Let’s dance am 29.5.2026: Meinung zum Finale, Kritik, Kommentare – Kellen-Akrobatik

von: | aktualisiert am: 20. Juni 2026

Das Finale Let’s dance am 29.5.2026 mit einem außergewöhnlichen Kellen-Tanz der Jury: Hier meine Meinung, Kritik und Kommentare – und mein Tanz des Abends.

Let’s dance am 29.5.2026 Meinung zum Finale, Kritik und Kommentare

Let’s dance am 29.5.2026 Meinung zum Finale, Kritik und Kommentare – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash

Finale Let’s dance am 29.5.2026: Mein Fazit vorweg

Das Finale von Let’s dance am 29.5.2026 war meiner Meinung nach eines mit neun sehr schönen und guten Tänzen, davon fand ich zwei Tänze hervorragend.

Es war also ein tänzerisch gelunger Final-Abend, an dem es von meiner Seite fast nichts auszusetzen gibt – wäre da nicht dieser ungewöhnliche Tanz der Wertungskellen der Jury gewesen, die sich fast um ihre Reputation gewertet hätte. Dazu weiter unten mehr.

Ob nun das „richtige“ Tanzpaar Let’s dance 2026 gewonnen hat, da werden die Meinungen auseinander gehen. Aus meiner Sicht konnte es sich nach den gezeigten Tänzen im Finale nur zwischen Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov sowie Milano und Marta Arndt entscheiden.

Ich kann aber alle gut verstehen, die ihr Herz an Joel Mattli und Malika Dzumaev verschenkt haben und diesem Tanzpaar den Sieg gegönnt hätten. Gegönnt hätte ich es den Beiden auch, nur wären sie nach den Tänzen im Finale nicht meine Wahl gewesen.

Zu den Tänzen im Finale Let’s dance am 29.5.2026

Auf die Jury-Tänze und Lieblingstänze im Finale Let’s dance am 29. Mai 2026 möchte ich im Detail gar nicht eingehen, weil sie meiner Meinung nach nicht entscheidend waren für den Ausgang des Finales.

Eine Diskussion über schöne Grundschritte oder eine gute Haltung und hier einen Fehler oder dort eine Nuance, die hätte besser sein können, kann man natürlich dennoch führen.

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov beim Jury-Tanz im Finale Let's dance am 29.5.2026

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov beim Jury-Tanz im Finale Let’s dance am 29.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Für mich hatte in diesen Tänzen die spätere Siegerin Anna-Carina Woitschack die etwas klarere „Sprache“ im Tanz, war deutlicher in ihren Bewegungen und Schritten.

Milano dagegen ist in meinen Augen der modernere Tänzer, unkonventioneller irgendwie.

Milano und Marta Arndt im Jury-Tanz im Finale Let's dance am 29.5.2026

Milano und Marta Arndt im Jury-Tanz im Finale Let’s dance am 29.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Und Joel Mattli hat mir gestern mit seiner eleganten, feinen, weichen, der Tanzpartnerin zugewandten Art gefallen.

Joel Mattli und Malika Dzumaev beim Jury-Tanz im Finale Let's dance am 29.5.2026

Joel Mattli und Malika Dzumaev beim Jury-Tanz im Finale Let’s dance am 29.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

An diesen Besonderheiten oder Unterschieden haben selbstverständlich die Profitänzer ihren Anteil, ihr Verständnis vom Tanzen und ihre Stärken. Sie haben schließlich in den vergangenen Wochen das Tanzen der drei Final-Kandidaten geprägt, wie wir es im Finale gesehen haben.

Sehr positiv aufgefallen ist mir allerdings erneut, dass in den Jury-Tänzen keine Hebefiguren erlaubt waren. Ein Fuß sollte immer auf dem Boden sein.

Diese Art zu tanzen finde ich so gut, dass ich es häufiger bei Let’s dance vorschreiben würde, auch schon vor dem Finale. Nicht generell, aber öfter. Für Ideen dazu ist hier nicht der richtige Platz, auch wenn ich welche habe.

Bitte mehr davon! Das könnte meiner Meinung nach ein Gewinn für die Tanz-Show sein! Dafür kann aus meiner Sicht das eine oder andere Special in den Geschichtsbüchern von Let’s dance versinken oder nur gelegentlich und abwechselnd aus der Schatztruhe geholt werden. Man muss sie ja nicht ganz versenken.

Ich würde die Regeln sogar noch strenger formulieren. Dann könnte man nämlich die wenigen, noch verbliebenen Figuren vermeiden, die nicht so richtig zum eigentlichen Tanz passen.

Erinnern kann ich mich nur an diese Schleuderfigur am Ende des Tanzes von Joel und Malika, die ich gern noch vermeiden würde. Aber das soll jetzt kein Vorwurf sein.

Finale Let’s dance am 29.5.2026: Mein Tanz des Abends

Mein Tanz des Abends im Finale Let’s dance am 29. Mai 2026 kommt aus den drei Kür- oder Freestyle-Tänzen, die als Abschluss der Staffel getanzt wurden.

Ich finde die Wirkung dieser finalen Kür-Tänze immer wieder erstaunlich!

Aus meiner Sicht beeinflussen sie die letztliche Entscheidung, wer als Sieger-Gewinner aus der Show hervorgeht. Ob das tatsächlich so ist bei den TV-Zuschauern, die anrufen, weiß ich gar nicht. Aber für mich haben sie oft diese Kraft oder Ausstrahlung.

Joel Mattli und Malika Dzumaev

Joel Mattli und Malika Dzumaev in der Kür im Finale Let's dance am 29.5.2026

Joel Mattli und Malika Dzumaev in der Kür im Finale Let’s dance am 29.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Im Let’s dance – Finale 2026 hatten Joel Mattli und Malika Dzumaev zwar einen guten und auch begeisternden und abwechslungsreichen Tanz geliefert, doch das Thema „Elvis Presley“ hatte im Vergleich zu den anderen beiden Tänzen nicht die Kraft, durchschlagend noch das Ruder herumzureißen.

Malika und Joel haben sich zwar bemüht, dem Tanz auch noch eine Geschichte mitzugeben. So richtig gezündet hat die Idee bei mir aber nicht.

Besser fand ich das sogenannte „Storytelling“ bei Milona und Marta Arndt sowie Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov.

Milano und Marta Arndt

Milano - Marta Arndt Kür im Finale Let's dance 29.5.2026

Milano – Marta Arndt Kür im Finale Let’s dance 29.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Milano und Marta Arndt haben eine spannende und faszinierende Kür entworfen und getanzt, die alles hatte, was sie haben muss:

Sie war abwechslungsreich, hatte eine Geschichte, die man mitverfolgen konnte, ja ich möchte sogar sagen, bei der man mitfiebern konnte. Ich jedenfalls war gespannt, wie sie diesen und jenen Teil der Geschichte erzählen.

Und wie schade, dass sie sich nicht „richtig“ geküsst haben am Ende :-) .

Oder ich will es treffender formulieren, weil es die Schwäche von Let’s dance und RTL aufzeigt:

Die Kamera hätte nicht so in Nahaufnahme diese Szene einfangen dürfen, sondern in gebührender (nötiger) Entfernung bleiben müssen. Dann wäre das Rätsel spannend und uns vielleicht sogar ewig erhalten geblieben, ob sie sich nun geküsst haben oder nicht.

Diesen Spaß hat uns der plakative und leicht voyeuristisch geprägte Kamerablick des Regisseurs verwehrt.

Schade, dass er diese eben erwähnte Idee nicht hatte oder nicht umgesetzt hat!

Darüber hinaus das Einzige, worüber ich bei diesem Tanz noch einmal nachdenken würde, wäre, ob man nicht auch ohne diesen dritten Tänzer als Bösewicht und Konterpart auskommt, ob man eine solche Geschichte im Tanz nicht auch zu Zweit erzählen kann?

Aber, das ist mir wichtig! Das ist keine Kritik an dieser Spider-Man-Kür, nur eine Überlegung aus choreografischer Sicht und als passionierter Geschichtenerzähler.

Schließlich war dieser dritte Tänzer erlaubt und alle drei Tanzpaare haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, weitere Tänzer einzubeziehen.

Ob die Kür von Joel und Malika ohne die Tanzgruppe überhaupt so funktioniert hätte, weiß ich zum Beispiel gar nicht. Aber auch das ist keine Kritik.

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov in der Kür im Finale Let's dance am 29.5.2026

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov in der Kür im Finale Let’s dance am 29.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov haben mit ihrer Kür eine ganz andere, sehr persönliche und in meinen Augen künstlerische Geschichte erzählt.

Künstlerisch meine ich nicht in Bezug auf das Thema „Puppenspieler“, obwohl das auch stimmen würde, sondern bezogen auf die Art zu tanzen und den Tanz erzählen zu lassen.

Beeindruckend fand ich hier die Symbiose der Talente und Erfahrungen von Anna-Carina und Evgeny. Man hat gesehen und gemerkt, wie sehr Anna-Carina das Puppenspiel und das Wesen ihrer Puppen verinnerlicht hat, wie sehr sie mit diesem Thema und dieser Kunst verbunden ist.

Evgeny, dem diese Erfahrung ja fehlt, hat das als Inspiration aufgenommen und zusammen mit den verschiedenen Tänzen, den Tanzschritten, Figuren und Bewegungen zu einem hinreißenden Tanz verwoben.

Erst dachte ich, sie würden etwas wie „Die kleine Spielfigur“ aufgreifen und war positiv überrascht, dass und wie sie dieses versinnbildlichte Nussknacker-Thema entworfen, zugespitzt und dargestellt haben. Das hat mich inspiriert, fand ich umwerfend!

Mein Tanz des Abends im Finale Let's dance am 29.5.2026 - Kür von Anna-Carina Woitschack - Evgeny Vinokurov

Mein Tanz des Abends im Finale Let’s dance am 29.5.2026 – Kür von Anna-Carina Woitschack – Evgeny Vinokurov – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Deshalb ist die Kür von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mein Tanz des Abends im Finale Let’s dance am 29. Mai 2026!

Und deshalb, wegen dieser Kür, hätte auch ich mich für dieses Tanzpaar als Sieger-Gewinner von Let’s dance 2026 entschieden!

Eins ist mir noch wichtig: Wer sich stattdessen für Milano und Marta Arndt als Sieger-Tanzpaar entschieden hat (oder deren Kür als Tanz des Abends sieht), hat genauso meine Unterstützung und mein Verständnis. Auch dieser Tanz war für mich eine Sieger-Kür!

Zur Kellen-Akrobatik der Jury im Finale Let’s dance am 29.5.2026

Die Jury hat sich im Finale Let's dance am 29.5.2026 fast verzockt

Die Jury hat sich im Finale Let’s dance am 29.5.2026 fast verzockt – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Noch ein paar Worte zur Art der Punkte-Wertung durch die Jury, die sich durch ihre Punktevergabe bei den Jury-Tänzen in eine brenzlige Situation gebracht hat.

Es war wohl nicht sehr klug, in den Jury-Tänzen schon allen drei Tanzpaaren jeweils dreißig Punkte zu geben. Vielleicht hätte die Jury gut daran getan, das dann konsequent durchzuziehen, damit am Ende alle drei Tanzpaare mit voller Punktzahl dastehen, also 90 Punkten – und die Zuschauer entscheiden können, wer Let’s-dance-Sieger wird.

So kamen sie durch den Punktabzug von Joachim Llambi bei Milano im Lieblingstanz in eine schwierige Lage. Diesen Punktabzug kann man diskutieren, ob er nun gerechtfertigt war oder nicht. Doch das ist, glaube ich, nicht das Thema.

Ich bin ziemlich sicher, dass sie sich in der sich anschließenden Werbepause der Konstellation bewusst wurden, dass, sollten sie jetzt (wie gewohnt) für alle drei Kür-Tänzer jeweils 30 Punkte geben, Milano keine Chance mehr hätte, durch das Zuschauer-Voting Sieger zu werden.

Milano hätte mit einem Punkt Abstand auf Platz 2 gelegen, was nach der typischen Zählweise bei Let’s dance dazu geführt hätte, dass er im Jury-Ranking nur einen Punkt und die beiden anderen, gemeinsam auf Platz 1 liegend drei Punkte bekommen hätten.

Die Zuschauer hätten also nicht mehr darüber bestimmen können, wer gewinnt, zumindest nicht, ob Milano gewinnt.

Was folgte in der Bewertung der abschließenden Kür-Tänze war eine ziemliche Kellen-Akrobatik – nicht ganz standesgemäß, denn aus meiner Sicht hätten alle drei Kür-Tänze die volle Punktzahl verdient gehabt und zumindest eine Abwertung gegenüber den Jury- und Lieblingstänzen sehe ich als überhaupt nicht gerechtfertigt an.

Das negiert nicht, dass auch ich Unterschiede mache in der Betrachtung der Freestyles.

Aber das, was ich da in der letzten Wertungsrunde bei Let’s dance 2026 gesehen habe, war eher eine Rochade als ein ernstzunehmendes Jury-Urteil.

Das Gute daran ist jedoch, dass am Ende doch die Zuschauer entscheiden konnten, wer Sieger bei Let’s dance 2026 wird!

Zu Let’s dance 2026 in Salsango

Über Let’s dance 2026 informieren wir, wie von Salsango in den letzten Jahren gewohnt:

  • am Tag der Show mit einem Fakten-Artikel zur aktuellen Sendung
  • am nächsten Tag mit einem Meinungs-Artikel inklusive Diskussion der Show

Wer noch einmal alle Punkte, Tänze, Songs aus dem Finale nachsehen möchte, findet alle Fakten in diesem Artikel hier: Let’s Dance 29.5.2026 Finale: Wer ist Sieger-Gewinner? Alle Fakten – Punkte, Tänze, Songs

Es gibt auch Artikel, die die Staffel begleiten und ständig aktualisiert werden. Unsere Let’s dance 2026 – Übersicht ist die Anlaufstelle in Salsango für die Informationen zur Staffel. Alle Artikel chronologisch sortiert finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.

Wir berichten über Let’s dance seit 16 Jahren (seit 2010). Das sind viele Informationen, für die wir derzeit Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango zur zentralen Informationsseite ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen, wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.




77 Kommentare zu “Let’s dance am 29.5.2026: Meinung zum Finale, Kritik, Kommentare – Kellen-Akrobatik”



  • katha sagt:

    Joel hat sich meiner Meinung nach schon mit der Auswahl von Lieblingstanz und Freestyle selbst aus dem Rennen genommen. Contemporary im Finale hat noch nie funktioniert, dazu kam, dass alle wohl den Elvis-Jive als Lieblingstanz erwartet haben. Dieses Thema dann stattdessen für den Freestyle zu nehmen – das war den meisten Zuschauern dann wohl doch zu billig und einfallslos. Malika als langjähriger Profi hätte das eigentlich wissen müssen. Dazu fand ich das Thema auch gar nicht gut umgesetzt, die Zusatztänzer waren mir viel zu involviert und die Übergänge zwischen den einzelnen Tänzen fand ich eher holprig. Ich bleibe dabei, dass Malika und Zsolt meiner Ansicht nach keine besonders tollen Showtanz-Choreographen sind, deren Freestyles haben mir eigentlich nie gefallen. Überhaupt haben mir die Choreos von Malika dieses Jahr nicht sonderlich gut gefallen.

    Die anderen beiden Showtänze fand ich besser, für meinen Tanz des Abends reicht es aber nicht. Besser gefiel mir da noch Milano als Spiderman, allerdings fand ich das auch sehr nach Schema F abgehandelt. Auch mit dem Zusatztänzer als Bösewicht, das haben wir jetzt schon so oft gesehen bei Freestyles, die irgendwelche Filme vertanzen.

    Den Showtanz von Anna-Carina fand ich mit dem außergewöhnlichen Thema von der Idee her am spannendsten, allerdings fand ich ihn stellenweise nicht gut umgesetzt. V.a. dieser Teil mit dem gesprochenen Text und dem (KI-generierten?) Film im Hintergrund hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich denke es wäre möglich gewesen das auch rein durch das Tanzen darzustellen. So hatte das was von den ganzen Filmen und Serien auf Netflix und Co., in denen die Darsteller immer explizit erklären müssen, was sie gerade tun, damit auch der nebenbei am Handy daddelnde Zuschauer der Handlung noch folgen kann. Zudem war der Tanz irgendwie sehr abrupt zu Ende und insgesamt fand ich das Puppen-Thema im Charleston von Nadja und Vadim deutlich besser umgesetzt. Mir hätte es glaube ich tatsächlich auch besser gefallen, wenn Evgeny die Rolle des Puppenspielers übernommen hätte statt die einer weiteren Puppe, so verpuffte das Thema für mich etwas nachdem sie von diesen Podesten herunter gestiegen waren.

    Ich lege mich jetzt übrigens fest: mein absoluter Lieblingstanz der Staffel ist und bleibt der Charleston von Nadja und Vadim.

    Mein Tanz des Abends geht daher an den Tango von Milano und Marta, den fand ich phänomenal und bin sehr traurig, dass Milano nicht gewonnen hat. Auch Marta hätte ich es als Profi ehrlicherweise mehr gegönnt.

    Die Jury-Leistung gestern war indiskutabel schlecht und möglicherweise hat die Bewertung im Jury-Tanz Milano trotz der späteren Korrektur den Sieg gekostet, da viele dachten, dass es eh keinen Sinn mehr macht anzurufen. Das hätte man einfach vermeiden können, wenn man den Jury-Tanz gerecht bewertet hätte, da war meiner Meinung nach Joel mit Abstand der Schlechteste.

    Um aber mal einen Vorausblick auf die nächste Staffel zu wagen: wenn man davon ausgeht, dass es nächstes Jahr nicht wieder ein reines Damen-Paar gibt, hat man mind. 1 Profitänzerin zuviel und ich frage mich, wer da nächstes Jahr in den sauren Apfel beissen muss. Vica Sauerwald werden wir denke ich nicht wieder sehen. Renata wird jedoch auf jeden Fall zurück kommen wollen und RTL wird ihr diesen Wunsch garantiert erfüllen. Christina würde wohl auch gerne, aber ob die noch eine Option für RTL ist? Haben wir zusätzlich Ekat, Kathrin, Malika, Patricija, Anastasia, Mariia und Marta. Die beiden letzteren wären normalerweise die Wackelkandiatinnen, allerdings wäre es eine Sauerei, wenn man sie nach ihren Leistungen dieses Jahr wieder auf die Bank setzen würde. Die anderen sind normalerweise Fixstarter – ich persönlich könnte ja auf die Lusins und Ionels gut verzichten, aber aus irgendeinem Grund hat RTL ja einen Narren an denen gefressen.

    • cavaradossi sagt:

      Da kann ich Dir nur voll zustimmen, gerade im Vergleich vom Charleston von Nadja mit dem Freestyle von Anna -Carina sieht man, was tänzerisch möglich gewesen wäre – Der Freestyle von Anna Carina war eine hervorragende Idee, auch szenisch toll umgesetzt und von den Bewegungen her hervorragend getanzt – nur wurde die Zeit, in der die Puppen zum Leben erwacht sind viel zu kurz und einfach abgehandelt, es fehlte die tänzerische Umsetzung mit verschiedenen Tanzstilen – eine kurze Sequenz Wiener Walzer war alles, bevor die Glocke geschlagen hat – wieviel mehr wäre da choreographisch drin gewesen !
      Über alle 3 Finaltänze gesehen ist Anna Carina aber die beste gewesen und hat daher zurecht gewonnen, auch wenn mir die Lobhudelei der Jury jedes Jahr mehr auf die Nerven geht, und ich sie auch als ungerecht den anderen Paaren gegenüber empfinde.

    • Hallo katha,
      vielen Dank für Deine ergänzenden und neuen Gedanken, die Du in die Diskussion einbracht hast.

      Ich glaube, über die Choreografien kann man immer und ausgiebig diskutieren, Ideen entwickeln und andere Ansätze finden. Ich finde das auch interessant.

      Was ich den Profis stets zugutehalte: Sie müssen sich in vergleichweise kurzer Zeit entscheiden und dann einen Weg für die Umsetzung finden.

      Sicher kann man an der Kür auch längerfristig arbeiten. Aber es ist nicht vergleichbar, wie z.B. von Kathrin Menzinger gestern beschrieben für die Tour-Choreografien. Immerhin geht man da offenbar und erfreulicherweise den Weg längerfristiger Bindungen, was sich ganz bestimmt positiv auf die Shows auswirkt.

      Diesen Gedanken mitnehmend zu Deinem letzten Thema: Einen größeren Pool an Tänzern fände ich lohnenswert, aber das ist wohl sicher auch eine Frage des Geldes, das vermutlich eher knapper als üppiger wird.

    • Claudia Leschinski sagt:

      Haha Katha! Da überlege ich noch, wie ich denn alles in Worte fassen möchte, was mir so durch den Kopf gegangen ist zum Finale etc. – und dann lese ich deinen Kommentar und will ihn einfach nur 1:1 übernehmen! Von den Freestyles über den Tanz des Abends bis zum Verzicht der Lusins und Ionels nächstes Jahr. Es ist fast ein bisschen spooky… :-)

      Allen Beteiligten – allen voran Karsten – danke ich für den Austausch hier, der für mich das Erlebnis „Let’s Dance“ immer erst so richtig rund macht.



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