Eiskunstlauf-EM 2026: Ergebnisse, Zeitplan 14.–18. Januar 2026, TV-Übertragungen

von: | aktualisiert am: 30. Januar 2026

Die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2026 findet vom 14.–18. Januar 2026 statt. Hier die Ergebnisse EM 2026, Zeitplan und TV-Übertragungen aus Sheffield (Großbritannien).

Eiskunstlauf-EM 2026 Ergebnisse, Zeitplan 14.–18. Januar 2026, TV-Übertragungen - hier im Bild Minerva Fabienne Hase - Nikita Volodin aus Deutschland – EM-Favoriten bei den Eiskunstlauf-Paaren

Eiskunstlauf-EM 2026 Ergebnisse, Zeitplan 14.–18. Januar 2026, TV-Übertragungen – hier im Bild Minerva Fabienne Hase – Nikita Volodin aus Deutschland – EM-Favoriten bei den Eiskunstlauf-Paaren – Foto: © International Skating Union (ISU)

Ergebnisse Eiskunstlauf-EM 2026

Die Ergebnisse der Eiskunstlauf-EM 2026 ergänzen wir jeweils live und aktualisieren die Ergebnisse laufend bei jedem der 8 Wettbewerbe in den insgesamt 4 Eiskunstlauf-Disziplinen.

Dabei erwähnen wir jeweils eine Auswahl der besten Sportler (nicht jeden Sportler, denn es sind teils sehr viele). Jedoch werden wir immer alle Sportler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihren Ergebnissen erwähnen.

Besondere Leistungen kommentieren wir auch und ergänzen außerdem Fotos aus Sheffield.

Ergebnis Eiskunstlauf-Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2026

Anastasiia Metelkina und Luka Berulava sind Europameister 2026 bei den Eiskunstlauf-Paaren!

Ergebnis Eiskunstlauf-Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2026 - Siegeehrung - hier im Bild die drei Medaillen-Paare Metelkina & Berulova, Hase & Volodin und Pavlova & Sviatchenko. die jeweils ihre Landesflaggen hinter sich ausbreiten

Ergebnis Eiskunstlauf-Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2026 – Siegeehrung – hier im Bild die drei Medaillen-Paare Metelkina & Berulova, Hase & Volodin und Pavlova & Sviatchenko – Foto: © International Skating Union (ISU)

Es waren 16 Eiskunstlauf-Paare bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2026 in Sheffield am Start. Die Paare starten in 5 Gruppen. Es kommen alle 16 Paare vom Kurzprogramm auch in das Kür-Finale.

Als Titelverteidiger kamen Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin aus Deutschland nach Sheffield.

Während des Kurzprogramms: Anastasiia Metelkina und Luka Berulava bleiben beim Salchow fehlerfrei und beim Twist und dann wackelte die Landung von Anastasia ein wenig beim Wurf-Flip. Das sind rund 2 Punkte, die ihnen noch fehlen könnten. Sonst wirkten sie sehr souverän.

Anastasiia Metelkina - Luka Berulava aus Georgien bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield, Kurzprogramm - das Foto zeigt das Paar in der s.g. „Todesspirale“ - beide tragen ein spanisch anmutendes Bolero-Outfit, er schwar und sie einen roten Jumpsuit, beide Outfits mit typischen Verzierungen im Bereich von Schulter und Brust

Anastasiia Metelkina – Luka Berulava aus Georgien bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield, Kurzprogramm – Foto: © International Skating Union (ISU)

Doch auch bei Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin aus Deutschland blieb der Fehlerteufel leider nicht in der Umkleidekabine. Beim dreifachem Salchow, dem parallelen Einzelsprung, musste Minerva auf’s Eis fassen bei der Landung.

Da wird es in der Kür beim Duell um die Goldmedaille u.U. auf jedes Detail ankommen…

Maria Pavlova und Alexei Sviatchenko zeigten das erwartet gute Programm, blieben als einziges Paar unter den Besten fehlerfrei, wurden mit einer neuen, persönlichen Bestleistung von den Wertungsrichtern belohnt und sind den beiden führenden Paaren wieder ein Stück näher gerückt.

Maria Pavlova - Alexei Sviatchenko aus Ungarn bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield im Kurzprogramm - das Foto zeigt das Eiskunstlauf-Paar auf dem Eis, beide tragen ein weinrotes, sehr schlichtes Outfit, optisch ähnlich, wie es Balletttänzer im Training tragen könnten

Maria Pavlova – Alexei Sviatchenko aus Ungarn bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield im Kurzprogramm – Foto: © International Skating Union (ISU)

Annika Hocke und Robert Kunkel können zufrieden sein, selbst wenn es beim parallelen, dreifachen Salchow ein paar Abzüge gab. Auch das Kurzprogramm von Oxana Vouillamoz – Tim Bouvart lief überzeugend. Da gab es genauso beim parallelen Einzelsprung, dem dreifachen Toeloop, einen Fehler, als Oxana etwas Schwierigkeiten bei der Landung hatte…

Nach der Kür: Der Sieg für Anastasiia Metelkina und Luka Berulava ist sehr verdient und das erste Gold (nach Silber und Bronze in den letzten beiden Jahren) für das Paar bei den Erwachsenen (Senioren). Seit zwei Jahren kämpfen sich beide durch die Wettbewerbe, bis zum letzten Jahr sogar parallel noch bei den Junioren, wo das Paar bereits zweimal Europameister war (Luka sogar dreimal).

Ganz ohne Schreck-Moment ging es beim Sieger-Paar jedoch nicht, denn nach einem erfolgreichen und sicheren Auftakt stürzte Anastasiia beim dreifachen Toeloop. Doch ließ sich das Paar davon nicht verunsichern…

Für Minerva Fabienne Hase – Nikita Volodin hat es nach drei Fehlern in der Kür leider nicht gereicht zur Titelverteidigung. Sie kamen in der Kür sogar hinter dem ungarischen Paar ein, konnten aber Dank des Vorsprungs aus dem Kurzprogramm die Silbermedaille sichern – was auch ein schöner Erfolg ist!

Für Maria Pavlova – Alexei Sviatchenko ist die Bronzemedaille die verdiente Anerkennung, nachdem sich das Paar in dieser Saison schon so beachtlich in Szene setzen und verbessern konnte!

Mit Annika Hocke – Robert Kunkel und Oxana Vouillamoz – Tim Bouvart haben sich noch ein deutsches und ein schweizer Paar unter den Top 6 platzieren können. Ein schöner Erfolg auch für diese beiden Paare und Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr!

Salsango gratuliert den Siegern und Platzierten herzlich und bedankt sich bei den Sportlern für einen schönen und spannenden Wettbewerb!

Das Ergebnis der besten Eiskunstlauf-Paare nach Kurzprogramm und Kür:

  1. Anastasiia Metelkina – Luka Berulava aus Georgien: 215,76 Punkte insgesamt aus Kür 139,80 (73,76+67,04) + Kurzprogramm 75,96 (42,38+33,58)
  2. Minerva Fabienne Hase – Nikita Volodin aus Deutschland: 203,87 Punkte insgesamt aus Kür 129,06 (67,54+63,52) + Kurzprogramm 74,81 (40,62+34,19)
  3. Maria Pavlova – Alexei Sviatchenko aus Ungarn: 202,56 Punkte insgesamt aus Kür 129,24 (67,97+62,27) + Kurzprogramm 73,62 (41,49+31,83) – persönliche Bestleistung Kurzprogramm
  4. Annika Hocke – Robert Kunkel aus Deutschland: 188,27 Punkte insgesamt aus Kür 122,80 (63,91+59,89) + Kurzprogramm 65,47 (36,06+29,41)
  5. Oxana Vouillamoz – Tim Bouvart aus der Schweiz: 183,31 Punkte insgesamt aus Kür 109,54 (53,88+56,66) + Kurzprogramm 62,78 (36,38+26,40)
  6. Rebecca Ghilardi – Filippo Ambosini aus Italien: 174,31 Punkte insgesamt aus Kür 114,91 (56,17+58,74) + Kurzprogramm 59,40 (30,95+29,45)
  7. Anastasia Vaipan-Law – Luke Digby aus Großbritannien: 173,52 Punkte insgesamt aus Kür 109,54 (53,88+56,66) + Kurzprogramm 63,98 (34,94+29,04)

Gabriella Izzo – Luc Maierhofer aus Österreich erhielten 158,08 Punkte insgesamt aus Kür 103,43 (52,22+51,21) + Kurzprogramm 54,65 (30,23+24,42). Es lief nicht ganz rund, aber auch ohne große Fehler… – Platz 12 am Ende.

Ergebnis Frauen Eiskunstlauf-EM 2026

Niina Petrokina ist Europameisterin 2026 bei den Eiskunstlauf-Frauen!

Es waren 38 Frauen bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2026 in Sheffield am Start. Die 38 Sportlerinnen starteten im Kurzprogramm in 7 Gruppen. Die besten 24 Frauen kamen ins Kür-Finale.

Titelverteidigerin ist Niina Petrokina aus Estland, die hier in Sheffield gern ihren EM-Titel verteidigen möchte – natürlich, was auch sonst.

Während des Kurzprogramms: Nina Petrokina ist mit einem fehlerfreien Programm und neuer persönlicher Bestleistung auf einem guten Weg. Wohin genau der führt, müssen wir abwarten… Aber fast 12 Punkte mehr als bisher in dieser Saison und auch fast zwei mehr als bei ihrem Titel im letzten Jahr: Das ist eine Ansage an die Konkurrenz!

Niina Petrokina aus Estland bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield, Kurzprogramm - das Bild zeigt Niina Petrokina auf dem Eis bei ihrem Kurzprogramm, sie trägt ein rotes Kleid mit langen, über die Arme reichende Handschuhen, die direkt am Kleid angenäht sind

Niina Petrokina aus Estland bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield, Kurzprogramm – Foto: © International Skating Union (ISU)

Auch Nina Pinzarrone wird zufrieden sein mit ihrer Leistung. Das ist zwar kein herausragend guter Punktestand im Kurzprogramm, aber mit Platz 2 hat sie alle Chancen, hier auch am Ende gut abzuschneiden.

Bei Kimmy Repond hat das Ergebnis ein bisschen enttäuscht. Dabei sah das Programm eigentlich gut aus. Nur die 3+2-Komination zu Beginn war nicht sauber. Kann sein, dass die gar icht gewertet wurde, weil der erste Sprung als unterrotiert und damit nicht als dreifach gezählt wurde. Das weiß ich nicht genau… Aber von der Punktzahl käme das in etwa hin.

Für Lara Naki Gutmann und Anastasiia Gubanova stand der dreifache Lutz im Weg. Lara Naki konnte die Landung noch fangen, lief aber sonst ein gutes Programm, Anastasiia stürzte nicht nur bei dem Sprung, sondern fiel in der Wertung auch weit zurück.

Während der Kür: Allein die Titelverteidigerin und neue Europameisterin Niina Petrokina aus Estland konnte mit neuen persönlichen Bestleistungen in allen Bereichen glänzen – und auch überraschen. Sie war zum richtigen Zeitpunkt fit und auf den Höhepunkt perfekt vorbereitet. Das war eine Punktlandung.

Anastasiia Gubanova gelang eine fehlerfreie, schöne Kür – allerdings ein ganzes Stück von ihrer Bestleistung entfernt, auch von ihrer Jahresbestleistung. Das gilt fast in gleicher Weise für Loena Hendrickx, die nur noch einige Punkte zusätzlich liegen ließ.

Beide waren zu Beginn der Saison bei der Olympia-Qualifikation besser (10 Punkte mehr in der Kür, siehe Eiskunstlauf: Olympia-Qualifikation Peking 19.–21. September 2025).

Loena Hendrickx aus Belgien - Silbermedaille bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in der Kür - das Bild zeigt die Sportlerin in einer Pose auf dem Eis mit ihrem Glitzersteinen besetzten Kür-Kleid

Loena Hendrickx aus Belgien – Silbermedaille bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in der Kür – Foto: © International Skating Union (ISU)

Für Loena Hendrickx sieht das Ergebnis schmeichelhaft aus. Doch viele der jungen Frauen blieben unter ihren Möglichkeiten. Aber, danach fragt bald keiner mehr und so ist die Silbermedaille für sie ein schöner Erfolg. Anastasiia Gubanova hatte ihre Medaille schon im Kurzprogramm verloren.

Salsango gratuliert der Siegerin und den Platzierten ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

Das Ergebnis der besten Frauen nach Kurzprogramm und Kür:

  1. Niina Petrokina aus Estland – 216,14 Punkte insgesamt aus Kür 145,53 (76,11+69,42) + Kurzprogramm 70,61 (38,40+32,21) – alles persönliche Bestleistung
  2. Loena Hendrickx aus Belgien – 191,26 Punkte insgesamt aus Kür 127,92 (60,99+66,93) + Kurzprogramm 63,34 (31,36+32,98)
  3. Lara Naki Gutmann aus Italien – 186,87 Punkte insgesamt aus Kür 123,12 (59,79+63,33) + Kurzprogramm 63,75 (31,94+31,81)
  4. Nina Pinzarrone aus Belgien – 185,40 Punkte insgesamt aus Kür 120,43 (59,46+61,97) + Kurzprogramm 64,97 (34,00+30,97)
  5. Anastasiia Gubanova aus Georgien bekam 184,36 Punkte insgesamt aus Kür 128,19 (63,55+64,64) + Kurzprogramm 56,17 (27,34+30,83)
  6. Sarina Joos aus Italien – 180,84 Punkte insgesamt aus Kür 121,94 (66,35+55,59) + Kurzprogramm 58,90 (32,16+26,74)
  7. Kimmy Repond aus der Schweiz – 177,89 Punkte insgesamt aus Kür 118,61 (59,47+59,14) + Kurzprogramm 59,28 (29,11+30,17)
  8. Anna Pezzetta aus Italien – 177,14 Punkte insgesamt aus Kür 112,29 (52,30+59,99) + Kurzprogramm 64,85 (34,63+30,22)
  9. Ekaterina Kurakova aus Polen – 175,15 Punkte insgesamt aus Kür 117,07 (60,19+57,88) + Kurzprogramm 58,08 (30,01+29,07)

Olga Mikutina aus Österreich erhielt 166,55 Punkte insgesamt aus Kür 112,65 (53,84+58,81) + Kurzprogramm 53,90 (25,69+29,21). Olga war im Kurzprogramm beim dreifachen Lutz gestürzt und bei der 3-2-Kombination gab’s beim ersten Sprung auch Abzüge, wir haben aber nicht genau mitbekommen warum und wollen nicht mutmaßen – Platz 15 im Moment.

Livia Kaiser aus der Schweiz erhielt 154,04 Punkte insgesamt aus Kür 97,02 (44,55+52,47) + Kurzprogramm 57,02 (29,57+27,45) – Platz 9 nach dem Kurzprogramm, da wird sie aber weit nach hinten fallen.

Aus Deutschland war niemand am Start.

Ergebnis Männer Eiskunstlauf-EM 2026

Nika Egadze aus Georgien ist Europameister 2025 bei den Eiskunstlauf-Männern.

Nika Egadze aus Georgien ist Europameister 2026 bei den Eiskunstlauf-Männern

Nika Egadze aus Georgien ist Europameister 2026 bei den Eiskunstlauf-Männern – Foto: © International Skating Union (ISU)

Es sind 29 Männer bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2026 in Sheffield am Start. Die 29 Sportler starteten im Kurzprogramm in 5 Gruppen. Die besten 24 Männer kommen ins Kür-Finale.

Titelverteidigerin ist Lukas Britschgi aus der Schweiz, der in Sheffield bestimmt seinen EM-Titel verteidigen möchte – aber das wäre wohl ähnlich überraschend, wie sein Sieg im letzten Jahr.

Nach dem Kurzprogramm: Nika Egadze und Aleksandr Selevko müssen sich mächtig gegen die Decke strecken, will einer von ihnen den Europameister-Titel mit nach hause nehmen. Sie müssten wahrscheinlich über sich hinaus wachsen, denn Matteo Rizzo und Daniel Grassl gehen mit den besseren Vorleistungen in den Wettkampf.

Ihre Rückstände sind nicht so groß, dass sie in einer Männer-Kür nicht aufzuholen wären. Aber natürlich müssen letztlich alle ihr Leistungsvermögen erst einmal auf’s Eis bekommen. Und dabei kann es bei den Männern immer Überraschungen geben…

Nika Egadze aus Georgien bei der Eiskunstlauf-EM 2026, Kurzprogramm

Nika Egadze aus Georgien bei der Eiskunstlauf-EM 2026, Kurzprogramm – Foto: © International Skating Union (ISU)

Nach der Kür: Der neue Europameister Niko Egadze war souverän in der Kür und hat eine ordentliche Leistung gezeigt – während Daniel Grassl einen rabenschwarzen Tag erwischte und sehr weit zurück fiel..

Matteo Rizzo kann auch zufrieden sein mit der Silber-Medaille und Lukas Britschgi wird sich zwar über Platz 4 freuen, vielleicht aber auch etwas ärgern, dass er Bronze verpasst hat.

Salsango gratuliert dem Sieger und den Platzierten ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

Das Ergebnis der besten Männer nach Kurzprogramm und Kür:

  1. Nika Egadze aus Georgien – 273,00 Punkte insgesamt aus Kür 181,72 (100,86+80,86) + Kurzprogramm 91,28 (51,34+39,94)
  2. Matteo Rizzo aus Italien – 256,37 Punkte insgesamt aus Kür 168,37 (82,75+85,62) + Kurzprogramm 88,00 (46,32+41,68)
  3. Georgii Reshtenko aus Tschechien – 238,27 Punkte insgesamt, davon Kür 159,65(89,02+70,63)
  4. Lukas Britschgi aus der Schweiz – 236,90 Punkte insgesamt aus Kür 154,78 (73,99+81,79) + Kurzprogramm 82,12 (40,01+42,11)
  5. Aleksandr Selevko aus Estland – 232,46 Punkte insgesamt aus Kür 143,75 (65,56+80,19) + KUrzprogramm 88,71 (47,33+41,38)
  6. Mihhail Selevko aus Estland – 230,30 Punkte insgesamt aus Kür 142,02 (66,77+76,25) + Kurzprogramm  88,28 (47,73+40,55) – persönliche Bestleistung KP

Zur Information: Daniel Grassl aus Italien – 215,33 Punkte insgesamt aus Kür 130,51 (64,01+70,50) + Kurzprogramm 84,82 (44,21+40,61) – Platz 13 am Ende

Maurizio Zandron aus Österreich bekam 196,25 Punkte insgesamt aus Kür 128,57 (64,96+63,64) + Kurzprogramm 67,68 (34,63+33,05). Das war nicht ganz rund, reicht aber auf Platz 19 für die Kür – und darauf kommt es zuerst an. Dreimal Saisonbestleistung für Maurizio.

Ean Weiler aus der Schweiz erhielt 190,63 Punkte insgesamt aus Kür 121,71 (56,50+67,21) + Kurzprogramm 68,92 Punkte (35,47+33,45). Die Wertung für sein fehlerfreies Kurzprogramm liegt etwas mehr als zwei Punkte unter seiner Bestleistung. Damit ist Ean bereits für das Kür-Finale qualifiziert – zunächst Platz 15.

Genrikh Gartung aus Deutschland erhielt insgesamt 189,32 Punkte insgesamt aus Kür 124,87 (64,46+60,41) + Kurzprogramm – Im Kurzprogramm war er von der Rolle und kam nur ganz knapp auf Platz 24 ins Kür-Finale, weil der nach ihm startende Kevin Aymoz sein Kurzprogramm völlig verpatzte. Für Genrikh gab es 64,45 Punkte (33,28+33,17) – und wer häufiger zuschaut: Die ersten vier der sieben Pflichtelemente hat einen „rote“ GOE-Wertung – ohne weiter auf die Details einzugehen.

Nun kann er glücklicherweise in der Kür doch noch alles besser machen – eine unerwartete Chance, die er hoffentlich nutzt. Er hatte die Saison so gut begonnen und ist noch so jung (18 Jahre alt). Wie gut, dass er diese Gelegenheit hat und nicht ohne Finalplatz aus dieser EM gehen musste.

Ergebnis Eistanz-Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2026

Ergebnis Eistanz-Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2026 - Siegerehrung - hier im Bild die drei Eistanz-Paare, die Medaillen Gold Silber und Bronze gewonnen haben - es ist das Sieger-Foto, die Sportler haben die Medaillen umgehängt und halten Blumensträuße in den Händen

Ergebnis Eistanz-Paare bei der Eiskunstlauf-EM 2026 – Siegerehrung – hier im Bild die drei Eistanz-Paare, die Medaillen Gold Silber und Bronze gewonnen haben – Foto: © International Skating Union (ISU)

Laurence Fournier Beaudry – Guillaume Cizeron aus Frankreich sind Europameister 2026 im Eistanz.

Salsango gratuliert den Siegern und den Platzierten ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

Die Goldmedaille für Laurence Fournier Beaudry – Guillaume Cizeron war nicht überraschend. Lilah Fear – Lewis Gibson werden sicher etwas enttäuscht sein, dass es bei der Heim-EM und mit einem so patriotischen Programm nicht für die Silber-Medaille gereicht hat. Darüber freuen sich dafür Charlene Guignard – Marco Fabbri, die vielleicht bald nicht mehr dabei sind (wir wollen keine Gerüchte streuen…).

Es waren 28 Eistanz-Paare bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2026 in Sheffield am Start. Diese Paare starteten im Rhythm Dance in 6 Gruppen. Die besten 20 Eistanz-Paare kamen ins Kür-Finale (Free Dance).

Als Titelverteidiger waren Charlene Guignard – Marco Fabbri aus Italien am Start, die in den letzten drei Jahren jeweils die EM gewinnen konnten.

Charlene Guignard - Marco Fabbri aus Italien, Eistanz-Paar bei der EM 2026 im Rhythm Dance

Charlene Guignard – Marco Fabbri aus Italien, Eistanz-Paar bei der EM 2026 im Rhythm Dance – Foto: © International Skating Union (ISU)

Das Ergebnis der besten Eistanz-Paare nach Rhythm Dance und Free Dance:

  1. Laurence Fournier Beaudry – Guillaume Cizeron aus Frankreich: 222,43 Punkte insgesamt aus Free Dance 135,50 (76,98+58,52) + Rhythm Dance 86,93 (48,88+38,05) – persönliche Bestleistung Gesamt und Free Dance
  2. Charlene Guignard – Marco Fabbri aus Italien: 210,34 Punkte insgesamt aus Free Dance 125,86 (70,44+55,42) + Rhythm Dance 84,48 (48,28+36,20)
  3. Lilah Fear – Lewis Gibson aus Großbritannien: 209,51 Punkte insgesamt aus Free Dance 124,04 (69,34+54,70) + Rhythm Dance 85,47 Punkte (49,02+36,45)
  4. Evgenia Lopareva – Goeffrey Brissaud aus Frankreich: 204,72 Punkte insgesamt aus Free Dance 122,34 (68,90+53,44) + Rhythm Dance 82,38 (47,19+35,19)
  5. Allison Reed – Saulius Ambrulevicius aus Litauen: 200,29 Punkte insgesamt aus Free Dance 117,21 (65,13+52,058) + Rhythm Dance 83,08 (47,73+35,35)
  6. Diana Davis – Gleb Smolkin aus Georgien: 199,31 Punkte insgesamt aus Free Dance 120,64 (67,72+52,92) + Rhythm Dance 78,67 (44,66+34,01)
  7. Olivia Smart – Tim Dieck aus Spanien: 196,44 Punkte insgesamt aus Free Dance 121,27 (68,27+53,00) + Rhythm Dance 75,17 (40,78+34,34,39)

Charise Matthaei – Max Liebers aus Deutschland erliefen 166,31 Punkte insgesamt aus Free Dance 102,82 (58,32+44,509 + Rhythm Dance 63,49 (34,84+28,65) – Platz 17.

Der Rhythm Dance machte einen sehr aufgeräumten, selbstbewussten und schwungvollen Eindruck! Platz 17 bis dahin…

Hinweis: Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan aus Deutschland mussten ihren Start wegen Krankheit (Benjamin) absagen. Deshalb rückten Charise Mattaei und Max Liebers nach.

Gina Zehnder – Beda Leon Sieber aus der Schweiz erhielten 59,12 Punkte (32,18+26,94). Das war knapp mit dem Free Dance, den sie nur um einen Platz verfehlt haben. Schade!

Anita Straub – Andreas Straub aus Österreich erhielten 54,07 Punkte (31,17+23,90) – persönliche Bestleistung, Das hat nicht für den Free Dance gereicht. Mit einer neuen Bestleistung hat das österreichische Paar alles getan, was möglich war, und kann zufrieden sein.

Zeitplan Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield 14.–18. Januar 2026

Folgender Ablaufplan, Zeitplan bei der Eiskunstlauf-EM 2026 in Sheffield (Großbritannien) ist für die Zeit vom 14.–18. Januar 2026 von der ISU angekündigt (alle Zeitangaben sind in Ortszeit Sheffield (GMT) angegeben, die MEZ-Zeit (Deutschland, Österreich, Schweiz) steht in Klammern dahinter):

Eiskunstlauf-EM-Wettbewerbe am Mittwoch, 14. Januar 2026:

  • 13.00 Uhr Eiskunstlauf-Paare Kurzprogramm (14.00 Uhr MEZ)
  • 17.00 Uhr Frauen Kurzprogramm  (18.00 Uhr MEZ)

Eiskunstlauf-EM-Wettbewerbe am Donnerstag, 15. Januar 2026:

  • 13.20 Uhr Männer Kurzprogramm (14.20 Uhr MEZ)
  • 19.00 Uhr Kür der Eiskunstlauf-Paare (20.00 Uhr MEZ)

Eiskunstlauf-EM-Wettbewerbe am Freitag, 16. Januar 2026:

  • 12.30 Uhr Eistanz-Paare Rhythm Dance (13.30 Uhr MEZ)
  • 18.00 Uhr Kür der Frauen (19.00 Uhr MEZ)

Eiskunstlauf-EM-Wettbewerbe am Samstag, 17. Januar 2026:

  • 13.00 Uhr Kür der Männer (14.00 Uhr MEZ)
  • 18.30 Uhr Free Dance der Eistanz-Paare (19.30 Uhr MEZ)

Am Sonntag, 18. Januar 2026 ist ab 15.00 Uhr die Gala / das Schaulaufen (MEZ 16.00 Uhr).

Hinweis: Wir geben in Salsango die Beginn-Zeiten der Eiskunstlauf-Wettbewerbe immer in Ortszeit an. Der Zeitunterschied zwischen Sheffield und Mitteleuropa beträgt eine Stunde. Sie müssen zu den oben angegebenen Beginn-Zeiten jeweils eine Stunde hinzuaddieren, um live dabei sein zu können. Wir geben im Zeitplan dafür Orientierungen (Zeitangaben in Klammern).

TV-Übertragungen Eiskunstlauf-EM 2026 am 14.–18.1.2026

Die Eiskunstlauf-EM 2026 wird komplett im Fernsehen und im Internet übertragen.

Übertragungen Eiskunstlauf-EM im Fernsehen auf One

Der ARD-Sender One überträgt in diesem Jahr keine EM-Wettbewerbe im Fernsehen!

Übertragungen Eiskunstlauf-EM in Sportstudio (ZDF) & Sportschau (ARD)

Für die Übertragungen der Eiskunstlauf-EM 2026 im Livestream von Sportstudio (ZDF) und Sportschau (ARD) haben wir widersprüchliche Angaben gefunden:

  • Im Programmablauf haben wir keine Live-Übertragungen gefunden.
  • Im Pressematerial zum Wintersport im ZDF sind für das Sportstudio angegeben (mit Petra Bindl als Kommentatorin) – alle Zeiten in MEZ:

Für Mittwoch (14.1.2026) und Donnerstag (15.1.2026) keine Übertragungen.

Am Freitag, 16. Januar 2026

  • 12.00–16.25 Uhr verschiedene Wintersport-Wettbewerbe, u.a. eine Zusammenfassung der Kür der Paare
  • 19.00 Uhr Kür der Frauen (online beide Sender)

Am Samstag, 17. Januar 2026

  •  14.00 Uhr Kür der Männer (online beide Sender)
  • 19.30 Uhr Free Dance der Eistanz-Paare (online beide Sender)

Am Sonntag, 18. Januar 2026

  • 16.00 Uhr Schaulaufen (online beide Sender)

EM-Übertragungen bei Youtube im Internet

Die ISU überträgt alle ihre Eiskunstlauf-Wettbewerbe auf ihrem Youtube-Kanal

Das ist auch bei der Europameisterschaft so – alle Wettbewerbe live und in voller Länge und mit englischsprachigem Kommentar – bisher bei der EM immer von Chris Howard. Hier der Link zum ISU-Youtube-Kanal.

Alle Livestreams sind inzwischen angelegt. Nach jedem Wettbewerb gibt es meistens von jedem Starter/Paar ein Einzel-Video.

Manchmal sind die Übertragungen auf youtube in bestimmten Ländern mit Geo-Sperren belegt. Wer aus Deutschland auf Youtube zugreift während der EM, wird vermutlich die Live-Streams nicht sehen können. Die Einzel-Videos hinterher schon.

Aus Österreich und der Schweiz klappt beides.

Übertragungen der EM auf Eurosport – Discovery+

Dabei ist auch wieder Eurosport bzw. Discovery+. Dort werden alle Eiskunstlauf-Wettbewerbe der Europameisterschaft 2026 im Original-Sound vollständig und live übertragen (im Nachhinein auch in der Mediathek zu sehen) – auch mit englischem Kommentar. Diese Übertragungen sind kostenpflichtig.

Bei Übertragungen im Free-TV (Eurosport 1 oder 2) gibt es einen deutschen Kommentar. Wir haben von diesen TV-Sendern folgende Live-Übertragungen gefunden – alle Zeiten in MEZ:

  • am 14.1.2026 Frauen Kurzprogramm ab 17.55 Uhr auf Eurosport 2
  • am 15.1.2026 Männer Kurzprogramm ab 15.45 Uhr auf Eurosport 2 und ab 19.55 Uhr Kür der Eiskunstlauf-Paare auf Eurosport 2
  • am 16.1.2026 Rhythm Dance Eistanz-Paare ab 13.25 Uhr auf Eurosport 2 und ab 18.55 Uhr Kür der Frauen auf Eurosport 2
  • am 17.1.2026 Kür der Männer ab 15.50 auf Eurosport 2 und ab 19.25 Uhr Free Dance der Eistanz-Paare auf Eurosport 2

Es gibt dann an diesen Tagen noch Wiederholungen und Zusammenfassungen tagsüber und auch nachts. Da bitten wir Sie, für Details in das jeweilige TV-Programm zu schauen.

Eiskunstlauf-EM 2026: Ausblick

Die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2026 ist in diesem Jahr nicht nur ein Kampf um die Ehre für EM-Titel, gute Platzierungen und Leistungen, sondern auch eine Generalprobe für die Olympischen Winterspiele 2026 (die in gut 3 Wochen beginnen) für die Sportler, die in beiden Wettbewerben starten.

Deshalb sind die EM-Wettbewerbe diesmal noch ein Stück interessanter!

Natürlich beobachten wir während der Europameisterschaft alle Wettbewerbe live, ergänzen hier im Artikel die Ergebnisse, kommentieren besondere Leistungen und fügen aktuelle Fotos ein aus Sheffield von den besten Sportlern.

EM-Ausblick auf die Eiskunstlauf-Paare

Titel-Ambitionen aus der Sicht „unserer Länder“ (Deutschland, Österreich und Schweiz) haben Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin, das Eiskunstlauf-Paar aus Deutschland, das sich für beide Wettbewerbe Medaillen-Hoffnungen macht und hier bei der EM 2026 mit einem Sieg ein deutliches Zeichen bzgl. ihrer Ambitionen in Richtung Olympia 2026 setzen könnte – und eigentlich auch muss oder sollte, weil das Paar im Verlauf der Saison zwar schon sehr gute Leistungen gezeigt hat, aber auch gelegentlich und mit unterschiedlichen Fehlern strauchelte. Eine fehlerfreie Leistung von Minerva und Nikita bei dieser Europameisterschaft wäre also wichtig und viel wert.

Den Titel streitig machen könnten ihnen Anastasiia Metelkina und Luka Berulava aus Georgien, die mit 4 Punkten mehr als Bestleistung bisher aus der Saison kommen. Aber da müsste bei Metelkina & Berulava (225,30 Punkte Saison-Best) alles klappen und bei Hase & Volodin (221,38 Punkte Saison-Best) etwas daneben gehen. Beides ist schon vorgekommen in dieser Saison…

Hinweisen möchten wir auch auf das Eiskunstlauf-Paar Maria Pavlova und Alexei Sviatchenko aus Ungarn, die berechtigte Medaillenhoffnungen haben.

Nicht am Start sind übrigens Sara Conti und Niccolo Macii aus Italien. Das Paar hat seinen Start zurückgezogen.

EM-Ausblick auf die Eiskunstlauf-Frauen

Bei den Frauen sind gleich drei ehemalige Europameisterinnen am Start:

  • Niina Petrokina, die amtierende Titelverteidigerin (2025)
  • Loena Hendrickx (2024) und
  • Anastasia Gubanova (2023)

Diese jungen Frauen haben auch grundsätzlich das Zeug dazu, erneut Europameisterin zu werden – was sie ja bereits bewiesen hatten. Allerdings waren ihre Leistungen in dieser Saison bisher sehr unterschiedlich.

Da sind auch Nina Pinzarrone aus Belgien zu nennen und Lara Naki Gutmann aus Italien oder sogar Kimmy Repond aus der Schweiz. Bei den Eiskunstläuferinnen ist vieles denkbar, wenn eine „einen Lauf“ hat…

EM-Ausblick auf die Eistanz-Paare

Auch wenn die endgültige EM-Startliste für die Eistanz-Paare am Mittwochmorgen noch nicht vorliegt, werfen wir einen Blick auf diesen Wettbewerb.

Da sind zunächst die dreifachen Europameister Charlene Guignard und Marco Fabbri aus Italien, die allein aus dieser Erfolgsgeschichte und mit der Routine von über 10 Jahren als Favoriten auf den Europameister-Titel gelten – allerdings mit ihrer bisherigen Bestleistung von 204,18 Punkten nicht die europäische Spitze in dieser Saison markieren.

Da sind zuerst die „Neueinsteiger“ Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron aus Frankreich mit 211,02 Punkten, die sich als Eistanz-Paar für diese Saison neu gefunden haben – jedoch beide über viel Erfahrung als Eistänzer verfügen. Guillaume Cizeron ist der amtierende Olympiasieger (mit Gabriella Papadakis) und auch Laurence Fournier Beaudry gehörte bereits vor dieser neuen Paarung zu den Besten in dieser Disziplin.

Auch Lilah Fear und Lewis Gibson aus Großbritannien sind seit Jahren immer wieder ganz vorn mit dabei. Ihre Bestleistung in dieser Saison liegt bei 210,24 Punkten.

Ich würde aber in diesem Trio Beaudry und Cizeron als Favoriten auf den Titel sehen, während Guignard und Fabbri sowie Fear und Gibson miteinander und mit anderen Eistanz-Paaren um die Medaillen-Plätze kämpfen.

Zu nennen sind da zuerst Allison Reed und Saulius Ambrulevicius aus Litauen und mit sympathisch-wohlwollenden Blick sollen auch Olivia Smart und Tim Dieck aus Spanien erwähnt werden. Wenn dieses Eistanz-Paar auf einen Bronze-Platz rücken könnte, wäre das eine sehr positive Überraschung dieser Kontinental-Titelkämpfe (aus unserer Sicht). Auch Evgeniia Lopareva und Goeffrey Brissaud aus Frankreich wollen da bestimmt ein Wort mitreden.

EM-Ausblick auf die Eiskunstlauf-Männer

Auch für die Männer liegt uns am Mittwochmorgen die endgültige Startliste noch nicht vor.

Die europäischen Eiskunstlauf-Männer liegen etwas im Schatten der dominanten Leistungen ihrer Sport-Kollegen aus den USA und Asien.

Als Titelverteidiger kommt Lukas Britschgi aus der Schweiz nach Sheffield. Soll erneut eine Goldmedaille gelingen, müssen wir alle aber fest die Daumen drücken und Lukas sich vermutlich entscheidend verbessern – mit Blick auf seine bisherige Saison-Bestleistung (249,04 Punkte).

Aber, bei den Männern geht es schnell auf- oder abwärts, weil die Vierfachsprünge sich so dominant auf die Ergebnisse auswirken können.

Saisonbester ist Daniel Grassl aus Italien mit 288,72 Punkten, der uns als Favorit und Titel-Aspirant gilt. Da wäre auch Adam Siao Him Fa aus Frankreich zu nennen, der aber nicht am Start ist. Kevin Aymoz aus Frankreich könnte den Titel mit nach Hause nehmen – für eine Medaille sollte es aber wenigstens reichen…

In der zweiten Reihe lauern noch mehrere junge Männer auf ihre Chance. Wenn einem da mit 1–2 neuen Vierfach-Sprüngen ein Coup gelingt, stehen sie ganz schnell im Rampenlicht.

Eiskunstlauf in Salsango

Mehr Eiskunstlauf Nachrichten bei uns finden Sie unter dem Stichwort vorn.

Eine Übersicht der wichtigsten Eiskunstlauf Wettbewerbe und Meisterschaften aus unserer Sicht finden Sie auf dieser extra von uns eingerichteten Seite. Außerdem haben wir zur Orientierung einen Artikel für Eiskunstlauf-Rekorde und Bestleistungen.




12 Kommentare zu “Eiskunstlauf-EM 2026: Ergebnisse, Zeitplan 14.–18. Januar 2026, TV-Übertragungen”



  • Sabine Hehner sagt:

    Wir die EM auch auf Eurosport 1 übertragen? Eurosport 2 habe ich leider nicht. Es wäre sehr schade wenn nicht, da ONE ja auch nicht sendet.
    Viele Grüße
    Sabine

    • Hallo Sabine,
      ich habe in der Vorschau nur die Übertragungen gefunden, die oben drin stehen. Es läuft auch noch jede Menge anderer Wintersport, wie Biathlon etc., das wird wohl auf Eurosport 1 zu sehen sein. Ich schau morgen nochmal in rein, vielleicht ändert sich ja etwas…



  • Antworte auf den Kommentar von Sabine Hehner Antwort abbrechen

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