Mit den richtigen Accessoires zum Blickfang auf der Tanzbühne werden

Autor(in): | aktualisiert am: 28.02.2020

Neben einem perfekten Outfit kommt es beim Tanz oft auf die Kleinigkeiten an. Gerade bei großen Tanzwettbewerben bewerten die Juroren neben dem Können und der tatsächlich erbrachten Leistung der Tänzer auch die Optik. Umso wichtiger ist es also, das Tanzoutfit mit einigen Accessoires aufzupeppen. So wird der Look zum Hingucker auf der Bühne. Welche Accessoires sich besonders bewährt haben und worauf Tänzer bei der Auswahl achten sollten, erläutert dieser Beitrag.

Tanzschuhe dürfen nicht allzu hoch sein und müssen dem Fuß guten Halt bieten. Maximal vier bis zehn Zentimeter Absatz sind sicher

Tanzschuhe dürfen nicht allzu hoch sein und müssen dem Fuß guten Halt bieten. Maximal vier bis zehn Zentimeter Absatz sind sicher – Foto: Pixabay.com © Bernard-Verougstraete (CC0 Creative Commons)

Auf die Details kommt es an – warum Accessoires unverzichtbar sind

Natürlich fällt der Blick des Publikums und der Juroren bei Tanzwettbewerben zuerst auf das Gesamtpaket. Das Outfit ist entscheidend dafür, ob ein Tänzer gut ankommt oder nicht. Bei der Vorbereitung auf einen Tanz geht der erste Weg der Tänzerinnen und Tänzer daher oft zu den klassischen Designern für Tanzmode. Sie schaffen es, perfekt aufeinander abgestimmte Outfits zu kreieren und die Tänzerinnen und Tänzer perfekt einzukleiden. Für große Turniere lassen sich nicht wenige Tänzer Unikate maßschneidern, die die Stimmung des Tanzes perfekt einfangen.

Der zweite wichtige Schritt sind Tanzschuhe. Diese müssen besondere Anforderungen erfüllen. Natürlich sollten sie zum Tanz passen: Wer Breakdance oder Hip-Hop tanzt, benötigt keine klassischen Tanzschuhe. Für Salsa, Tango oder andere lateinamerikanische oder klassische Tänze hingegen sind spezielle Tanzschuhe stets die richtige Wahl. Folgende Kriterien sind bei der Wahl wichtig:

  • Sie sollten leicht und flexibel sein, um dem Tänzer möglichst viel Bewegungsfreiheit zu bieten.
  • Sie haben bestenfalls eine Sohle aus Chromleder, um gut gleiten zu können.
  • Sie sollten nicht zu hoch sein, um das Verletzungsrisiko zu verringern.
  • Je nach Können der Tänzer sollten die Schuhe möglichst geschlossen sein, um viel Halt bieten zu können.

Wenn Schuhe und Outfit stehen, geht es an die Accessoires. Hier gibt es eine große Auswahl für jeden erdenklichen Tanzstil. Besonders viele Accessoires fürs Tanzen finden sich online. Hier können Tänzerinnen und Tänzer nach Stil, Art und Farbe filtern und finden schnell passende Beigaben für das Outfit. Es ist grundsätzlich ratsam, Accessoires einzusetzen, um dem Outfit das gewisse Etwas zu verleihen. Ob Sonnenbrille, Hut, Handschuhe oder wesentlich ausgefallenere Ideen – online findet sich wirklich für jeden das richtige Accessoire. Bei diesen Details zu sparen lohnt sich nicht. Denn sie machen aus einem normalen Tanzoutfit einen besonderen Look. Gerade bei Tanzveranstaltungen und Wettbewerben kann ein kleines Detail entscheidend sein.

Kopfbedeckungen gehören zu den typischen Accessoires bei lateinamerikanischen Tänzen. Sie verleihen dem Outfit etwas Geheimnisvolles

Kopfbedeckungen gehören zu den typischen Accessoires bei lateinamerikanischen Tänzen. Sie verleihen dem Outfit etwas Geheimnisvolles – Foto: Pixabay.com © tangero (CC0 Creative Commons)

Hüte, Federboas oder Tücher in die Choreographie einbinden

Manche Accessoires lassen sich bei choreographierten Tänzen nutzen. Sie können in den Tanz eingebunden werden. Klassische Accessoires, die von Tänzern in ihre Tänze eingebunden werden, sind Hüte, Tücher oder Rosen. Vor allem lateinamerikanische Tänze leben von der Chemie zwischen den Tanzenden, die mit der Verwendung entsprechender Accessoires besonders hervorgehoben wird. So ist es auch nicht unüblich, dass Teile des Outfits sich im Verlauf einer Choreographie als Accessoires entpuppen, die eine Rolle im Tanz spielen.

Die Accessoires können beispielsweise den Besitzer wechseln oder für eine körperliche Verbindung der Tanzenden genutzt werden. Die Tänzerin verhüllt sich möglicherweise mit einem Tuch und der Tänzer versucht sie praktisch, hervorzulocken. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. In jedem Fall verleiht der Einsatz von Accessoires dem Tanz etwas Besonderes.

Das eigene Erscheinungsbild perfekt abstimmen

Natürlich müssen Accessoires keinen besonderen Zweck erfüllen. Sie können ebenso gut einfach dem Gesamtlook dienen und diesen unterstützen. Hier eignen sich statische Accessoires besonders gut, die fest am Körper sitzen. Dazu gehören beispielsweise Handschuhe, Haarbänder oder -reifen und Schmuck. Je nach Genre können Sonnenbrillen ebenfalls zum Tanzoutfit passen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Sie dürfen den Tanzenden nicht behindern! Allzu dunkel sollte die Brille also nicht getönt sein. Vor allem bei ausladenden Bewegungen sind Sonnenbrillen zudem gefährdet, herunterzufallen. Sie eignen sich jedoch vor allem bei Gruppen-Choreographien und Tänzen im Rock’n’Roll-Stil.

Es darf funkeln und glitzern

Bei Accessoires gilt gern der Grundsatz, dass mehr auch mehr ist. Vor allem Schmuck darf Glitzern und Glänzen. Edelsteine, glitzernde Diamanten und funkelnde Bestandteile werten die Accessoires auf. Zudem wird das Licht beim Tanz von diesen Schmuckstücken besonders schön reflektiert. So werden die Tanzenden zum Hingucker. Vor allem auf großen Tanzveranstaltungen wie beispielsweise den Tango-Weltmeisterschaften, darf es gern bunt und glitzernd zugehen. Die Tänzerinnen tragen hier ausgefallen Roben, die oft selbst bereits glitzern. Hinzu kommen große Ohrringe, gleißende Haarbänder und zum Teil sogar Halsbänder mit funkelnden Elementen. Die Schuhe sind ebenfalls perfekt geeignet, um zum flimmernden Teil des Outfits zu werden. Silbern glänzende Bänder an den Füßen lenken den Blick auf komplizierte Schrittfolgen. So wird die Jury geradezu um den Verstand gebracht.

Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept ist beim Tanzen unerlässlich. Vor allem bei Wettbewerben und Co. geht es immer um die gesamte Erscheinung

Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept ist beim Tanzen unerlässlich. Vor allem bei Wettbewerben und Co. geht es immer um die gesamte Erscheinung – Foto: Pixabay.com © habanera (CC0 Creative Commons)

Make-up und Nagellack nicht vergessen

Neben den klassischen Accessoires ist vor allem für Tänzerinnen das Make-up wichtig. Es sollte selbstverständlich schweiß- und tränenresistent sein. Nur so hält es einer anstrengenden Choreographie stand. Dabei darf auch hier gern mehr aufgelegt werden. Bei großen Veranstaltungen muss das Make-up so gestaltet sein, dass es auch trotz viel Licht und aus weiter Entfernung gut zu sehen ist. Knallige Lippenstifte sollten auf die Farbe des Kleides abgestimmt sein. Das Gleiche gilt für das Augen Make-up. Es darf auch hier glitzernd zugehen: Schimmer im Bereich der Augen und auf den Lippen wirkt als Hingucker.

Zu guter Letzt gehört zum runden Tanzlook der passende Nagellack. Er sollte auf die Farben des Outfits abgestimmt sein – und darf natürlich glitzern. Auch hier gilt wieder, dass Details allesentscheidend sein können.

Vorsicht bei allzu üppigen Accessoires

Lediglich bei extrem langen, schweren oder üppigen Beigaben ist Vorsicht geboten. Denn es ist natürlich überaus wichtig, dass die Accessoires die Tanzenden nicht behindern. Es muss nach wie vor eine gewisse Beinfreiheit gegeben sein, um die Tanz-Choreographie unfallfrei ausführen zu können. Sonst kann es beim Tanz zu schweren Verletzungen kommen. Neben der Optik ist also die „Tanzbarkeit“ der Accessoires ein wichtiges Auswahlkriterium.

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