Let’s dance am 24.4.2026: Kommentare, Kritik, Meinung – Karaoke-Tanzen
von: Karsten Heimberger | aktualisiert am: 8. Mai 2026Let’s dance am 24.4.2026 war eine Show, die man sich meinetwegen hätte auch sparen können. Hier Kommentare, Kritik und meine Meinung.

Let’s dance am 24.4.2026 Kommentare, Kritik, Meinung – Karaoke-Tanzen – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Let’s dance am 24.4.2026: Karaoke-Tanzen
- 2 Let’s dance am 24. April 2026: Der Discofox-Marathon
- 3 Meinung zu den Einzel-Tänzen bei Let’s dance am 24.4.2026
- 3.1 Contemporary von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov
- 3.2 Salsa von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger
- 3.3 Wiener Walzer von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov
- 3.4 Charleston von Bibi Bianca Heinicke & Zsolt Sándor Cseke
- 3.5 Slowfox von Ross Antony und Mariia Maksina
- 3.6 Rumba von Joel Mattli und Malika Dzumaev
- 3.7 Salsa von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster
- 4 Mein Tanz des Abends: Der Jive von Milano & Marta Arndt
- 5 Mein Fazit zu Let’s dance am 24. April 2026
- 6 Zu Let’s dance 2026 in Salsango
Let’s dance am 24.4.2026: Karaoke-Tanzen
Let’s dance am 24.4.2026 war für mich wie Karaoke – nur, dass niemand gesungen hat, sondern getanzt wurde. Denn die Aufgabe der Tanzpaare war es, einstige, gute Tänze nachzutanzen.
Das war vielleicht in der letzten Staffel mal eine Idee zur Abwechslung. Diesmal, bei Let’s dance 2026, habe ich es als eher langweilig empfunden – zumal einige der Tänze bereits im Special der besten 30 Tänze mit voller Punktzahl (Ostern) zu sehen waren.
Als spannend hätte ich es vielleicht empfunden, wenn die Tanzpaare die Tänze von damals neu interpretiert hätten – oder hätten können. Aber das war nicht die Aufgabe für die Tanzpaare, sondern es ging darum, möglichst getreu das Original nachzutanzen. So habe ich das jedenfalls verstanden.
Und das ist mir zu wenig! Ich hätte da lieber etwas Eigenes gesehen der Protagonisten der Staffel Let’s dance 2026 – von den Profis und von den Promis.
So kann ich weder die Choreografie bewerten, nicht die Interpretation der Musik mit dem jeweiligen Tanz, noch das Zusammenspiel von Promi und Profi und fast nicht den Charakter des Tanzes. Denn das alles war ja vorgegeben und nicht zur Interpretation bereit.
Bleibt also nur die tänzerische Leistung der verbliebenen, prominenten Kandidaten – und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was zumindest mich an Let’s dance interessiert.
Let’s dance am 24. April 2026: Der Discofox-Marathon
So blieb für mich bei Let’s dance am 24. April 2026 nur der Discofox-Marathon, bei dem sich die Tanzpaare beharrlich geweigert haben, der mehrfachen Aufforderung von Moderator Daniel Hartwich zu folgen, irgendwelchen Unsinn zu tanzen.
Vielmehr wurde tatsächlich Discofox getanzt – von allen Tanzpaaren, soweit ich das in Erinnerung habe.
Nun ist Discofox auf der Tanzfläche, bei einer Party, dem Schützenfest oder Feuerwehrball eine schöne Sache, eine Art tänzerische Sprache, auf die sich die meisten Gäste einigen und sich verständigen können, in Form gemeinsamer Tänze.
Als Show-Tanz oder Turnier-Tanz hat der Discofox nur so mäßige Qualitäten.
Die Qualität der Tanzpaare beim Discofox-Marathon bei Let’s dance am 24.4.2026 fand ich überwiegend gut!
Unterschiede habe ich schon gesehen – aber durch das aufgabengemäß viele Hin- und Herschalten der Kameras von einem Tanzpaar zum nächsten bin ich kaum in der Lage, Nuancen zwischen den Paaren zu beurteilen.
Das konnte die Jury vermutlich viel besser, die ja direkt neben der Tanzfläche stand.
Meine Reihenfolge der Tanzpaare vom heimischen Fernsehsessel aus gesehen wäre teilweise eine andere gewesen. Die kann ich aber nicht zur Diskussion stellen, weil ich das nicht als richtig empfinde bei meiner eingeschränkten Wahrnehmung am TV-Bildschirm.
Meinung zu den Einzel-Tänzen bei Let’s dance am 24.4.2026
Zu den Einzeltänzen bei Let’s dance am 24. April 2026 gibt es also gar nicht so viel zu schreiben oder anzumerken aus meiner Sicht.
Für mich, ich hatte das eingangs schon erwähnt, wäre es spannender gewesen, wenn die Aufgabe gelautet hätte, ein Thema oder einen Tanz von früher neu zu interpretieren – und dabei vielleicht einzelne Elemente des Tanzes von damals aufzugreifen und in einer neuen Choreografie zu verarbeiten.
Contemporary von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov

Nadja Benaissa – Vadim Garbuzov bei Let’s dance am 24.4.2026 – Contemporary als Einzeltanz – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Als schon peinlich empfand ich diese Art des Karaoke-Tanzens bei dem Contemporary von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov. Der Tanz passt meiner Meinung nach so nicht mehr in die Zeit.
Das mag damals (2016) und bei Sarah Engels und Robert Beitsch anders gewesen sein. Es waren aber insgesamt und persönlich andere Umstände.
Einmal möchte ich weder Nadja Benaissa noch eine andere Tänzerin bei Let’s dance in Unterwäsche tanzen sehen. Und das Thema „Fifty Shades of Grey“ (aus diesem Film stammte nämlich das Thema und der Song des Tanzes „Crazy in Love“ von Beyoncé) ist in den über 10 Jahren seit seiner Veröffentlichung zigmal diskutiert, nacherzählt und adaptiert worden.
Hat Nadja gut getanzt? Ich denke schon, kann das aber gar nicht richtig beurteilen. Die Choreo fand ich immer noch spannend aufgebaut und außer dem schon Erwähnten, kann ich nichts Kritisches hinzufügen. Vielleicht würde mir dies oder jenes noch auffallen, wenn ich mir den Tanz noch einmal ansehen würde. Das habe ich jedoch bei keinem der Tänze getan.
Salsa von Jan Kittmann und Kathrin Menzinger

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger mit Salsa bei Let’s dance am 24.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Als ähnlich schwierig empfand ich die Aufgabe für Jan Kittmann und Kathrin Menzinger, die Salsa von einst Christian Polanc und Vanessa Mai zu vertanzen.
Damals ging es um die Leistung von Vanessa, deren Rolle aber Kathrin getanzt hat. Jan musste die Rolle des Profis Christian Polanc tanzen.
Und diese vertauschten Rollen machen es so schwer, diesen Tanz überhaupt einschätzen zu können. Damals ging es für den Profi darum, seine Promi-Kandidatin bestmöglich zu präsentieren. Da konnte und musste er sich zurücknehmen.
Eine Salsa, die den Mann oder Führenden in der Hauptsache präsentiert, bräuchte jedoch eine ganz andere Choreo – die nicht gewünscht und vermutlich auch nicht erlaubt war.
Von all dem, was Jan hätte an Salsatanzen zeigen können, haben wir leider nur wenig gesehen, weil er die meiste Zeit während des Tanzes damit beschäftigt war, Figuren von Kathrin zu führen oder sie in oder für Tricks zu halten.
Hinterher, vor der Jury beim Urteil, hat Jan ja gezeigt, dass er Salsa tanzen kann. Wie schade also, dass er das nicht im Wertungstanz zeigen konnte.
Doch so stand er zwangsläufig mehr herum und hatte seine Pausen im Tanzen. Das hat die Jury auch angemerkt, lag aber an der Choreografie und seiner Aufgabe, nicht an Jan.
Sicher hätte Jan noch etwas lockerer sein können, etwas mehr Aktion im Körper zeigen können, mehr Zwischenschritte machen können. Aber dann wäre es eben auch ein anderer Tanz geworden. Und da muss man sich entscheiden, was man will. Will man die Choreo von damals oder will man eine Salsa von Jan & Kathrin sehen?
Ich denke, Jan hätte das in einer eigenen Choreo um mindestens eine Klasse besser gemacht – nachdem, was ich vor der Jury an Salsa von ihm gesehen habe, vermutlich sogar um zwei Klassen besser.
Wiener Walzer von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mit Wiener Walzer bei Let’s dance am 24.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Nicht so dramatisch empfand ich das Nachtanzen von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov. Wobei ich meine, auch dabei die Unterschiede zwischen diesem Tanzpaar und dem seinerzeit (Valentina Pahde und Valentin Lusin) gesehen zu haben.
Beide sind anders, andere Typen und andere Tänzer. Ich habe den Wiener Walzer von Valentina & Valentin als noch eleganter in Erinnerung, weicher und fließender als den gestern von Anna-Carina & Evgeny. Aber natürlich kann die Erinnerung auch trügen!
Motsi meinte hier anschließend, es ging nicht darum, etwas nachzutanzen? Doch, genau darum ging es. Das war die Aufgabe.
Die wurde aber von Anna-Carina und Evgeny ordentlich gelöst, mir hat dieser Tanz zudem gefallen – nur eben den Kick des Besonderen, wie bei Valentina & Valentin habe ich nicht gesehen oder empfunden.
Charleston von Bibi Bianca Heinicke & Zsolt Sándor Cseke

Bibi Bianca Heinicke und Zsolt Sandor Cseke bei Let’s dance 24.4.2026 – beim Charleston – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Diesen Kick haben auch Bibi Bianca Heinicke und Zsolt Sándor Cseke mit dem Charleston nicht bei mir ausgelöst, wie dereinst Alexander Klaws und Isabel Edvardsson.
Ich habe gesehen und am Bildschirm nachempfinden können, dass beide Spaß an diesem Tanz hatten. Deshalb hat mir auch das Zusehen Freude gemacht.
Ganz am Anfang hatte Bibi ein paar Schwierigkeiten in, den Tanz zu finden. Das löste sich später, auch wenn am Ende ein paar neue dazu kamen.
Beide haben diesen Tanz schön nachgetanzt, allerdings ohne die Finesse von einst.
Slowfox von Ross Antony und Mariia Maksina

Ross Antony und Mariia Maksina bei Let’s dance am 24.4.2026 mit Slowfox – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Den Slowfox von Ross Antony und Mariia Maksina bei Let’s dance am 24. April 2026 würde ich in die Kategorie der ersten beiden Tänze oben einsortieren. Ich kann ihn jetzt aber nicht mehr dahin schieben, sonst müsste ich die anderen beiden Tänze umschreiben.
Dahin gehört er für mich, weil die Möglichkeiten von Lars Riedel damals (und die von dem Paar Lars Riedel und Marta Arndt) ganz andere waren, als die von Ross & Mariia es heute sind.
Dieses Tanzpaar war unterfordert mit der Choreo und sie hätten viel mehr schönes Slowfoxtanzen zeigen können, wenn sie eine eigene Choreo hätten machen können.
Ross hat mir immer dann gut gefallen, wenn er nur getanzt hat – und immer wenn er meinte, Grimassen schneiden zu müssen, wurde es unruhig, unkonzentriert und beliebig.
Allerdings kann ich mich an die Choreo von einst kaum noch erinnern – lediglich an die Schwierigkeiten, elegant zu wirken, die sich aus dem enormen Größenunterschied von Lars zu Marta ergaben.
Rumba von Joel Mattli und Malika Dzumaev

Joel Mattli und Malika Dzumaev mit Rumba bei Let’s dance am 24.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Die Rumba von Joel Mattli und Malika Dzumaev hat mir ganz gut gefallen. Allerdings habe ich hier keinen Vergleich, weil ich mich an diesen Tanz von Moritz Hans und Renata Lusin überhaupt nicht mehr erinnern kann.
Trotzdem bin ich hier bei der Jury, die Joel ein bisschen zu brav fand. Das hatte ich mir auch aufgeschrieben. Das war nett, aber nicht zwingend. Aber vielleicht ist Joel vom Typ her so? Könnte sein, weiß ich aber auch nicht.
Zu Beginn des Tanzes hatte er auch noch mehr Hüftschwung, der sich dann mehr und mehr verlor und nur gegen Ende in einer Passage noch einmal prominent zu sehen war.
Joachim Llambi will sogar eine Geschichte in dem Tanz erkannt haben. Die habe ich leider nicht gesehen – außer eben Rumba.
Und diesen Charakter haben beide doch ganz gut getroffen, haben miteinander und einander zugewandt getanzt.
Nur etwas mehr Chili (um bei der Jury zu bleiben) hätte ich mir auch gewünscht.
Salsa von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster mit Salsa bei Let’s dance am 24.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Das Beste an der Salsa von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster war für mich die Musik, selbst wenn auch diese nachgesungen war und nicht das Feuer hatte, das ein Marc Anthony seinen Songs mitgibt.
Allerdings kann ich mich auch nicht erinnern, ob die Vorlage-Salsa von Pascal Hens und Ekaterina Leonova besonders „spicy“ war? An dieses Kostüm mit dem einen Bein kann ich mich noch erinnern. Fand ich damals eigenartig, fand ich gestern eigenartig.
Unter einer „traditionellen“ Salsa verstehe ich auch etwas ganz anderes, als Joachim Llambi. Aber gut, weder Kostüm noch Llambis Salsa-Einsichten standen zur Bewertung.
Gustav hatte doch einige Mühe, in den Tanz hinein zu finden. Die Salsa-Schritte kamen ihm nicht ganz so selbstverständlich aus den Beinen, wie seiner Tochter oder Jan Kittmann (nach dem Tanz).
Das fand ich ein bisschen schade, denn ich denke, Gustav hätte das von seiner Art her schon drauf, eine solche Salsa auch sehr „erdig“ zu tanzen, aus den Beinen und Knien heraus, basierend auf einer eindeutigen Gewichtsverlagerung.
Hier, ich wiederhole mich, fehlte mir auch die eigene Handschrift von Anastasia, die die Besonderheiten von Gustav in Szene setzt, die bei Pascal Hens ganz anders sind – wie man hier im Bild gut sehen kann.

Let’s dance 24.4.2026 – Pascal Hens neben Anastasia Maruster, Gustav Schäfer und Daniel Hartwich – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Mein Tanz des Abends: Der Jive von Milano & Marta Arndt
Der Jive von Milano und Marta Arndt ist mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 24. April 2026!
Eigentlich wollte ich gar keinen Tanz des Abends auswählen. Aber ich wollte mich ja jeden Abend festlegen. Und dann ist es dieser Jive!

Milano und Marta Arndt mit Jive – Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 24.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Natürlich gilt hier, was ich nun bei bestimmt fast jedem Tanz geschrieben habe: Die Kopie ist nicht das Original! Milano ist nicht Rurik und meiner Meinung nach auch noch ein ganzes Stück von dessen Gelassenheit und Coolness beim Tanzen entfernt.
Aber er hat das gut gemacht und wenn ich nicht wüsste, dass es Rurik noch ein bisschen besser gemacht hat, wäre ich damit wohl vollauf zufrieden. Ob ich auch 10 Punkte gegeben hätte, weiß ich gar nicht. Vermutlich nicht.
Interessant fand ich eine andere Beobachtung: Ich konzentriere mich beim Anschauen der Show immer möglichst sehr auf den Promi-Kandidaten. Bei diesem Tanz hat sich aber Marta Arndt mehr in mein Bild geschlichen, als andere Profis in dieser Sendung.
Ich will gar nicht werten, abwägen oder vergleichen, Ihnen nur einmal diese Beobachtung mit auf den Weg geben.
Mein Fazit zu Let’s dance am 24. April 2026
Ich habe das Gefühl, Let’s dance hat gerade wieder einen Hang, zu viel zu wollen. Es häufen sich die Momente, bei denen ich denke: Muss das sein? Darauf werde ich in einem weiteren Artikel noch näher eingehen.
Sollte jedoch dieses Thema „Iconic Dances“ nächstes Jahr wiederholt werden, wünsche ich mir, dass die Aufgabe für die Tanzpaare Interpretation lautet und nicht Nachtanzen.
Gebt den Promis und den Profis Gelegenheiten, sich selbst zu finden und sich selbst auszudrücken, in ihrer Art, mit ihren Möglichkeiten und Eigenheiten.
Und wenn sie dann eine Choreografie oder Teile davon übernehmen wollen, könnten sie das ja immer noch tun. Aber ich denke:
Das einfache Nachtanzen nimmt Qualität aus den aktuellen Tanzpaaren heraus und sie können das Original, wenn es wirklich gut war, niemals erreichen.
Jede Kopie ist schlechter als das Original – es sei denn, man fügt Neues, Eigenes hinzu. Doch dazu hatten die Tanzpaare diesmal keine Gelegenheit!
Sehr gefreut habe ich mich übrigens, dass man mit Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin ein erfolgreiches Eiskunstlauf-Paar präsentiert hat bei Let’s dance – auch wenn mir ihre Erfolge etwas zu kurz kamen. Das hätte man doch mehr feiern dürfen!
Immerhin sind Minerva & Nikita frisch gekürte Eiskunstlauf-Weltmeister, haben neben Gold (2026) auch schon Silber (2025) und Bronze (2024) bei Weltmeisterschaften gewonnen. Sie sind Europameister (2025) und Vize-Europameister (2026), haben bei Olympia 2026 Bronze geholt.

Minerva Fabienne Hase – Nikita Volodin bei Let’s dance am 24.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Da bekommt bei Let’s dance sonst jeder Comedian oder TV-Moderator mehr Aufmerksamkeit. Allerdings schienen Daniel und Victoria auch nicht ganz perfekt vorbereitet auf diesen Moment. Dafür gibt es eigentlich eine Redaktion bei RTL?
Zu Let’s dance 2026 in Salsango
Über Let’s dance 2026 informieren wir, wie von Salsango in den letzten Jahren gewohnt:
- am Tag der Show mit einem Fakten-Artikel zur aktuellen Sendung
- am nächsten Tag mit einem Meinungs-Artikel inklusive Diskussion der Show
Wer noch einmal in den Artikel mit den Fakten schauen will, hier der Link: Let’s dance 24.4.2026 Fakten: Wer ist raus? Punkte, Tänze, Fotos, Songs
Es gibt auch Artikel, die die Staffel begleiten und ständig aktualisiert werden. Unsere Let’s dance 2026 – Übersicht ist die Anlaufstelle in Salsango für die Informationen zur Staffel. Alle Artikel chronologisch sortiert finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.
Wir berichten über Let’s dance seit 16 Jahren (seit 2010). Das sind viele Informationen, für die wir derzeit Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango zur zentralen Informationsseite ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen, wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.
Nachdem wir den Marathon des Grauens nun hinter uns haben- ehrlicherweise gab es schon schlimmere- möchte ich einige Kritikpunkte zu den Iconic Dances mal aufgreifen und meine abweichende Sichtweise darlegen. Ich kann der Idee durchaus etwas abgewinnen; ich fand das vor Jahren schon bei DWTS gut. Entscheidend ist immer, was man draus macht…
Grundsätzlich: Was einen Tanz für mich „iconic“ macht ist das, was er beim ersten Anschauen in mir auslöst und warum er mir im Gedächtnis bleibt. Aber dieser Kick funktioniert halt immer nur einmal- da ist es fast schon zwingend, einen eigenen Touch reinzubringen.
Mir schien jedenfalls nicht im Pflichtenheft zu stehen, dass die Originalchoreo 1:1 übernommen werden muss- oder Mascha hat sich als einzige darüber hinweggesetzt. Da waren, wie von ihr im Einspieler angekündigt, Änderungen drin und auch nötig, einfach weil sich Ross anders als Lars seine Partnerin nicht mal eben umhängen könnte.
Ich verstehe auch was Motsi gemeint hat mit „es geht nicht ums Nachtanzen.“ Idealerweise bringen die Tänzer ihre eigene Persönlichkeit ein, machen sich den Tanz also zu eigen, egal ob die Choreo nun übernommen oder verändert wird. Anna-Carina und auch Nadja haben das für mein Empfinden geschafft. Insofern liegt da auch der Erkenntnisgewinn (durchaus ähnlich wie bei den Impro-Dances): Wer tanzt, und wer spult nur auswendig Gelerntes ab? Letzteres empfand ich z.B. bei Joel. Moritz hat mich damals mit dem Original gepackt, weil er Renata da ein ebenbürtiger Partner war. Joel war mir im Vergleich viel zu brav. Ohnehin ist für mich in diesem Paar keine Chemie spürbar, und das wird Malika ihm auch nicht antrainieren können.
Dass manche Promis den Profipart übernehmen mussten wurde auch letztes Jahr schon kritisiert. Das ist mir aber zu pauschal. Hier kommt mein Ja-Aber: Bei einem Tanz wie Alexanders Charleston z.B. ist das ziemlich egal- da wird überwiegend synchron oder gespiegelt getanzt und die Parts unterscheiden sich kaum. Jan dagegen hatte als Polanc-Double die sprichwörtliche A…Karte gezogen. Hätte Kathrin da intervenieren sollen? (Oder hätte sie es ohnehin nicht getan, weil sie keiner Challenge widerstehen kann?)
Die Kritik von Joachim Llambi finde ich nachvollziehbar. Er hat den Tanz schließlich nicht ausgesucht und kann nur bewerten was er sieht. Allerdings würde das weniger Kontroversen auslösen, hätte er Jan nicht schon vor Wochen zum Finalkandidaten erklärt.
Was das angeht, stehen für mich mittlerweile- um im Bild zu bleiben- ein halbes Dutzend Türen offen.
Danke DMD für Deine Denk-Anstöße.
Aus jeder einzelnen Let’s-Dance-Show wird letztlich das, was das die Profis zusammen mit ihren Promis draus machen. Es wird immer wieder zu recht betont, wie wichtig die Profis für dieses Format sind – für diese Show haben sie aus meiner Sicht einiges liegen gelassen.
Es war gerade kein Karaoke-Tanzen gefragt, sondern es sollte ‚ikonische Vorlage‘ neu interpretiert werden. Insoweit hätte Vadim bspw. einige Szenen bewusst für die heutige Zeit und auf seine aktuelle Promi-Dame Nadja zuschneiden und das auch so zeigen können. Für Kathrin und Jan trifft das schon dreimal zu: Niemand wird und kann verlangen, dass die beiden exakt die ‚7 Tricks‘ nachtanzen, die Christian seinerzeit in die extrem schwere Choreo für Vanessa eingebaut hat – außer Kathrin selbst von sich und ihrem Promi.
Wenn es eine Grundregel bei der Let’s-Dance-Jury gibt, die sich seit Roman Frielings Zeiten nie geändert hat, dann diese: ‚Wir bewerten hier das Tanzen, Hebe-Figuren interessieren uns nicht‘. Insoweit war die ‚6‘ von Herrn Llambi für diese Salsa durchaus gerechtfertigt – die darf sich Kathrin gern auf den Badezimmerspiegel kleben, damit die beiden wirklich die Tür des Finales erreichen können. Denn da sie im Discofox tatsächlich nicht gut waren (ich habe speziell danach geschaut), wurde das Gesamtergebnis viel wackeliger als es das Paar aus meiner Sicht verdient hat.
Wenn dieses Motto nächstes Jahr wiederkehren sollten, wünsche ich den Profis einfach mehr Mut zu Verbesserungen und Anpassungen im Sinne ihres aktuellen Promis und der heutigen Zeit – da wäre aus meiner Sicht viel mehr drin.
Den Partnertausch nächste Woche sehe ich als eine Vorbereitung für den Trio-Dance, denn es kommt ein zusätzlicher Profi dazu, während der eigene Profi offenbar keine andere Aufgabe bekommt: Im Training wird es daher gewiss eine Arbeit zu dritt geben, der Auftritt erfolgt dann natürlich nur durch Tausch-Profi und Promi. Im Trio-Dance in zwei (?) Wochen treten dann alle drei gemeinsam auf (wobei der Zusatz-Profi jemand anders sein dürfte als nächste Woche – vielleicht aber auch nicht, die Produktion von Let’s Dance ist dieses Jahr schwer berechenbar).
Das seltsame Auswahlverfahren mag dem Umstand geschuldet sein, dass nur noch 2 Promi-Damen, aber 5 Promi-Herren dabei sind. Dementsprechend gibt es im Pool der ausgeschiedenen Profis 4 Herren (Valentin, Alexandru, Massimo und Zsolt) und 3 Damen (Victoria, Ekat und Patricija). Zwei Herren-Paare wären also unvermeidbar, wobei hinter Alexandrus Einsatz nach seinem Bahnsteig-Unfall ein Fragezeichen stehen dürfte. Selbst wenn bspw. Katja Graf ihn kurzfristig ersetzte (die oft in den Openings dabei ist und die ich Freitag auch im Abspann auf der Fläche erkannt zu haben meine), bleibt ein Herren-Paar – die Verantwortung für jede Paar-Konstellation hat aber jetzt nicht die Produktion :-)
Dass die „ikonische Vorlage“ neu interpretiert werden sollte ist an mir vorbei gegangen, meines Wissens sollten diese detailgetreu nachgetanzt werden. So hat man es auch bei den Trainingseinspielern gesagt, andernfalls wurde dies den Profis anscheinend vorher falsch mitgeteilt. Kann mir nicht vorstellen, dass Kathrin dann sämtliche schwierigen Hebungen und Schrittfolgen so tanzen hätte lassen ( Jan ist schließlich kein René Casselly das weiss selbst Kathrin)
Hallo Franziska,
ich meine mich auch zu erinnern, dass Daniel in Richtung Jury extra von seiner Karte abgelesen hat „möglichst getailgetreu“ – diese Formulierung ist mir noch im Kopf – und ich hatte es auch generell so verstanden.
Soweit ich gehört habe, war es schon definitiv die Vorgabe der Produktion, die Ikonischen Tänze 1: 1 nachzutanzen – es wurden exakt die gleichen Kostüme verwendet, es wurde exakt die gleichen Requisiten verwendet, und die gleiche Inszenierung verlangt. Änderungen waren nur „erlaubt“ wenn es ganz einfach physisch unmöglich war, die Originalchoregraphie nachzutanzen ( wie Du oben bei der Hebefigur von Lars Riedl/Martha bzw. Ross/Masha ja auch gesagt hast ) Im Vorjahr war es z.b. ähnlich, das Fabian Hambüchen nicht den Spagat von Rene Caselly nachtanzen konnte, oder Selfie Sandra nicht die Hebefigur von Nicolas Im „Farbfilm“ Charleston.
Ich kann dem Ganzen schon aus Prinzip nichts abgewinnnen, weil die meisten dieser ikonischen Tänze nur deshalb ikonisch sind, weil es überraschende Inszenierungen oder Wendungen gab – wenn die Überaschung weg ist, weil man den Tanz schon kennt, fehlt das Wesentliche zum ikonischen.
Wenn schon, dann wirklich so wie Du vorschlägst nur dieselbe Musik, aber völlige Freiheit in der Inszenierung und bei den Choreos, um etwas gänzlich Neues zu schaffen.
Ais Sicht der Produktion sind die „Iconic Dances“ natürlich praktisch, man erspart sich Kostüme, Zeit in der Planung für Requisiten, braucht keine neue Musik auswählen, bzw. schneiden und es ist – wie man ja auch hier sieht – für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.
Zur Bewertung vom Llambi für den Salsa von Jan kann ich nur sagen – ein Witz ! Nicht die Beurteilung, die war schon richtig – Jan war überfordert, die Technik suboptimal und die Leichtigkeit hat gefehlt – kann man alles ansprechen, es ist auch nicht seine Schuld , das die Produktion diesen Tanz für Jan ausgesucht hat. Aber 6 Punkte zu geben, 2 weniger als für Gustav und für Ross, die meiner Meinung nach mindestens genauso viele technische Fehler hatten und unvergleichbar leichtere Choreos, bzw. Schrittfolgen ist wirklich unterirdisch. Es ist ja auch die Aufgabe der Jury , die Schwierigkeit einer Choreo einzuordnen und 6 Punkte für eine Schrittabfolge (+ die Verantwortung für Tricks und Hebefiguren) zu geben, die um Lichtjahre komplizierter war als alle anderen Tänze an dem Abend, weil- richtigerweise- die Technik nicht 100% stimmte, ist in meinen Augen unprofessionell. Hätte sich das Paar die Choreo selbst gewählt, könnte man noch argumentieren- selber schuld, machts was leichteres – aber so ist das echt eine unverständliche Wertung. Da ich Llambi durchaus für kompetent erachte, war diese Wertung eine bewußte Provokation um mehr Anrufe zu generieren, vielleicht auch um den Ehrgeiz von Jan anzustacheln ( hat ja mit Milano in der vorigen Woche funktioniert ) oder ganz einfach um wieder mal in allen Medien zu sein und Aufmerksamkeit zu erregen – für sich und/oder die Show ganz allgemein.
Vielen Dank für die spannende Diskussion – ich sehe die Widersprüche auch, löse sie aber anders auf.
Bei jedem Wettbewerb gibt es mindestens drei Rollen:
– Den Veranstalter,
– die Teilnehmer,
– die Jury.
Veranstalter haben oft Wünsche, die schwer erfüllbar sind – das ist gerade im Wintersport bestens zu sehen: Die Live-Fernsehzeiten sind gebucht, und dann kommt der Wind dazwischen. Oder Schneefall. Oder eine brechende Loipe beim Biathlon. Dann müssen Startzeiten angepasst, Startreihenfolgen verändert oder Wettbewerbe verkürzt werden (bspw. Verkürzung der Distanz oder auf einen Lauf).
Wichtige Entscheidungen werden üblicherweise in Gremien mit Vertretern aller drei Rollen getroffen – genau das scheint bei Let’s Dance weiterhin nicht zu passieren.
Die Produktion denkt sich etwas aus, die Paare tanzen, die Jury wertet.
Nun hat die Jury, insbesondere Herr Llambi, Jahr um Jahr immer wieder klargestellt: ‚Wir bewerten das Tanzen, denn wir sind eine Tanzshow‘. Da ist es egal, wie viele Moves von Michael Jackson eingebaut werden – wenn ein Cha Cha verlangt ist, ist ein Cha Cha zu zeigen. Das spielt es keine Rolle, wie abseitig die Musik sein mag – wenn ein Tango verlangt ist, ist ein Tango zu tanzen.
Keine Frage, dass so gerade ambitionierte Paare in ein Dilemma kommen – es hilft aber nichts, dieses Dilemma muss jedes Paar für sich lösen: Weder die Produktion noch die Jury helfen dabei. Einen ‚Nicht genau genug nachgetanzt‘-Malus scheint es jedenfalls nicht zu geben. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Jury-Mitglied am Freitag sinngemäß gesagt hat: ‚Ich habe mir in der Vorbereitung nochmal die Originale im Video angesehen und mir waren hier zu viele Abweichungen dabei‘.
Kathrin bspw., die ich sehr schätze, kann noch so oft die Welt nicht verstehen: Herr Llambi wertet die getanzte Salsa, und tänzerisch war sie nicht gut, weil Jan weder ein René noch ein Christian ist und sich damit vor allem auf die ‚7 Tricks‘ konzentrieren musste.
Ekat, Malika, Mariia und andere Profi-Damen gehen einen anderen Weg und lassen primär schön und klar tanzen, was von der Jury immer und immer wieder gelobt wird.
Insoweit sind Paare wirklich ihres Glückes Schmied: Wer die Challenge in den Vordergrund stellt, geht tänzerisch ein hohes Risiko ein.
Stefan,
dann wurde also René Casselly nur dancing star 2022 weil er so gut getanzt hatte? Oder gewann die Weihnachtsshow 2024 nur wegen reinem bestem tanzen? Die ganzen spektakulären akrobatischen Einlagen wurden nicht bewertet? Das glaube ich nicht. Aber egal, das war und zählt nicht mehr. Ich wollte das nur noch mal in Erinnerung rufen, falls es vergessen wurde.
Was aber definitiv zählt, ist das in Llambis‘ Augen so viel schlechtere Salsa tanzen von Jan im Vergleich zu Gustav (Jan 6 Punkte – Gustav 8 Punkte). Ich mag Gustav und finde ihn sehr sympathisch, aber war er wirklich so viel besser wie Jan? Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Herr Llambi Jan Kittmann nicht mag, oder hat er vlt ein Problem mit Kathrin?
René ist Zirkus-Artist und daher gewohnt, live als Artist zu agieren – wahrscheinlich hat er danach nicht mal höheren Puls und kann sofort ruhig weitertanzen. Die Paarung mit Kathrin war und ist (?) aus meiner Sicht genial – es gibt mit weitem Abstand keine Let’s-Dance-Choreo, die so oft aufgeführt wurde wie deren Final Freestyle, der Zähler könnte inzwischen bei über 300 stehen (eine Mitleserin hier hatte vor Jahren sehr akkurate Zahlen).
Jan ist Schauspieler – dessen Puls selbst nach einem gelungenem ‚Trick‘ möchte ich nicht messen. Da lässt sich schwer locker und dennoch exakt eine Salsa weitertanzen.
Und selbst bei René haben sich seinerzeit die Geister geschieden – nicht wenige haben immer wieder bemängelt, er tanzte nicht gut genug (dazu zähle ich nicht). Herr Llambi hatte direkt vor der Finalshow noch Janin vorn gesehen (in einem Medium mit großen Buchstaben).
Es war Herr Llambi, der in der zweiten (?) Show bereits Jans Tür zum Finale aufgestoßen sah – als erstem Promi überhaupt; Karsten war gar nicht glücklich damit.
Und dennoch bleibt Herr Llambi bei seiner ‚ewigen‘ Haltung: ‚Wir bewerten hier das Tanzen.‘ Diese Haltung zeigt sich bei seiner Punktvergabe, niedrig wie hoch.