Let’s dance am 15.5.2026: Kritik, Meinung, Kommentare: Einfach schön!

von: | aktualisiert am: 16. Mai 2026

Let’s dance am 15.5.2026 war für mich die Show mit den besten Tänzen der Staffel bisher. Hier meine Kritik, Meinung und Kommentare.

Let's dance am 15.5.2026 Kritik, Meinung, Kommentare - Einfach schön!

Let’s dance am 15.5.2026 Kritik, Meinung, Kommentare – Einfach schön! – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash

Für die Tänze bei Let’s dance am 15. Mai 2026 habe ich bisher fast nur lobende Gedanken. Es werden sich aber auch kritische Worte im Folgenden einschleichen.

Let’s dance am 15.5.2026: Zehn schöne Tänze

Ich habe bei Let’s dance am 15.5.2026 zehn sehr schöne Tänze gesehen! Dabei fällt es mir nicht schwer, Unterschiede auszumachen und zu benennen, aber eine Reihenfolge jetzt im Nachhinein festzulegen, fällt mir schon schwer.

Ich finde, sehr viel hängt bei einer Einschätzung der Tänze vom persönlichen Geschmack ab oder von bestimmten Schwerpunkten, auf die man sich bei der Beurteilung der Tänze bezieht.

Die Jury hatte diesmal keine Schwierigkeiten, die fünf Tanzpaare in eine Reihenfolge mit einzeln vergebenen Plätzen zu sortieren. Nun schimpfe ich häufiger, wenn die Jury sich nicht festlegt. Da will ich mich jetzt nicht beklagen.

Im Konkreten sehe ich die Leistungen der Tanzpaare aber ganz anders als die Jury. Da wurde doch teils Kritik geübt an Stellen oder Tänzen, die ich nicht so sehe – an anderer Stelle dafür lobende Worte gefunden, die ich nicht immer so teile. Ich werde sicher an einigen Stellen bei den Tänzen konkreter darauf eingehen.

Aufgefallen war mir bei den Trio-Tänzen, dass jeder einen anderen Ansatz hatte, die Profis jeweils unterschiedlich mit dem Thema Trio-Tanz umgegangen sind und unterschiedliche Ansätze gezeigt haben. Der Fokus lag jeweils anders – und zwar unabhängig davon, dass die Tänze verschiedene waren.

Nun gut, ich werde im Folgenden versuchen, meine Beobachtungen, Meinung und Kritik mit Ihnen zu teilen.

Jan Kittmann – ausgeschieden: Der Glücklose

Jan Kittmann ist leider ausgeschieden bei Let’s dance am 15. Mai 2026 und das hat meiner Meinung nach nur wenig mit seinen rein tänzerischen Leistungen in den beiden Tänzen zu tun, denn da hat er sich kaum etwas vorzuwerfen oder muss sich kaum etwas vorwerfen lassen.

Nur haben für Jan Kittmann und Kathrin Menzinger ganz offensichtlich weniger Zuschauer angerufen, als für andere Tanzpaare, so dass beide das Pech hatten, auszuscheiden.

Das stimmt (wenn ich mich nicht verrechnet habe) mindestens für Milano und Marta Arndt sowie für Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov. Diese beiden Tanzpaare müssen mehr Anrufe als Jan & Kathrin gehabt haben, sonst wären sie nicht weiter gekommen.

Vielleicht musste Jan nun auch den Tribut für die häufigen „Ja, aber – Urteile“ von Joachim Llambi bezahlen, der im Verlauf der Staffel oft davon gesprochen hat, dass Jan sehr gut sei, es aber aus diesem oder jenem Grund doch nicht ganz reiche. Das war mir schon die gesamte Staffel über aufgefallen.

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger mit Charleston bei Let's dance am 15.5.2026

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger mit Charleston bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Der Charleston von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger hat mir sehr gut gefallen, denn ich fand diesen Tanz sehr modern interpretiert, choreografiert und getanzt.

Da hat besonders Kathrin für meinen Geschmack eine gute Entwicklung genommen, die den Charleston noch vor ein paar Jahren oft eher am Vorbild einer Josephine Baker orientiert hatte (was mir nicht so gefiel damals) – und das inzwischen viel moderner macht.

Sie hat dann im Verlauf doch noch einige sehr typische und klassische Charleston-Figuren eingebaut. Da hatte Jan dann an zwei Stellen Schwierigkeiten mit der Synchronität – so habe ich es jedenfalls wahrgenommen. Das kann man sicher kritisch anmerken.

Grundsätzlich ändert das aber nichts daran, dass Jan & Kathrin viel Spaß und Freude am Tanzen dieses Charleston gezeigt haben, wie es dem Charakter dieses Tanzes entspricht.

Jan Kittmann, Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov - Paso doble als Trio-Tanz bei Let's dance am 15.5.2026

Jan Kittmann, Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov – Paso doble als Trio-Tanz bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Beim Trio-Tanz Paso doble von Jan Kittmann, Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov habe ich eine interessante Mischung gesehen. Zwar stand Kathrin in der Geschichte, die vertanzt wurde, im Mittelpunkt des Geschehens – trotzdem haben es die beiden Profis vermocht, Jan daneben eine zentrale Rolle in der Choreografie zuzuweisen.

Jan hat mehr und überwiegend die Paartanz-Teile des Paso doble mit Kathrin getanzt. Vadim war eine Art Konterpart, hat eher eine Nebenrolle als Herausforderer von Jan getanzt. Das fand ich sehr geschickt gelöst und mir hat dieser Ansatz auch gefallen!

Tänzerisch findet man ganz bestimmt bei jedem Promi etwas auszusetzen, wenn man möchte. Ich habe aber nichts gesehen, was hier bei diesem Tanz für Jan nur 8 Punkte wert war, im Vergleich zu besser bewerteten Promis.

Joel Mattli: Frühlingserwachen

Bei Joel Mattli gab es bei Let’s dance am 15. Mai 2026 eine Art Frühlingserwachen. In den letzten Sendungen hatte er ein bisschen geschwächelt – war nicht schlecht, aber es ging auch nicht so richtig weiter.

Das war diesmal deutlich anders und besser, meine ich. Im Wiener Walzer mit Malika Dzumaev fand ich Joel Mattli sehr souverän tanzend.

Joel Mattli und Malika Dzumaev mit Wiener Walzer bei Let's dance am 15.5.2026

Joel Mattli und Malika Dzumaev mit Wiener Walzer bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Auch diese Choreografie war vergleichsweise modern und eher weniger am klassischen Wiener Walzer orientiert, was zu einem Teil vermutlich der Musik geschuldet war, bei der man (im übertragenen Sinn) kein Johann-Strauß-Orchester auf einer Bühne spielen sah.

Das hat mir gefallen! Gar nicht gefallen jedoch haben mir zwei andere Elemente der Choreo:

Einmal (wer hier häufiger mitliest, wird es vielleicht ahnen) war das die Szene am Boden: Malika legt sich auf den Boden und er sich quasi darauf – nicht so wirklich, aber sinngemäß. Das hat nichts mit Wiener Walzer zu tun und eine körperliche Annäherung wäre auch anders darzustellen. Dazu muss man sich nicht auf den Boden legen.

Und dann fand ich die Ohrfeige nicht nötig und das Feiern durch Jury und Bildregie schon gar nicht. Auch die mindestens zeitweise Ablehnung hätte durch Malika tänzerisch dargestellt werden können. Dafür hätte es nicht so einer schauspielerischen Einlage bedurft – erst recht nicht beim Stand der gesellschaftlichen Diskussionen zu diesem Thema.

Malika Dzumaev, Joel Mattli, Zsolt Sandor Cseke - Charleston als Trio-Tanz bei Let's dance am 15.5.2026

Malika Dzumaev, Joel Mattli, Zsolt Sandor Cseke – Charleston als Trio-Tanz bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Der Charleston als Trio-Tanz von Joel Mattli, Malika Dzumaev und Zsolt Sándor Cseke war flink, witzig und sehr synchron getanzt. Hier standen als Konzept alle drei Tänzer als Einheit oder gleichberechtigt im Mittelpunkt des Geschehens.

Die Choreografie als solche empfand ich aber als weniger überraschend und glanzvoll. Ich will mich mit Vergleichen zurückhalten, meine aber, das haben wir alles schon oft gesehen, auch bei Let’s dance.

Bei diesem Charleston fand ich mich schon gut unterhalten. Einen Choreografie-Preis würde ich aber nicht vergeben.

Ross Antony: Halb und Halb

Bei Ross Antony habe ich bei Let’s dance am 15. Mai 2026 zwei Tänze unterschiedlicher Qualität gesehen.

Für den Paso doble von Ross Antony und Mariia Maksina möchte ich mich kurz halten:

Ross Antony und Mariia Maksina mit Paso doble bei Let's dance am 15.5.2026

Ross Antony und Mariia Maksina mit Paso doble bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Mir hat dieser Tanz nicht besonders gut gefallen. Mariia hat mir gar nicht gefallen und Ross hat für mich eine Rolle gespielt, die ich ihm nicht abgenommen habe. Da kommt es für mich auf die tänzerische Qualität, die Ausführung, nicht mehr an in dieser Phase der Staffel Let’s dance 2026.

Und beim Jury-Urteil war ich mir nicht ganz sicher, ob da nicht vielleicht ein paar Kurze in der Werbepause gezogen wurden, so viel wurde gegackert.

Ganz anders habe ich den Wiener Walzer als Trio-Tanz von Ross Antony, Mariia Maksina und Valentin Lusin empfunden.

Ross Antony - Mariia Maksina - Valentin Lusin - Trio Dance Wiener Walzer - Let's dance 15.5.2026

Ross Antony – Mariia Maksina – Valentin Lusin – Trio Dance Wiener Walzer – Let’s dance 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Für mich war das einer der besten Tänze der Show, reich an typischen Schritten und Figuren, auch das Trio ganz harmonisch integriert in fast den gesamten Tanz. Da stand vor allem der Wiener Walzer im Vordergrund. So habe ich das jedenfall empfunden.

Wenn ich mir hätte etwas wünschen dürfen, dann dass der Auftakt, das Intro zu dem Tanz oben auf der Bühne, etwas anders gestaltet worden wäre. Da stand Mariia im Fokus. Ich hätte ich den Tipp gegeben, entweder Mariia gar nicht mittanzen zu lassen (nur die beiden Männer) oder ich hätte sie als dritte und gleichberechtigte Person mittanzen lassen.

Das ist gar keine Kritik, war nur so ein Gedanke, der mir während des Tanzes kam.

Anna-Carina Woitschack: Unnötige Kritik der Jury

Die tänzerische Leistung von Anna-Carina Woitschack bei Let’s dance am 15. Mai 2026 fand ich in beiden Tänzen von der Jury unnötig und ungerechtfertigt kritisiert.

Das hat nichts damit zu tun, wie viele Punkte man für die Tänze vergibt und ob man andere Tänze vielleicht besser fand. Es geht mir also nicht um die Punkte als solche oder die Position am Ende in der Jury-Tabelle. Das mag jeder für sich selbst beurteilen.

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mit Rumba bei Let's dance am 15.5.2026

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mit Rumba bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Aber: In der Rumba von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov meinte Joachim Llambi, es sei ihr schwächster Tanz seit dem ersten gewesen. Ich sehe das ganz anders!

Ich fand, das war eine schöne Rumba, fand den Charakter des Tanzes gut erfasst, fand Anna-Carina sehr sinnlich und feminin. Evgeny hat sich im Vergleich zu anderen Tänzen zuvor eher zurückgehalten und er hat Anna-Carina in den Mittelpunkt des Tanzes gestellt und sie auch nicht überfordert.

Dadurch hatte sie in der Vergangenheit immer mal kleinere Hakler drin. Das habe ich diesmal gar nicht gesehen. Mir hat diese Rumba gut gefallen!

Wofür Joachim Llambi vom Ideal gleich vier Punkte abgezogen hat, verstehe ich nicht. Selbst die angeblich „eingedrehten Füße“ habe ich nicht gesehen und sie wären mir auch egal.

Ja, vielleicht war die Rumba etwas „clean“ und nicht so „erdig“ getanzt. Aber mir gefällt das so – und die Choreo war auch so angelegt.

Anna-Carina Woitschack, Evgeny Vinokurov und Ekaterina Leonova - Salsa als Trio-Tanz bei Let's dance am 15.5.2026

Anna-Carina Woitschack, Evgeny Vinokurov und Ekaterina Leonova – Salsa als Trio-Tanz bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Ganz ähnlich sehe ich die Salsa als Trio-Tanz von Anna-Carina Woitschack, Evgeny Vinokurov und Ekaterina Leonova!

Was genau will man kritisieren am Tanzen von Anna-Carina, wenn sie spiegelbildlich das Gleiche tanzt wie Ekaterina Leonova?

Salsa ist kein Showtanz und die Drei haben die Salsa genauso getanzt, wie ein Mann eine Salsa mit zwei Frauen tanzen kann – mit typischen Figuren und Schritten, sogar im Umfang intensiver, als man das sonst oft bei Salsa-Tänzen bei Let’s dance sieht.

Auch die Show-Figur in der Mitte war mal ein bisschen anders und könnte so in jeder vergleichbaren Salsa-Show gezeigt werden – für mich mit Varieté-Format.

In meinen Augen war das eine typische LA-Style-Salsa, ganz sauber von allen getanzt!

Könnte man die auch anders tanzen? Ja, könnte man. Und ein Kubaner, wie Jorge Gonzalez und ein quirliger, exzentrischer Typ wie Jorge Gonzalez würde sie vermutlich auch anders tanzen. Er würde sich mehr im Kreis drehen, auch bei den Wickelfiguren, er hätte mehr Bewegung im Körper und würde sich mit Soli in Szene setzen – es wäre eine andere Art, Salsa zu tanzen.

Aber: Es gibt eben unterschiedliche Salsa-Stile und die Art dieses Trios war glasklar!

Muss einem diese Art zu tanzen deshalb gefallen? Nein! Das kann nur jeder für sich beantworten. Mir hat der Tanz sogar sehr gut gefallen!

Milano: Weiter unkonventionell und cool

Auch beide Tänze von Milano bei Let’s dance am 15. Mai 2026 haben mir ausgesprochen gut gefallen!

Marta war schon immer gut und ist in ihren Choreografien bei Let’s dance 2026 oft eher unkonventionell und sehr modern – vermutlich die modernste Choreografin in diesem Jahr. Es macht so viel Spaß, ihre Choreografien zu entdecken, die vielen Details und scheinbare Kleinigkeiten, die die Choreos dann letztlich aber besonders machen.

Milano und Marta Arndt mit Contemporary bei Let's dance am 15.5.2026

Milano und Marta Arndt mit Contemporary bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Zwei Beispiele will ich nennen aus dem Contemporary von Milano und Marta Arndt:

Einmal die Öffnung in der Mitte des Tanzes. Nachdem das Paar eher recht eng beieinander getanzt hat, öffnet Marta den Tanz, indem sie Milano weit von sich weg durch den ganzen Raum schickt, bricht damit die Geschichte auf und kann damit so vieles erzählen, ausdrücken, ohne plakativ zu sein.

Und dann am Ende diese dreimalige Anziehung der beiden Körper. Es ist eben dreimal, nicht nur einmal. Damit hätte die Geschichte auch zu Ende sein können.

Aber Marta setzt ein Ausrufezeichen und unterstreicht die Aussage und ihre Wirkung durch die dreimalige Wiederholung – samt der Symbolik und Harmonie, die sich damit verbindet – und die wir auch dann wahrnehmen, wenn man sie gar nicht so bewusst sieht, wie ich das hier von mir schildere.

Milano hat diese Choreografie mit seinem Tanz mitgetragen und sie ausgefüllt. Ich habe da nichts zu meckern!

Milano, Marta Arndt und Anastasia Maruster - Quickstep als Trio-Tanz bei Let's dance am 15.5.2026

Milano, Marta Arndt und Anastasia Maruster – Quickstep als Trio-Tanz bei Let’s dance am 15.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Auch der Quickstep von Milano, Marta Arndt und Anastasia Maruster hat mir bestens gefallen. Das war wieder der „coole“ Milano, der von den beiden Frauen voll in den Mittelpunkt gestellt wurde und ihm die gesamte Aufmerksamkeit gegönnt haben.

Diesmal habe ich sogar eine schon fast liebliche Note bei ihm gesehen. Das muss man doch einfach mögen? Würde ich sagen!

Fazit und mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 15.5.2026

Mir hat bei Let’s dance am 15.5.2026 fast jeder Tanz sehr gut gefallen! Viel besser hätte man mich an diesem Freitagabend kaum unterhalten können. Mein Dank gilt allen Tänzern für diese tollen Tänze!

Immer kritischer sehe ich die Jury, vor allem wegen diverser Anzüglichkeiten, die für meinen Geschmack inzwischen überhand nehmen. Ich will das heute nicht auswalzen.

Bedanken möchte ich mich noch einmal bei Jan Kittmann und Kathrin Menzinger für schöne Tänze und Wochen und das unübersehbare Engagement für die Show! Das hat immer Spaß gemacht und beide haben sich nichts vorzuwerfen – finde ich!

Als Tanz des Abends möchte ich heute zwei Tänze auswählen, einen aus den Einzeltänzen und einen aus den Trio-Tänzen:

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 15. Mai 2026 aus den Einzeltänzen war der Contemporary von Milano und Marta Arndt!

Einzel-Tanz des Abends Let's dance 15.5.2026 - Contemporary von Milano und Marta Arndt

Einzel-Tanz des Abends Let’s dance 15.5.2026 – Contemporary von Milano und Marta Arndt – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 15. Mai 2026 aus den Trio-Tänzen war der Wiener Walzer von Ross Antony, Mariia Maksina und Valentin Lusin!

Trio-Tanz des Abends Let's dance 15.5.2026 - Wiener Walzer von Ross Antony, Mariia Maksina und Valentin Lusin

Trio-Tanz des Abends Let’s dance 15.5.2026 – Wiener Walzer von Ross Antony, Mariia Maksina und Valentin Lusin – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Das ist eine reine Bauchentscheidung.

Ich habe das während der Show so empfunden und kann jeden verstehen, der andere Tänze auswählt, denn verdient hätten es diesmal auch aus meiner Sicht mehrere Tänze.

Zu Let’s dance 2026 in Salsango

Über Let’s dance 2026 informieren wir, wie von Salsango in den letzten Jahren gewohnt:

  • am Tag der Show mit einem Fakten-Artikel zur aktuellen Sendung
  • am nächsten Tag mit einem Meinungs-Artikel inklusive Diskussion der Show

Wer noch einmal alle Punkte, Tänze, Songs und mehr Fakten nachsehen möchte, hier der Link zum Fakten-Artikel: Let’s Dance 15.5.2026 Fakten: Wer ist raus? Punkte, Tänze, Songs, Fotos

Es gibt auch Artikel, die die Staffel begleiten und ständig aktualisiert werden. Unsere Let’s dance 2026 – Übersicht ist die Anlaufstelle in Salsango für die Informationen zur Staffel. Alle Artikel chronologisch sortiert finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.

Wir berichten über Let’s dance seit 16 Jahren (seit 2010). Das sind viele Informationen, für die wir derzeit Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango zur zentralen Informationsseite ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen, wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.




42 Kommentare zu “Let’s dance am 15.5.2026: Kritik, Meinung, Kommentare: Einfach schön!”



  • cavaradossi sagt:

    Mir hat die gesamte Show auch sehr gut gefallen, meine Reihung wäre nur doch in manchen Teilen anders ausgefallen als die der Jury. Wobei ich ihr zu Gute halten muß, das sie klare Präferenzen gezeigt hat und nicht kritiklos alles hochgejubelt hat.

    Das hat sie eigentlich nur bei einem getan, nämlich Ross, der meiner Ansicht nach doch deutlich der schwächste war und völlig unverdient so hoch bewertet wurde. Ja , er hat sich von allen wahrscheinlich am meisten gesteigert, seit dem Anfang der Staffel, das sollte aber kein Kriterium sein, wenn es um die reine Tanztechnik geht – wenn jemand von Anfang an gut ist, muß er auch am Schluß vor jemanden gewertet werden, der sich zwar immens gesteigert hat, aber immer noch tanztechnisch hinterherhinkt.

    Die Jury kann das gerne verbal feiern, aber die Punkte sollten doch die gezeigte Leistung wiederspiegeln, fürs Weiterkommen sorgt in solchen Fällen ja meist sowieso das Publikum mit vermehrten Anrufen.

    Die beste Leistung hat gestern zweifellos Joel abgeliefert, besonders der Charleston war technisch perfekt, synchron und hervorragend inszeniert.

    Am Beispiel Charleston sah man diese Woche ganz deutlich, was eine gute, dh. zum Tanzstil passende Musik ausmacht – Jan und Kathrin waren hier mit dem „Ghostbuster-Song“ auf verlorenen Posten- absolut untypisch und sehr schwer, das ganze mit einer heiteren Note zu inszenieren, dazu noch das durch den Song mehr oder weniger vorgegebene Outfit.

    Jan hatte auch nicht seinen besten Tag, er war bei weitem nicht so am Point wie Joel bei den Kicks und Swivels und außerdem ist gerade im Charleston eine Choreo zu dritt eine Vorlage gegenüber einer Zweier-inszenierung, was den Spassfaktor und die szenischen Möglichkeiten anbelangt. Daher geht die Wertung durchaus in Ordnung, nur gegenüber Ross war er meiner Meinung immer noch deutlich besser.

    Positiv muß man hervorheben, das die befürchtete Bevorzugung von Ana Carina nicht stattgefunden hat, im Gegenteil, sie wurde meiner Meinung nach unter Wert bewertet. Auch sie hätte eindeutig vor Ross plaziert werden müssen, ich glaube aber, das war Taktik, um die Anrufer nochmals extra zu motivieren, für sie anzurufen.

    Insgesamt heuer eine wirklich sehr starke Staffel, ich denke im Vorjahr hätten alle 5 Paare die 3 Finalisten des Vorjahres klar geschlagen (eigentlich 6, wenn man Nadja auch noch dazuzählt von Ihrer Leistung her).

    Ich hoffe nur, das Ross nicht gewinnt (außer ersteigert auch seine Tanztechnik nochmal), ansonsten sind alle 3 anderen Paare für mich zur Zeit gleichwertig.

    • DMD sagt:

      Anna-Carina bewusst auf den letzten Platz werten, um sie zu retten? Einen solchen Ritt auf der Rasierklinge würde ich Joachim Llambi dann doch nicht zutrauen. Immerhin müsste man (strategisch gedacht) dann auch die Möglichkeit einkalkulieren, dass die Anrufe ebensogut genau deshalb ausbleiben könnten, und das wär’s dann gewesen für die letzte Frau. Ich vermute eher, dass hier- vielleicht unbewusst- eine Kurskorrektur dahintersteckt. Immerhin hat ja auch „Mitfaforit“ Jan überproportional einstecken müssen.

      Mich beschäftigt in dem Zusammenhang etwas Anderes. Karsten schrieb neulich, Herr Llambi habe als Reaktion auf Nadjas Abgang mehr Einfluss für die Jury gefordert, womit eigentlich nur das englische Modell gemeint sein kann. D.h. die Jury hat das letzte Wort über die beiden Zitterpaare. Nun, einen Gustav zu opfern um eine Nadja zu retten wäre vermutlich seine leichteste Übung gewesen. Aber: Ich würde gerne sein Gesicht sehen, wenn ihm die Anrufer nur die Wahl zwischen Anna-Carina und Jan lassen…

      Wie auch immer es ausgeht: Eine der eher langweiligen Staffeln mit Start-Ziel Sieg ist das dieses Jahr nicht.

      • Genau, DMD, er wollte Scharfrichter sein und das Gleiche (wie Du) hatte ich mir auch gedacht, dass er ja gar nicht weiß, ob dann der vermeintlich Schlechtere überhaupt zur Wahl steht.

        Ist ja alles schon wieder vergessen. Diese Diskussion gibt es doch bestimmt jedes Jahr wegen irgendeines Paares oder einer Entscheidung. Und die gäbe es genauso, wenn es anders geregelt wäre. Nur wäre er in der Diskussion dann derjenige, der „keine Ahnung“ hat :-) nach Meinungn derer, die mit der Entscheidung nicht einverstanden sind – und nicht anonyme Teile des Publikums.

        Ich glaube übrigens auch nicht, dass die Jury kollektiv taktisch wertet: Jorge war in diesem Jahr zwar oft sehr großzügig, aber recht konsequent in seiner Art, Punkte zu verteilen. Motsi gibt bestimmt mit Vergnügen mal einen Punkt mehr, wenn sie sieht, dass ihr Nachbar zu tief in die Kiste gegriffen hat (ihrer Meinung nach). Aber sich mit den anderen verabreden? Das würde sie so wenig tun, wie Jorge.

        Und Joachim Llambi bevorzugt (lobt) oder bestraft gern mit Punktgewinn oder Punktabzug. Aber einen besonders ausgebufften Eindruck hat er diesbezüglich in den letzten Jahren oft nicht gemacht. Ich traue ihm schon taktisches Werten und Kalkül zu, aber nicht „um die Ecke“. Ihm ist es bestimmt wichtiger, dass jeder weiß, was er von einem Tanz hält.



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