Verführerische Outfits bei Latino-Tänzen? Vom Kleid bis zur Unterwäsche

Verführerische Outfits bei Latino-Tänzen? Vom Kleid bis zur Unterwäsche

Autor(in): | aktualisiert am: 12.02.2019
Verführerische Outfits bei Latino-Tänzen

Verführerische Outfits bei Latino-Tänzen – Foto: fercho112 auf pixabay

Muss man bei Latino-Tänzen wie Salsa, Tango, Bachata oder Kizomba verführerische Outfits tragen? Man kann, aber man muss nicht!

Selten ist es so wichtig, sich im eigenen Outfit wohl zu fühlen, wie beim Tanzen! Tanzen ist gesund, fördert das Miteinander oder Freundschaften und führt zu neuen Bekanntschaften. Vor allem aber, soll Tanzen Spaß machen. Nicht wenige behaupten sogar, dass es sie glücklich macht. Es gibt viele gute Gründe, um mit dem Partner, mit Freunden oder allein einfach mal wieder das Tanzbein zu schwingen.

Doch, wie sollt Ihr Euch wohlfühlen, wenn immer wieder etwas rutscht oder verrutscht? Wie sollt Ihr Euch amüsieren, wenn es irgendwo kneift. Wie sollt Ihr anziehend und begehrenswert sein, vielleicht sogar bewundernde Blicke auf Euch ziehen, wenn ihr nicht zufrieden seid mit Eurem Outfit, mit dem, was ihr anhabt?

Dieser Beitrag gibt einige Anregungen und Tipps, worauf Ihr achten solltet, wenn Ihr mal wieder das Tanzbein schwingen möchtet – vom Kleid, der Hose oder dem Top bis zur Unterwäsche.

Anfänger oder Profi: Gibt es Unterschiede beim Dresscode fürs Tanzen?

Erfahrene Tänzerinnen wissen natürlich, was ihnen gut steht und worin sie sich gut bewegen können. Das müssen Anfänger erst herausfinden und sollten sich dabei langsam vom Mehr zu Weniger vorantasten.

Grundsätzlich gibt es keine vorgeschriebenen Regeln beim Tanzen für das, was ihr anzieht. Aber natürlich ist es ein Unterschied, ob ihr in eine Latino-Bar tanzen geht, im Sommer vielleicht zur Open-Air-Party besucht oder zu einem Ball eingeladen seid. Bei Tanz-Veranstaltungen mit offiziellem Charakter, wie einem Ball, gibt es schon einen Dresscode. Aber das ist etwas anderes und ein eigenes Thema.

Normalerweise tragen Tänzerinnen und Tänzer Bekleidung, die bequem ist. Um sich frei zur Musik bewegen zu können, ist es wichtig, sich wohl zu fühlen! Kleidung, die einengt oder nicht richtig sitzt, verfälscht das eigene Körpergefühl oder lenkt ab. Dadurch könnte es passieren, dass Ihr ein wenig die Lust am Tanzen verliert.

Aus diesem Grund ist es schon für Anfänger wesentlich, richtig angezogen zum Tanzkurs zu gehen. Wer in Alltagskleidung wie Jeans erscheint, prüft am besten im Vorfeld schon, ob der Bewegungsspielraum durch den Schnitt oder den Stoff eingeschränkt wird. Moderne Jeans zum Beispiel haben oft einen Stretch-Anteil, der hier in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen ist. Auch Leggings oder Stoffhosen sind oft eine gute Wahl, um sich beim Training oder Tanzkurs gut zu bewegen.

Bei Kleidern, Röcken, Blusen oder Tops wird selten die Bewegungsfreiheit das Problem sein (sehen wir einmal von zu engen Abendkleidern ab. Dafür könnten z.B. Träger rutschen oder allzu gewagte Ausschnitte, die beim Sitzen oder Stehen sehr verführerisch sind, bei den Bewegungen, Drehungen und Tanz-Figuren mehr Einblicke gewähren, als sie wirklich sollen.

Die richtige Basis ist das A und O

Hier hilft es, sich z.B. mit dem ohnehin gerade angesagten Layering untendrunter vor ungewollten “Blitzern” zu schützen oder wer mutiger ist, greift zur richtigen Unterwäsche. Spezielle Sportunterwäsche ist eine Möglichkeit, die beides miteinander vereint. Doch es gibt längst viele Lingerie-Modelle von Slips und BHs, die nicht nur straffen und stützen, sondern auch vor unerlaubten Blicken schützen und trotzdem verführerisch aussehen.

Dessous, Lingerie oder Wäsche, eine haltgebende und unterstützende Grundlage gehört zu jedem Tanzoutfit 

Dessous, Lingerie oder Wäsche, eine haltgebende und unterstützende Grundlage gehört zu jedem Tanzoutfit  Foto: webandi auf pixabay

Beliebt sind beim Tanzen häufig intensive Farben wie Rot. Da ist es kein Wunder, wenn die Damen auf sinnliche und rote Lingerie von hochwertigen Labels setzen. Wichtig ist es aber auch bei der Unterwäsche, nicht nur nach der Optik gehen. Ein hochwertiger BH sieht deshalb nicht nur gut aus, sondern erfüllt dabei alle wichtigen Eigenschaften hinsichtlich des Tragekomforts – gibt Halt und Unterstützung, sitzt angenehm, ist atmungsaktiv und schränkt den Bewegungsspielraum nicht ein.

Tanzen zählt zu den bewegungsintensiven Sportarten und besonders bei den Latino-Tänzen gehören schnelle Richtungswechsel und verschiedene Tanzfiguren, bei denen z.B. die Arme gehoben oder überkreuzt werden, zum guten Ton. Deshalb benötigen Tänzerinnen mittlere bis starke Stützkraft, um das empfindliche Brustgewebe ausreichend zu schützen. Damen mit einer großen Oberweite wählen außerdem BHs mit breiten, überkreuzten Trägern oder einem stabilen Unterbrustband. Diese Modelle spendieren zusätzlichen Halt.

Auffällig und betont weiblich soll es sein?

Als Tänzerin mit Sinnlichkeit verführen

Als Tänzerin mit Sinnlichkeit verführen – Foto: Patricia Palma auf unsplash

Bei Tango und Salsa zeigen sich erfahrene Tänzerinnen häufig in Outfits, die nicht nur aufeinander abgestimmt sind, sondern vor allem mit Sinnlichkeit, Attraktivität und Auffälligkeit überzeugen. Gerne entscheiden sich die Damen beispielsweise für Kleider oder Röcke, die zum unteren Ende hin etwas weiter geschnitten sind. Dadurch schwingen und flattern die Säume bei jeder Drehung elegant und unterstützen den dynamischen Eindruck von jeder Bewegung. Asymmetrisch geschnittene Kleider und Röcke erlauben bei manchen Tanzfiguren, vom durchtrainierten Bein der Tänzerin etwas mehr zu zeigen. Wer nicht mit seinen Reizen geizen möchte, erhält also schnitttechnisch mit Kleid und Rock die Chance dazu.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass sich Damen nicht durch einen zu figurbetonten Schnitt selbst im Weg stehen. Damit sind beispielsweise solche Situationen gemeint, in denen das zuvor sorgsam ausgewählte Outfit den Bewegungen beim Tanzen nicht standhält oder sich ihnen gar widersetzt. Ständig hoch- oder runterrutschende Partien können beim Tanzen ein echtes Ärgernis sein.

Um peinliche Pannen oder ein eingeschränktes Tanzvergnügen zu vermeiden, ist es ratsam, bei der Auswahl zwei wichtige Aspekte im Hinterkopf zu behalten. Diese lauten Bewegungsfreiheit bei Schnitten und Stoffen und Atmungsaktivität. Das ausgesuchte Outfit beim Latino Dance darf ruhig sehr körperbetont sein, solange die Bewegungen nicht eingeschränkt werden und die Materialien atmungsaktiv sind. Folgende Tipps helfen ebenfalls bei der Auswahl:

  • Praktische Neckholder oder auf dem Rücken gekreuzte Träger gewähren den besten Halt beim Tanzen – ob drunter oder drüber
  • Baumwolle, Leinen und spezielle, atmungsaktive Materialien sind ideal für jedes Tanzoutfit
  • Leichte Kleider und Röcke unterstützen die Bewegungen beim Tanzen optisch
  • Alle Farben sind erlaubt. Raffiniert sind Nuancen, auf denen Schweißflecken nicht so stark auffallen
  • Tiefe Ausschnitte müssen eng anliegen oder man muss etwas Geeignetes darunter tragen, andernfalls zeigen Damen bei einer Figur ungewollte Einblicke. Im Zweifelsfall ist das Dekolleté mit kleinen Hilfsmitteln zu fixieren
Tänzerin im Sommer

Tänzerin im Sommer – Foto: Bekir Dönmez auf unsplash

Accessoires und Schuhe runden ein gelungenes Outfit ab

Wie immer, runden auch beim Tanzen Accessoires und Schuhe das Outfit ab. Wer sich nun fragt, welcher Schmuck sich beim Tanzen am besten eignet, dem seien Ohrstecker ohne Anhänger und kleine, leichte, nicht zu lange Ketten empfohlen. Ein Grund dafür ist, dass z.B. Clips bei einer starken Drehung leicht abhanden kommen können. Große Ohrringe wie Creolen oder solche mit langen Anhängern oder zu lange Ketten können nicht nur kaputt gehen, sondern im schlimmsten Fall sogar zu Verletzungen führen bei der Trägerin selbst oder ihrem Tanzpartner.

Schuhe sind natürlich immer ein Thema, für Tänzerinnen und Tänzer aber eigentlich nur am Anfang der eigenen tänzerischen “Karriere”. Da gibt für Anfänger es folgende Tipps:

  • Die Schuhe sollten einerseits festen Halt bieten bei Schritten und Drehungen und andererseits so bequem sein, dass man den Tanzunterricht oder gar den ganzen den Tanzabend schmerzfrei übersteht
  • Ledersohlen oder profillose, glatte Kunststoffsohlen und ein kleiner Absatz unterstützen die Bewegungen beim Tanzen – auch bei Männern!
  • 1-2 Tage vor dem Tanzabend mal zu hause auf Fliesen oder Parkett ein paar Drehungen zu rhythmischer Musik versuchen und dabei prüfen, ob die Sohlen einerseits eine Drehung ohne Anstrengung erlauben und andererseits nicht zu glatt sind, so dass man ständig wegrutscht
  • Im Zweifel ein Paar Wechselschuhe mitnehmen!

Erfahrene Tänzerinnen und Tänzer haben überwiegend entweder spezielle Tanzschuhe oder wissen, mit welchen ihrer Schuhe sie gut tanzen können, auch wenn das keine extra Tanzschuhe sind, Das werden auch Anfänger schnell herausfinden…

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