Strictly Come Dancing 2017 am 2.12.2017 – Musical-Woche

Autor(in): | aktualisiert am: 4.12.2017
Strictly Come Dancing 2017

Strictly Come Dancing 2017 – Grafik: © Dreaming Andy – fotolia.com

Strictly Come Dancing 2017 hatte am 2. Dezember 2017 die Musical-Woche – und ich finde, mit durchweg guten Tänzen! Allerdings finde ich auch, die Themen und Asssoziationen, die man mit den Musical-Hits verbindet, machen eine gerechte Beurteilung schwer. Zumindest mir fällt sie schwer. Die sich erneut ergebenden, großen Punkt-Abstände seitens der Jury ergeben sich für mich nicht. Ich habe eher das Gefühl, man folgt da einem im Verlauf von Strictly Come Dancing 2017 gewonnenen Urteil.

Herausragend im Vergleich zu den anderen Tänzen bei SCD am 2.12.2017 war für mich auch der Charleston von Alexandra Burke – Gorka Marquez, allerdings bezieht sich diese Einschätzung vor allem auf die Choreografie. Wenn das jedoch gelten lasse, bin ich gerade bei den von der Jury schlechter bewerteten Tanzpaaren viel positiver gestimmt, als das in den Punkten der Jury zum Ausdruck kommt.

Dabei ist es bei genauerer Betrachtung eher anders herum. Ich teile diese Punktzahlen in der unteren Tabellenhälfte, finde aber die in der oberen Hälfte zu hoch. Denn tänzerisch fand ich auch Alexandra Burke nicht perfekt und auch nicht annähernd perfekt. Aber mutig war das schon und gut gemacht auch!

Debbie McGee – Giovanni Pernice sind mir zu sehr im Walzer hängen geblieben. Da hätte man bei dem Thema (Cats) und einem American Smooth doch mehr wagen können. Die drei Flieger- und Dreh-Figuren hingegen waren doch recht gewöhnlich. Das war die Komfortzone von Debbie McGee und dafür hat sie schon oft genug hohe Punktzahlen abgeräumt.

Viel spannender für mich waren da Mollie King – AJ Pritchard, ein schönes Grease-Paar, Gemma Atkinson – Aljaz Skorjanec, die mir wieder gut gefallen haben – wie letzte Woche schon, und Davood Ghadami – Nadiya Bychkova, deren Tango Argentino – Interpretation mit besser gefallen hat, als die hochgelobte von Debbie McGee letzte Woche. Dieses Tanzpaar, also Davood & Nadiya, hat es dann auch erwischt. Sie sind bei Strictly Come Dancing am 2. Dezember 2017 ausgeschieden.

Aber, mein eventuell etwas kritischer Ton bezieht sich auf die Wertungen der Jury. Mir haben die Tänze gut gefallen, und zwar alle! Genießen Sie sie deshalb und auch den aufwändig inszenierten und recht üppigen Gruppentanz.

Zuvor noch die Tabelle der Wertungen zur besseren Übersicht:

  1. Alexandra Burke – Gorka Marquez – 39 Punkte
    Debbie McGee – Giovanni Pernice – 39 Punkte
  2. Joe McFadden – Katya Jones – 37 Punkte
  3. Mollie King – AJ Pritchard – 31 Punkte
  4. Gemma Atkinson – Aljaz Skorjanec – 29 Punkte
    Davood Ghadami – Nadiya Bychkova – 29 Punkte

Videos der Tänze bei Strictly Come Dancing am 2.12.2017

Zuerst der Gruppentanz nach “Food, Glorious Food” aus Oliver mit allen Tanzpaaren.

Dann der Reihe nach von “oben” nach “unten”:

Alexandra Burke – Gorka Marquez tanzten Charleston nach ‘Supercalifragilistic’ aus Mary Poppins.

Debbie McGee – Giovanni Pernice tanzten American Smooth nach ‘Memory’ aus Cats.

Joe McFadden – Katya Jones tanzten Samba nach ‘Money Money’ aus Cabaret.

Mollie King – AJ Pritchard tanzten Rumba nach ‘Hopelessly Devoted To You’ aus Grease.

Gemma Atkinson – Aljaz Skorjanec tanzten Quickstep nach ‘Hello Dolly!’ aus Hello Dolly!

Davood Ghadami – Nadiya Bychkova tanzten Tango Argentino nach ‘Phantom der Oper’.

Salsango wird über Strictly Come Dancing 2017 regelmäßig berichten. Fotos von Strictly Come Dancing können wir leider nicht zeigen, weil wir für Deutschland keine Rechte dazu bekommen. Aber Videos wird es ganz bestimmt wieder geben, wenn die heiße Phase der Tanz-Show beginnt.

Mehr Meldungen über Strictly Come Dancing finden Sie im vorn verlinkten Stichwort. Weitere Artikel dieser Art sammeln wir in unseren Kategorien TV-Shows und Tanzen im Fernsehen.

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Gemma und Mollie haben sich meiner Meinung kontinuierlich verbessert; kriegen aber momentan keinen Stich im Gegensatz zu Joe, bei dem das immerhin honoriert wird. Ich vermute, dass die Jury ihre Finalisten erwählt hat und die punktemäßig abgrenzen will. Sieht man sich das böse Publikum an, ist das allerdings auch bitter nötig… Die einzigen, die unabhängig von den Wertnoten noch nie zittern mussten, sind Gemma und Joe. Sie scheinen also ungleich populärer als Alexandra und Debbie. Diese beiden gehören gleichwohl ins Finale, aber sicher ist das längst noch nicht.
Debbie mag technisch im Vorteil sein, aber Alexandras Leidenschaft wiegt für mich mehr. Diese Woche im Charleston war sie nach der eher verhaltenen Rumba wieder voll da. Debbie fand ich zwar auch emotionaler als letztes Mal, aber mit dem Schmachtfetzen aus Cats ist das auch kein Problem.
Joe hat definitiv den Fuß in der Tür zum Finale. Als last man standing sowieso, und diese Samba war ein Meisterstück von Katya. Cabaret hat mit Samba und Karneval so viel zu tun wie das ostfriesische Wattenmeer mit der Copacabana, aber die Nummer hat tatsächlich funktioniert!
Mollie und AJ waren als Olivia und John gut besetzt. Mollie war vielleicht nicht gerade hopelessly devoted; eher jugendlich unbekümmert. Gefallen hat’s mir trotzdem. Rumba muss ja nicht immer hochdramatisch sein.
Was an Gemmas Quickstepp nur 29 Punkte wert war, weiß ich immer noch nicht recht. Die Beine waren schnell, der Oberkörper ruhig, die Show war toll, und Filigrankritik könnte man bei allen anderen auch anbringen. Insofern hätte ich sie höher bewertet als Davood. Der hatte einige Male sichtbar Mühe, seinen heißen Feger Nadiya unter Kontrolle zu halten. Da waren einige Wackler drin. Die Show war auch hier klasse, nur die Rollenverteilung war irgendwie symptomatisch für die zwei. Davood war nicht schlecht als Phantom, aber Nadiya allein war eine ganze Oper. Trotzdem schade, dass sie nicht mehr dabei sind. Das werden wir allerdings nächste Woche auch sagen- egal wen’s trifft.