder – und das hat den Tanz für mich so abwechslungsreich und spannend gemacht, dass ich sehr gern und mit wachsendem Interesse zugesehen habe.

Dabei hatte ich ein wenig Angst vor dem Tanz, schon als ich las, Ross Antony würde Charleston tanzen. Doch er hat mich mit tänzerisch guter Leistung, einer ordentlichen Prise schauspielerischem Geschick und viel musikalischem Verständnis überzeugt.

Das fand ich beeindruckend gut! Und ich bin sicher: Ross wusste ganz genau, was er tat!

Kommentar zum ausgeschiedenen Tanzpaar

Sony Kraus und Valentin Lusin ausgeschieden bei Let's dance 6.2.2026 nach einem wilden Charleston

Sony Kraus und Valentin Lusin ausgeschieden bei Let’s dance 6.2.2026 nach einem wilden Charleston – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Sonya Kraus und Valentin Lusin sind ausgeschieden nach einem wilden Charleston, der zwar angenehmerweise gar nicht typisch von der Musik her, doch sicher nicht leicht zu vertanzen war.

Bei diesem Lied hat man doch sehr „Grease“ im Kopf und sie haben versucht, diese Karte im Tanz auch zu spielen. Sie hätten vielleicht vollständig brechen sollen mit diesem Bild und „das Pferd von hinten aufzäumen“, um einen besseren Charleston-Zugang in der Choreografie zu finden.

Dann hat sich Valentin Lusin auch noch verzockt bei der Nutzung oder besser gesagt Nichtnutzung des Bonuspunktes, den er aus der letzten Staffel mitgebracht hat. Valentin hätte doch wissen müssen, dass die Tabellenplätze über den letzten viel mehr vom Ausscheiden bedroht sind?

Für mich geht das jedoch vollkommen in Ordnung so. Ich hätte vermutlich genauso entschieden, denn im Gegensatz zu anderen Tanzpaaren war ich bei diesem am wenigsten neugierig, wie es weiter geht – auch wenn ich es richtig fand, dass sie nach den Jury-Punkten einige Paare hinter sich gelassen hatten.

Meinung zu den anderen Tänzen bei Let’s dance am 6. März 2026

Nun meine Meinung zu den anderen Tänzen bei Let’s dance am 6. März 2026, wobei ich mich jeweils kurz fassen werde oder muss, damit ich bei so vielen Tanzpaaren überhaupt durchkomme.

Außerdem ist hier bei mir einiges in der Technik neu, die ich noch nicht ganz beherrsche. Da geht einiges noch gar nicht und anderes dauert länger als gewohnt. Insofern bitte ich um Nachsicht und ausschweifende Ergänzungen in den Kommentaren unten.

Ich freue mich sehr, wenn Sie wieder dabei sind oder vielleicht auch das erste Mal kommentieren!

Der wildeste Tanz des Abends

Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova mit einem wilden Jive bei Let's dance 6.3.2026

Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova mit einem wilden Jive bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Sehr wild war auch der Jive von Simon Gosejohann und Ekaterina Leonova. Das Bemühen von Simon habe ich wohl gesehen, doch lag da noch so ziemlich alles im Argen, was einen besseren Tanz ausgemacht hätte, wenn es besser gelungen wäre.

Dieser Jive war sogar noch wilder als der Charleston von Sonya und Valentin. Dazu gab es viel stationäres Verharren statt flüssiger Bewegungen und seine Haltung passte auch eher zum Charleston als zum Jive.

Unsympathisch fand ich den Tanz jedoch nicht und auch nicht ganz schlecht. Eine Vier oder gar Fünf, wie von Motsi und Jorge waren aber doch etwas übertrieben meiner Meinung nach.

Ganz hinten in der Tabelle, aber spannend!

Spannender fand ich die Tänze der beiden letztplatzierten Tanzpaare, den Wiener Walzer von Vanessa Borck und Victoria Sauerwald und noch mehr den Tango von Willi Banner und Patricija Ionel. Diese beiden Tänze kann ich hier gemeinsam behandeln.

Natürlich fehlt bei beiden Promis noch jede Routine, fühlen sie sich noch fremd auf dem Tanzparkett. Und die Benotung der Jury finde ich gerechtfertigt bis leicht übertrieben. Nur, weil beide letztlich am Ende der Tabelle standen, kommt es dabei auf Details nicht an.

Vanessa Borck und Victoria Sauerwald bei Let's dance 6.3.2026 - noch unsicher beim Wiener Walzer

Vanessa Borck und Victoria Sauerwald bei Let’s dance 6.3.2026 – noch unsicher beim Wiener Walzer – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Ich denke, aus Vanessa Borck wird bei Let’s dance 2026 vielleicht keine „Tanzmaus“ mehr – ich fand es jedoch spannend, ihr und Victoria Sauerwald zuzuschauen – zu erkunden, wie sie diese schwierige Aufgabe Wiener Walzer lösen. Das mag zum Teil daran liegen, dass ich sehen wollte, wie Victoria Sauerwald (als neue Profitänzerin) die Sache angeht.

Auf alle Fälle habe ich sehr interessiert zugeschaut und wurde von meiner Entdeckungsreise nicht enttäuscht. Einen Walzer auf Spitzenplatz-Niveau hatte ich ohnehin nicht erwartet.

Willi Banner und Patricija Ionel bei ihrem Tango bei Let's dance 6.3.2026

Willi Banner und Patricija Ionel bei ihrem Tango bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Bei Willi Banner habe ich mehr Potential gesehen. Der tastet sich so ganz vorsichtig an das Abenteuer Tanzen heran – nicht ungeschickt, wie ich finde. Ein Körperbewusstsein hat er schon, er muss nur lernen, es einzusetzen. Ich habe den Eindruck, wenn er die Gelegenheit bekommt, könnte das noch um einiges besser werden!

Allerdings muss sich Patricija Ionel noch mehr zurückhalten damit, sich umschwirren und umwerben zu lassen und sollte konsequent ihren Profi in den Mittelpunkt stellen. Das ist ihr mindestens teilweise schon gelungen, doch sollte sie dabei viel konsequenter sein.

Dazu könnte sie sich an Let’s dance 2026 orientieren und mit ihren gewohnten Erzählungen in oder mit den Choreografien brechen.

Flirty Cha Cha Cha

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov bei ihrem Flirty Cha Cha Cha - Let's dance 6.3.2026

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov bei ihrem Flirty Cha Cha Cha – Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Der Cha Cha Cha von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov hat mir besser gefallen, als der Jury. Ob ich mehr Punkte vergeben hätte, weiß ich auch nicht. Aber in der Punktetabelle hätte ich dieses Tanzpaar am Ende weiter oben gesehen.

Der Tanz war meiner Meinung nach ein sehr typischer Cha Cha Cha!

Beide haben auf dem Parkett miteinander geflirtet und hatten Spaß am Tanzen. Ich habe das gesehen – allerdings nicht, dass die Beine und Füße nicht gehalten haben sollen, was das Gesicht von Anna-Carina versprochen hat. Ich hatte einfach nicht hingesehen!

Aufgefallen hingegen war mir schon, dass sie noch sehr aufrecht getanzt hat und so ein Lateintanz mehr Gewicht und Betonung auf dem jeweiligen Standbein braucht, damit mehr Bewegung in den Tanz kommt und es richtig gut wird.

Evgeny war mir ein wenig zu bieder in seiner Choreografie. Da hatte ich etwas mehr erwartet. Ein Beinbruch war es aber nicht.

„Salsa is a hot and spicy club dance“

Dieses Zitat ist leider nicht von mir. Es stammt vom legendären Len Goodman, dem wohl bekanntesten Juroren im Kosmos der Strictly Come Dancing – Tanz-Shows, zu denen Let’s dance gehört. Ich bin sicher, er tanzt auf den Wolken weiter und beobachtet genau, was hier unten in diesem TV-Tanz-Shows passiert.

Mindestens an der Musik für diese beiden Salsa bei Let’s dance am 6. März 2026 hätte er wohl die gleiche Freude gehabt, wie ich?

Marc Anthony und Sergio George sind in ihrem Fach zwei Legenden, die die Salsa-Musik der letzten 20 Jahre entscheidend geprägt haben – der eine vor allem als Sänger (der erfolgreichste, mindestens unter Salsatänzern), der andere als sein Produzent – und der vieler anderer Salsa-Künstler.

Milano und Marta Arndt mit Salsa bei Let's dance am 6.3.2026

Milano und Marta Arndt mit Salsa bei Let’s dance am 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Salsa getanzt bei Let’s dance am 6. März 2026 haben

  • Milano und Marta Arndt sowie
  • Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov

Ich fand, für beide Tanzpaare war die Salsa noch eine Nummer zu groß gleich in der ersten Wertungsshow für die Tanzpaare.

Obwohl er zu Recht viel weniger Punkte bekommen hat, habe ich mehr Potential bei Milano gesehen. Seine Schritte waren viel zu groß – ein bekannter Anfänger-Fehler. Dadurch konnte er kein Gewicht verlagern, es fehlte ihm an Stabilität und es entsteht dieses typische Wippen. Aber wenn er allein getanzt hat, sah das schon recht geschmeidig aus.

Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov - Salsa bei Let's dance 6.3.2026

Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov – Salsa bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Nadja Benaissa war hier die eindeutig bessere Tänzerin beim Stand gestern – aber irgendwie fehlte mir das typische Ineinanderfließen der Figuren, Drehungen und Schritte. Das erreicht man unter anderem durch einen Versatz der Füße bei den Schritten – aber das führt jetzt vielleicht zu weit?

Ich denke, Nadja kann das besser, wenn sie sich sicherer fühlt und sich mehr ihrer selbst bewusst ist. Dafür könnte Vadim der Richtige sein – er muss nur aufpassen, sich nicht zu sehr in Showfiguren zu verlieren. Das bekommen beide hin!

Der König der Dreh-Hebe-Figuren

Dafür ist eigentlich Massimo Sinató bekannt, der mit Esther Schweins diesmal beim Quickstep kaum Gelegenheit dazu hatte und dann doch eine einschmuggeln konnte – auch wenn sie weder notwendig war noch hineingepasst hat in die Choreo.

Also: Das diente mir nur als Übergang sonst wäre ich darauf nicht eingegangen!

Esther Schweins und Massimo Sinato mit einem Quickstep bei Let's dance 6.3.2026

Esther Schweins und Massimo Sinato mit einem Quickstep bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Der Quickstep von Esther Schweins und Massimo Sinató hat mir gut gefallen! Das haben beide gut erledigt. Esther ist natürlich noch viel stärker in den Posen und Positionen als im Tanzen. Da sieht man ihre Routine, die ihr im Tanzen noch fehlt.

Aber, es geht in die Richtung, die ich erhofft hatte – bei beiden…

Überbewertet?

Betty Taube und Alexandru Ionel bei ihrem Wiener Walzer bei Let's dance 6.3.2026

Betty Taube und Alexandru Ionel bei ihrem Wiener Walzer bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Ein wenig überbewertet fand ich den Wiener Walzer von Betty Taube und Alexandru Ionel. Ich fand alles noch ein bisschen steif, obwohl ihr zugleich etwas die Körperspannung gefehlt hat und ihr Bemühen um eine richtige Kopfhaltung übertrieben war.

Das ist alles kein Drama beim ersten Tanz, nur hätte ich weniger Punkte vergeben und ich bin auch weniger überschwänglich in der Betrachtung als die Jury.

Die Unterschätzten? Besser, als gedacht

Neben Ross Antony (siehe oben, Tanz des Abends) haben mich am meisten beeindruckt gestern Abend bei Let’s dance am 6. März 2026:

  • Bianca Heinicke und Zsolt Sándor Cseke sowie
  • Jan Kittman und Kathrin Menzinger

Beiden Promi-Kandidaten hatte ich diese guten Tänze nicht so richtig zugetraut vor der Sendung. So kann man sich täuschen!

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger wandlungsfähig beim Jive bei Let's dance 6.3.2026

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger wandlungsfähig beim Jive bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Bei Jan Kittmann hatte ich nicht damit gerechnet, dass er eine so (für mich) deutliche Wandlung vollziehen kann. Doch er hat in seinem Jive wirklich wunderbar getanzt!

Er war sehr präsent und auch sehr latein-typisch, hat mir auch mit seinen schauspielerischen Einlagen und Gesten gefallen. Da muss er vielleicht aufpassen, es nicht zu übertreiben – aber gestern hat das für mich gepasst! Toll!

Wer dachte, Kathrin Menzinger könnte hier unterfordert werden, wird wohl eines Besseren belehrt?

Bianca Heinicke und Zsolt Sandor Cseke mit einem guten, schwungvollen Jive bei Let's dance 6.3.2026

Bianca Heinicke und Zsolt Sandor Cseke mit einem guten, schwungvollen Jive bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Noch mehr überrascht war ich von Bianca Heinicke. Dieser Jive war gut! Dadurch, dass sie kleine Schritte gemacht hat und sie eine gute Latein-Haltung hatte und ihr Gewicht gut verlagern konnte (Bravo Zsolt!), war der Tanz sehr rhythmisch und energetisch. Auch haben beide sehr viel getanzt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat!

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster besser als gedacht beim Langsamen Walzer bei Let's dance 6.3.2026

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster besser als gedacht beim Langsamen Walzer bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Gefallen hat mir außerdem der Langsame Walzer von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster.

Dieser Tanz war von der Qualität her noch nicht auf dem Niveau der beiden vorher genannten Tanzpaare, aber mich hat beeindruckt, wie gefühlvoll und sensibel Gustav Schäfer sich in diesen Tanz hinein versetzt hat – und das auch umsetzen konnte.

Mir waren die Schritte noch etwas zu groß. Was Anastasia mit Körperspannung kontrollieren kann, verursacht bei Gustav noch Unsicherheit. Aber was soll’s? Show 1 und so gar nicht Tanzbär, wie man eventuell aus der Kennenlern-Show heraus noch hätte vermuten können. Weiter so!

Außer der Reihe

Joel Mattli und Malika Dzumaev - stimmungsvoller Quickstep bei Let's dance 6.3.2026

Joel Mattli und Malika Dzumaev – stimmungsvoller Quickstep bei Let’s dance 6.3.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Joel Mattli und Malika Dzumaev hatten bei Ihrem Quickstep den Vorteil, es durch die Wildcard von letzter Woche es etwas entspannter angehen zu können.

Doch sie haben die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, einen guten Tanz zu zeigen und viel schon für die nächsten Shows zu tun.

Ich fand diesen Tanz stark! Besondern das Intermezzo in der Mitte des Tanzes hat mir aus choreografischer Sicht gut gefallen. Hier hat Malika sehr schön die Musik aufgenommen und nicht einfach darüber hinweg getanzt. Schon der Anfang war ja beeindruckend gelöst.

Joel konnte das auch umsetzen. Ein spannendes Paar, von dem wir uns wohl noch einiges erhoffen dürfen?

Mein Fazit zu Let’s dance am 6. März 2026

Let’s dance am 6. März 2026 war für mich eine Show voller Lichtblicke.

Da sind nicht nur die guten Tänze oder die Musik, die angenehme Auswahl an Prominenten – auch die Tanzpaare, die noch nicht so gute, tänzerische Leistungen zeigen konnten, haben mich gut unterhalten. Und darauf kommt es letztlich doch an?

Nur selten in den letzten Jahren war ich so gespannt auf die Tanzpaare und ihre Entwicklung, wie in diesem Jahr. Ich freue mich auf jeden einzelnen Tanz!

Zu Let’s dance in Salsango

Salsango berichtet so ausführlich über Let’s dance 2026, wie gewohnt. Es gibt zu jeder Show zwei Artikel, jeweils am Freitag mit den Fakten zur Sendung und am Samstag mit Meinungen, Kritik und Kommentaren. Dazu kommen weitere im Verlauf der Staffel.

Neue Anlaufstelle für Informationen zur Staffel ist die Let’s dance 2026 – Übersicht. Alle Artikel, zum Beispiel die wöchentlichen Fakten- und Meinungs-Artikel, finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.

Neu ist auch die Seite Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango, die wir sukzessive zu unserer zentralen Informationsseite zur Tanz-Show insgesamt ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.




32 Kommentare zu “Let’s dance am 6. März 2026: Meinung, Kritik, Kommentare – Lichtblicke”



  • Claudia sagt:

    Hallo Karsten,

    so ganz kann ich Dir diesmal leider nicht zustimmen. Was leider immer noch so ist wie seit … schon viel zu lang:

    – Victoria, die einfach so überhaupt kein Talent für Interviews hat und ständig alte Phrasen benutzt.
    – Jorge, der so tut, als könne er kaum deutsch sprechen und der sich bananenmäßig (und niveaulos) an den Männern aufg… – aber lassen wir das.
    – Joachim Llambi, der leider immer noch anzügliche und respektlose Kommentare machen darf. Ich meine, wo ist die von mir so viel für doof befundene Cancle-Culture, wenn man sie mal braucht? Wie er mit Patricija gesprochen hat (selbst, wenn er im Kern richtig lag), fand ich extrem ungehörig (gibt es dieses Wort noch? :-)).
    – Leider habe ich doch zumindest einmal diese langgezogene Pfeifen-Tröte beim Charleston wahrgenommen.

    Das war jetzt viel Negatives. Mein Ausgleich dieses Jahr ist tatsächlich der Promi-Cast. Dass es nicht den einen oder auch zwei Überflieger gibt und der Rest läuft nebenbei mit, finde ich nach wie vor sehr spannend.

    Ich würde mir immer noch wünschen, dass es wie bei den Briten den Dance-Off gibt, aber diese Platte von mir hat jetzt auch langsam einen Sprung. :-) Jedenfalls hätte meines Erachtens Vanessa gehen sollen, da kam so rein gar nichts rüber. Mal sehen, wie weit ihre Follower sie bringen.

    Ekat’s Cleverness finde ich auch dieses Jahr wieder grandios. Sie holt ihren Tanzpartner einfach immer genau dort ab, wo er gerade mit seiner Höchstleistung steht und bastelt die Choreo drumherum. Wenn es tänzerisch nicht reicht, dann muss das Story-Telling her. Nicht umsonst hat sie die Show bereits viermal gewonnen. Ob man jetzt Fan davon ist oder nicht (ich kann z. B. mit ihren Tierkostümen nie was anfangen), aber das macht sie wirklich sehr klug: Brot und Spiele für das Volk. :-)

    Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklungen bis nächsten Freitag.

    Vielen Dank wie immer für Deine Mühe!

    • Hallo Claudia,
      ich sehe Deine Kritikpunkte auch und im Grunde genauso. Vielleicht ist mein Fokus nur etwas anders ausgerichtet? Einerseits waren die positiven Aspekte stärker für mich im Vergleich zu vorhergehenden Staffeln, andererseits kann ich in meinen Kommentaren nicht immer alles abdecken. Ich muss jeweils auswählen, was ich thematisiere und was ich weiter beobachte, bevor ich mich dazu äußere. Das kannst Du Dir vorstellen wie „Konten“, auf die jede Sendung oder Ereignisse einzahlen, bis ein für mich wesentlicher oder kritischer Punkt erreicht ist. Ich führe aber keine Listen… :-)

      • Stefan sagt:

        Hallo Claudia, lieber Karsten,

        nur als Gedankenanstöße:

        ‚Die BBC finanziert sich primär über eine staatlich festgelegte Rundfunkgebühr (License Fee) von derzeit £174,50 pro Haushalt (Stand: Mitte 2025)‘ – RTL finanziert sich rein privat.

        Ich finde es immer wieder beeindruckend, dass die mit Abstand aufwendigste Live-Show im deutschen Abendprogramm auf RTL läuft, was für uns alle den großen Vorteil hat, dass keine Gebühren-Diskussion geführt wird (wunderbar nach jeder Ausgabe von ‚Dancing Stars’ des ORF in den Kommentarspalten der dortigen Medien zu lesen, selbst im grün-liberalen ‚Standard‘ – ‚… und für diesen Sch… zahle ich meine Zwangsgebühr …‘).

        Zu RTL gehört seit jeher, dass der Zuschauer das letzte Wort hat – und wenn bei der ‚australischen Naturkundesendung im Januar‘ (frei nach Daniel Hartwig) auf diesem Weg eine Kandidatin 7mal hintereinander in die Dschungelprüfung geschickt wird, dann ist das eben so. Insoweit lässt sich alles wünschen, aber ein DanceOff wird es bei Let’s Dance aus meiner Sicht so lange nicht geben, wie RTL das Format sendet.

        Victoria Swarovski könnte aus meiner Sicht viel mehr, das lässt sie auch immer wieder aufblitzen – ich verstehe tatsächlich nicht, warum die Produktion nicht mehr draus macht, vielleicht kommt das ja (auch) noch.

        Victoria hat aus meiner Sicht aber noch eine ganz andere Funktion, die ich für viel wichtiger halte: Sie ist dauerhaft die einzige Person im weiten Saal, die als Promi die Show gewonnen hat – sie ist mithin auch die einzige, die authentisch vermitteln kann: ‚Ich weiß genau, wie es Dir als Promi jetzt geht!‘. Gerade wenn ein Auftritt mal so richtig daneben gegangen und der/die Promi über alle Maßen enttäuscht ist, kann so ein Zuspruch unschätzbar wertvoll sein, erst recht dann, wenn er wenige Minuten nach dem Auftritt kommt.

        Nicht alles, was eine Produktion macht, muss direkt für uns Zuschauende sein – es darf gern auch mal denen helfen, die uns Freitag für Freitag diese tolle Unterhaltung präsentieren :-)

      • Lieber Stefan,
        die Entscheidungssituation bei Let’s dance finde ich ideal so, wie sie ist! Eine zusätzliche Entscheidung, egal durch wen, wie und warum ist nicht nötig – meiner Meinung nach, schon gar nicht einen Tag später.

        Denn: Ich bin ein großer Fan von „Alle Macht den Zuschauern“, für die die Sendung ja zuerst gemacht wird.

        Ich wäre sogar noch konsequenter (Jury ja, Punkte ja, Verbal-Urteil ja – Einfluss auf das Ausscheiden nein).

        Ich hab aber auch nichts dagegen, es so zu regeln, wie es jetzt ist, solange die Jury uns nicht an der Nase herumführt…

        Es gibt gute Gründe und Argumente, die dafür sprechen, die Jury in Mithaftung zu nehmen bzw. bis zum Finale (oder kurz vorher) einen lenkenden Einfluss zu haben.

        PS Grund für die Show: Sicher auch, damit RTL Geld verdient, aber das ist ja nichts Ehrenrühriges.

      • Stefan sagt:

        Wenn der mögliche ‚Ober-an-der-Nase-Herumführer‘ mal seine Notizen und seine ‚Empfehlungen‘ über die letzten zehn Jahre mit den tatsächlichen Ergebnissen abgliche, müsste er feststellen, dass er – falls es so sein sollte – weitgehend kontraproduktiv arbeitete:

        Ekat hätte kein einziges Mal gewinnen dürfen – Kathrin nicht mit René usw. Einzige Ausnahme, bei der das Publikum von Beginn an mitgegangen ist: Anna Ermakowa, und die hätte wohl durchaus auch ohne die ‚Über-Lobes-Hymnen‘ reele Chancen gehabt.

        Bei einer Quote von 1 zu 10 würde ich mein Verhalten, so es denn besteht, mal überdenken :-)

        Die Anruferschaft von Let’s Dance ist offenbar keine ‚Laufkundschaft‘, sondern hat inzwischen auch bis zu 17 Staffeln Erfahrung.

        Insoweit finde ich die ‚Gewaltenteilung‘ inzwischen global optimal ausbalanciert, zumal bei Punktgleichheit das Publikumsvoting den Ausschlag gibt.

        Es gibt eine Ausnahme: Im Finale darf die Jury nicht die ersten beiden Paare punktgleich setzen – das ist zuletzt meine ich bei Benjamin Piwko 2019 passiert, der als Dritter dadurch nicht mehr gewinnen konnte.

        *Nur* für diesen Fall würde ich als Produktion die (notfalls inoffizielle) ‚Rückfallregel‘ einführen, dass sich die Jury entscheiden *muss* durch Vergabe eines ‚Jury-Sonderpunktes‘, wer Jury-Platz 1 und 2 einnimmt – nach 12 Sendungen sollte sie dazu in der Lage sein. Allein das Vorhandensein dieser ‚Rückfallregel‘ sollte dazu führen, dass die Entscheidung vorher getroffen wird.

        Seapoint, erst 2014 gegründet, produziert Let’s Dance seit 2015. Gleich mit der Staffel 8 gingen 12 statt 10 Paare an den Start, und es gab ein 3er- statt 2er-Finale (in dem sich Ekat während des Freestyles mit Matthias Steiner das Fußgelenk gebrochen hat).

        Seitdem hat sich langsam, aber sicher vieles zum Besseren entwickelt (wobei auch manches langjährige Tal zu durchschreiten war) – die größte Tat bleibt für mich die Weiter-Produktion von Let’s Dance im Jahr 2020: Egal, wie sehr die Corona-Regeln verschärft wurden / werden mussten, Seapoint hat es geschafft und wurde mit nie erreichten Zuschauerzahlen belohnt, während bspw. das ORF die parallele Dancing Star-Staffel abgebrochen hat.



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