Let’s dance am 1.4.2022 Meinung & Kritik: Metamorphose!

von: | aktualisiert am: 2.04.2022

Let’s dance am 1.4.2022 war für mich eine gelungene Tanz-Show mit tollen Tanzpaaren! Hier meine Meinung und Kritik, Kommentare zu den Tänzen.

Let's dance am 1.4.2022 Meinung & Kritik: Metamorphose!

Let’s dance am 1.4.2022 Meinung & Kritik: Metamorphose! – Foto: NEOSiAM2021 auf Pexels

Für meine Kommentare und Kritik der Tänze bei Let’s dance am 1.4.2022 muss ich mich wieder von der Bewertung der Jury lösen, denn meine Meinung weicht teils erheblich von deren Punktvergabe ab.

Generelle Einschätzung der Tänze bei Let’s dance am 1.4.2022

Für mich war bei Let’s dance am 1. April 2022 tatsächlich die Harmonie der Paare, das Zusammenwirken, das Miteinander der Tanzpartner, das Eingehen auf den jeweiligen Tanzpartner, die Zugewandtheit das bestimmende Moment bei allen Tänzen in dieser Tanz-Show.

Ich fand auch bei allen Tänzen den Charakter des Tanzes gut erfasst und jeweils verkörpert, selbst bei den Tanzpaaren, bei denen es hier und da in der Choreografie oder in der Ausführung der Tänze haperte.

Ich fühlte mich bei allen oder von allen Tänzen bei Let’s dance am 1.4.2022 gut unterhalten. Da will ich hier oben und einleitend ganz bewusst keine Unterschiede zwischen den Tanzpaaren machen. Das zu betonen ist mir wichtig!


Warum ich Let’s dance mag?

Mir ist im Verlauf der Sendung gestern wieder deutlich geworden, warum ich Let’s dance so mag und was ich daran schätze, warum ich mir diese Tanz-Show nach so vielen Jahren inzwischen immer noch gern anschaue, auch wenn ich manches gern verbessert sähe und mich einiges sogar ganz gehörig nervt.

Für mich liegt der „Zauber von Let’s dance“ (neben guten Tänzen) vor allem darin, zu beobachten und zu begleiten, wie sich die Tanzpaare und prominenten Kandidaten entwickeln, wie sie Stück um Stück mit ihren Tanzprofis eine gemeinsame Körpersprache finden, wie sie lernen, sich tänzerisch auszudrücken.

Bei den Guten entsteht so tatsächlich aus zwei verschiedenen Personen und Persönlichkeiten als Tanzpaar etwas Neues, das über das hinaus wächst, was beide bereits einbringen konnten.

Tanzpaare bei Let’s dance 2022 auf neuen Wegen?

Wie weit diese Symbiose geht, hängt einerseits davon ab, wie sehr sich der Promi auf dieses Abenteuer einlässt, ob er bereit ist, Schranken zu öffnen und Grenzen zu überschreiten, neue Erfahrungen zu machen.

Andererseits kommt es darauf an, wie sehr sich der Profi auf das Gegenüber einstellen und sich in den Dienst des gemeinsamen Erlebnisses stellen kann, wie sehr auch der Profi bereit und in der Lage ist, Neues zu entdecken und entstehen zu lassen.

Und hier sind wir bei Let’s dance am 1.4.2022 an einer Art Wendepunkt angelangt, an dem einige Tanzpaare schon diese Metamorphose vollziehen oder erleben und andere sich entscheiden müssen, ob sie diesen Weg gehen wollen bzw. merken oder erleben werden, ob ihnen diese Verwandlung gelingt.

Meinung zu Tänzen und Tanzpaaren bei Let’s dance 1.4.2022

Caroline Bosbach – Valentin Lusin erneut ausgeschieden

Caroline Bosbach - Valentin Lusin erneut ausgeschieden bei Let's dance am 1.4.2022

Caroline Bosbach – Valentin Lusin erneut ausgeschieden bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

So war ich froh -ich wundere mich selbst, dass ich das einmal schreibe-, dass bei Let’s dance am 1.4.2022 Caroline Bosbach & Valentin Lusin ausgeschieden sind. Sie waren letzte Woche bereits raus, konnten bei ihrem Langsamen Walzer ihre Aufgabe gut und respektabel erfüllen, waren aber nicht überraschend neu oder besser, dass ein Weiterkommen in dieser Situation gerechtfertigt und gut gewesen wäre.

Im Gegenteil hätte ich mich bei jedem anderen Paar von Let’s dance am 1.4.2022 geärgert, wenn es die Sporttasche hätte packen und die Tanzschuhe an den Nagel hängen müssen, weil Caroline und Valentin einen Bonus für ihre anerkennenswerte Einsatzbereitschaft bekommen hätten und weiter gekommen wären.

Denn bei den Tanzpaaren, die nun nach Let’s dance am 1. April 2022 noch dabei sind, freue ich mich bei jedem darauf, wie es weiter geht – ganz im oben beschriebenen Sinn!

Matthias Mester – Renata Lusin Rumba bei Let’s dance am 1.4.2022

Matthias Mester - Renata Lusin Rumba bei Let's dance am 1.4.2022

Matthias Mester – Renata Lusin Rumba bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Das beginnt bei Mathias Mester & Renata Lusin. Vielleicht hat man den beiden mit der Auswahl der Tänze und Lieder in den ersten Shows von Let’s dance 2022 keinen Gefallen erwiesen? Gestern waren sie auf die Basics „zurückgeworfen“, konnten nicht mit lustigen oder stimmungsvollen Elementen überspielen, was vielleicht noch nicht so gut klappt.

Nun beginnt die Arbeit für Renata Lusin! Jetzt muss sie beweisen, was sie sich bei ihrer Wahl gedacht hat, muss zeigen, ob sie gemeinsam mit Mathias Mester zu einem Tanzpaar wächst, das mehr kann, als mit humorvollen Show-Nummern eine vergnügliche Freitagabendunterhaltung zu bieten.

Nicht so sehr bei mir ins Gewicht fällt, dass Mathias Mester wieder die Choreo nicht beherrschte, wie man sich das wünscht. Das muss er aber dringend verbessern, sonst könnte es bald zu Ende sein für ihn. Ich gönne und wünsche ihm aber die Gelegenheit, gemeinsam mit Renata sich zu neuen Ufern aufzuschwingen!

Das muss er nun aber auch tun und das Gesäusel der Jury aus den letzten Shows vergessen…

Rene Caselly – Kathrin Menzinger Samba bei Let’s dance am 1.4.2022

Rene Caselly - Kathrin Menzinger Samba bei Let's dance am 1.4.2022

Rene Caselly – Kathrin Menzinger Samba bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Die Samba von Rene Casselly – Kathrin Menzinger drücken wir heute mal in den Skat. Die beiden waren nach ihrer zweiwöchigen Zwangspause (in der sie nicht gemeinsam tanzen konnten) energiegeladen und feurig wie Galopper in den Startboxen vor dem Großen Preis von Baden.

So gab es von allem ein bisschen zu viel, was den ersten Gesamteindruck schmälerte. Ich hab mir den Tanz extra nochmal angesehen, weil Rene Caselly in der Rumba vor 2 Wochen gezeigt hatte, dass er diese Binnenkörperbewegungen eigentlich beherrscht, die auch die Samba braucht.

Da wirkte er dann auf mich besser und souveräner, als beim ersten Schauen. Die Schritte waren etwas zu groß, alles war etwas zu hektisch und der Gesamteindruck wurde doch stark von den vielen Show- und Schleuderfiguren bestimmt, was die Samba-Teile tatsächlich hat etwas untergehen lassen.

Ich hatte mich schon gefragt, wo oder wann bei Rene Casselly – Kathrin Menzinger der „Break“ kommt, den es auch braucht, um in einer solchen Tanz-Show wie Let’s dance die Leute bis zum Schluss für sich zu begeistern und zu gewinnen. Vielleicht war das gestern dieser hilfreiche Moment und noch zur rechten Zeit. So was kann auch schnell mal ins Auge gehen und dann ist man raus…

Bastian Bielendorfer – Ekaterina Leonova Tango bei Let’s dance am 1.4.2022

Bastian Bielendorfer - Ekaterina Leonova Tango bei Let's dance am 1.4.2022

Bastian Bielendorfer – Ekaterina Leonova Tango bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Im Tango von Bastian Bielendorfer – Ekaterina Leonova lief vieles besser im Vergleich zu den Sendungen zuvor. Bastian Bielendorfer hat gezeigt, dass doch mehr in ihm steckt, als er selbst vielleicht im Moment noch glaubt.

Und Ekaterina Leonova hat wieder bewiesen, dass sie in so einem Tanz zu uns als Publikum spricht mit jeder Faser und allem was sie hat und kann. Sorry, aber das begeistert mich fast jedes Mal auf’s Neue!

Die große Tanzkunst war es noch nicht! So gefiel mir die Bezeichnung Tango „Agent“ino von Bastian Bielendorfer ganz gut…

Aber auch bei diesem Tanzpaar sehe ich so einen Punkt erreicht, aus dem etwas Neues entstehen kann. Bastian hat sicher gemerkt, dass er mehr kann, als nur lustig oder tolpatschig zu sein und vielleicht oder vor allem auch, dass ihn Ekaterina und das Publikum tatsächlich ernst nehmen.

Amira Pocher – Massimo Sinato Charleston bei Let’s dance am 1.4.2022

Amira Pocher - Massimo Sinato Charleston bei Let's dance am 1.4.2022

Amira Pocher – Massimo Sinato Charleston bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Amira Pocher und Massimo Sinato haben für ihren Charleston nicht nur die höchste Punktzahl des Abends erreicht, sondern auch noch voll 30 Punkte.

Mir hat der Charleston sehr gut gefallen, der war witzig und spritzig! Ich fand die Choreo gut und von beiden gut umgesetzt und getanzt, auch sehr typisch und passend zur Musik. Die hat schon vieles vorgegeben. Das hat auch beiden Spaß gemacht, das hat man gesehen und ich fühlte mich bestens unterhalten!

Massimo kam diesmal sogar ohne Dreh-Hebe-Figur aus. Das gibt ja schon mal einen Extra-Punkt.

Die höchste Punktzahl des Abends kann man durchaus unterschreiben. 30 Punkte sind für mich allerdings etwas zu viel des Guten. Da gab es doch einiges was nicht so ganz synchron lief und Amira war auch immer wieder zu früh dran – oder Massimo zu spät – ich vermute aber eher, Amira zu früh.

Janin Ullmann – Zsolt Sandor Cseke Salsa bei Let’s dance am 1.4.2022

Janin Ullmann - Zsolt Sandor Cseke Salsa bei Let's dance am 1.4.2022

Janin Ullmann – Zsolt Sandor Cseke Salsa bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Für die Salsa von Janin Ullmann – Zsolt Sandor Cseke gab es die zweithöchste Punktzahl mit 29 Punkten. Auch dieser Tanz hat mir gut gefallen, war feurig und agil und bei der Geschwindgkeit der Musik auch nicht eben leicht zu vertanzen auf so einem Show-Parkett.

Aber „Bombe“, wie Motsi meint, war’s nicht in meinen Augen. Da hätten die beiden Turniertänzer in der Jury mal bei Salsa-Jorge gut zuhören sollen… Auch das Timing von Janin war manchmal „außer Plan“.

Ich hoffe nur, Janin und Zsolt wird nicht vorzeitig schon die Chance auf einen eventuellen Sieg bei Let’s dance genommen, weil die Jury zu wenig kritisiert und sehr zuvorkommend in die Kiste mit den Punktekellen greift.

Was z.B. bei Rene Caselly diesmal kritisiert wurde, die nicht ausreichend ausgeprägten oder ausformulierten Bewegungen im Körper, hätte man Janin Ullmann auch mit auf den Weg geben sollen oder müssen. Da hakt es nämlich wirklich und bisher in allen Lateintänzen.

Nun war die Salsa sehr schnell… Aber da hätten einmal kleinere Schritte geholfen und eine deutlichere Verlagerung des Gewichts auf den Fuß, der gerade dran ist. Zum anderen, wenn es im Lauf des Tanzes sonst schwierig ist, liegt die Kunst in der Choreografie, trotzdem und punktuell vielleicht besonders betont zu tanzen.

Die Luft, die dafür gewesen wäre, hat Zsolt aber leider mit salsa-untypischen Showfiguren „zugekleistert“.

Mike Singer – Christina Luft Contemporary bei Let’s dance am 1.4.2022

Mike Singer - Christina Luft Contemporary bei Let's dance am 1.4.2022

Mike Singer – Christina Luft Contemporary bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Mike Singer und Christina Luft und ihr Contemporary haben mir gestern auch wieder gut gefallen! Ich konnte mich auf die Geschichte einlassen, hab „mitlesen“ können während des Tanzes und war von vorn bis hinten mit diesem Tanz beschäftigt. Viel mehr muss ein „Ausdruckstanz“ erst einmal nicht leisten.

Nicht überraschend, dass Mike Singer kein Balletttänzer ist. Geschenkt! Dafür kann man ja 1-2 Punkte abziehen, was die Jury auch getan hat.

Nicht gut fand ich die Kritik von Joachim Llambi bzgl. der Vorbereitung des Sprungs vom Tisch von Christina bzw. dem Auffangen durch Mike Singer. Aus zwei Gründen.

Erstens: Was soll denn da sonst passieren, wenn die Tänzerin auf einen Tisch klettert? Sie kann einfach so herunter springen oder in die Arme ihres Tanzpartners. Der „Spoiler“-Effekt hält sich also in Grenzen, wenn der Tänzer unten schon die Arme aufhält.

Zweitens und viel wichtiger: Ich bin froh, wenn sich Mike Singer als ungeübter Tänzer auf so eine Aktion vorbereitet, sich richtig hinstellt, die Arme ausbreitet und die Muskeln anspannt! Er ist dann konzentriert bei der Sache und signalisiert zugleich seiner Tanzpartnerin, dass er bereit ist.

Das ist genau richtig so und keineswegs zu kritisieren!

Sarah Mangione – Vadim Garbuzov Slowfox bei Let’s dance am 1.4.2022

Sarah Mangione - Vadim Garbuzov Slowfox bei Let's dance am 1.4.2022

Sarah Mangione – Vadim Garbuzov Slowfox bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Der Slowfox von Sarah Mangione und Vadim Garbuzov war wunderbar!

Eine Stimmung wie in einem Liebesfilm im Central Park, auf der Eisfläche am Rockefeller Center von New York oder im kleinen Park von Notting Hill! Kann man das schöner machen? Vielleicht, aber es war schon schön, eine tolle Choreografie und auch gut getanzt!

Ich habe so ein Ahnung, für Sarah Mangione wird Let’s dance zu einer ganz besonderen Reise, in der sie ganz viel entdeckt und vielleicht auch sich selbst lernt anders zu sehen, als zuvor.

Sie könnte dafür keinen besseren Tanzpartner als Vadim Garbuzov haben. Der wird ihr jede Blume zeigen, die am Wegrand steht, aber auch den Blick in die Ferne und den Weg zum Horizont…

Von dem von der Jury kritisierten Fehler hat man im Fernsehen nicht viel gesehen. Nur das Sarah später einen Zwischenschritt machen musste und am Ende etwas der Kopf zwischen die Schultern rutschte und die Haltung nicht mehr so souverän war, wie anfangs.

Timur Ülker – Malika Dzumaev Jive bei Let’s dance am 1.4.2022

Timur Ülker - Malika Dzumaev Jive bei Let's dance am 1.4.2022

Timur Ülker – Malika Dzumaev Jive bei Let’s dance am 1.4.2022 – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Timur Ülker und Malika Dzumaev hatten mit ihrem Jive Pech, dass sie als erstes Tanzpaar raus mussten.

Mir hat dieser Tanz nämlich ausgesprochen gut gefallen! Das war als Paar sehr harmomisch und auch synchron, Malika hat sich bestens an Timur angepasst und genau seinen Tanz getanzt und trotzdem eigene Akzente gesetzt. Timur war präsent auf der Fläche, hat nicht überzogen, sich aber auch nicht versteckt.

Vielleicht finden Swing-Spezialisten noch dies und jenes, was man besser machen kann. Kann man immer… Für mich hat alles gepasst in dieser Phase von Let’s dance 2022.

Die Musik war ein bisschen langsam. Aber dafür können die beiden ja nichts und sie haben das auch gut gemeistert, ohne dass Lücken entstanden.

Christian Polanc und Michelle schon vor Beginn Let's dance am 1.4.2022 verletzt ausgeschieden

Christian Polanc und Michelle schon vor Beginn Let’s dance am 1.4.2022 verletzt ausgeschieden – Foto: RTL – Stefan Gregorowius

Fazit und meine Tänze des Abends bei Let’s dance am 1.4.2022

Es hatte zuletzt die eine oder der andere geäußert oder vermutet, bei Let’s dance sei ein wenig die Luft raus. Das ganze Hin und Her, die ständigen Ausfälle, bei manchen Paaren ging es noch nicht so recht voran. Da konnte ich manche Empfindung teilen…

Jetzt aber denke ich oder ich habe das Gefühl, dass Let’s dance 2022 nun noch einmal losgeht. Es gibt sie jedes Jahr, diese Phasen in denen es besser läuft oder manchmal hakt es auch. Wir sind ja auch nicht jeden Tag gleich gut gelaunt…

Ich hoffe sehr, dass die nun verbliebenen Tanzpaare störungsfrei trainieren und auch am Freitagabend tanzen können! Ich drücke jedenfalls beide Daumen!

Meine Tänze des Abends von Let’s dance am 1.4.2022 sind (weil ich mich nicht entscheiden kann und beide Tänze auch so unterschiedlich sind bzw. waren):

  • Sarah Mangione – Vadim Garbuzov mit ihrem Slowfox
  • Timur Ülker – Malika Dzumaev mit ihrem Jive

Nun freue ich mich auf Ihre Kommentare, Meinungen und Ansichten und mich gemeinsam mit Ihnen auf Let’s dance in der nächsten Woche!

Hinweise und Links zu Let’s dance in Salsango

Alle Fakten zur Show, wie z.B. die Tänze, Songs und Jury-Punkte finden Sie wie immer bei uns in einem eigenen Artikel: Let’s dance 1.4.2022 Fakten: Wer ist ausgeschieden? Punkte, Tänze, Songs Dort auch mehr und andere Fotos…

Alle Artikel zur aktuellen Staffel sammeln wir unter einem neuen Stichwort Let’s dance 2022. Alle Artikel auch zu älteren Staffeln dieser Tanz-Show finden Sie innerhalb von Salsango unter dem Stichwort Let’s dance.

Berichte über Tanz-Shows, auch andere als Let’s dance, finden Sie unter dem Stichwort Tanzen im Fernsehen. Weiter gefasst ist unsere Kategorie TV-Shows. RTL möchte, dass wir auf RTL+ hinweisen für die Verwendung.

Ausgewählte Themen im Salsango-Magazin:





6 Kommentare zu “Let’s dance am 1.4.2022 Meinung & Kritik: Metamorphose!”



  • DMD sagt:

    Ich habe die Sendung wieder aufgezeichnet- mehr routinemäßig als euphorisch. Als ich am Samstag hier die Ergebnisse gecheckt habe, war ich dann doch elektrisiert. Hier schien sich etwas anzudeuten, was z.B. in England ganz normal ist, aber bei Let’s Dance bisher so nicht vorkam: dass Paare von der Spitzengruppe auch mal in den Tabellenkeller rutschen. Denn wie Christian Polanc im Interview so richtig sagte: Nicht jedem Promi liegt jeder Tanz. So einfach ist das.
    Karsten, für Zsolt möchte ich Partei ergreifen. Für die Samba hast Du ihn noch kritisiert, dass die Choreo zu traditionell war. Gerade das fand ich im Vergleich mit dem Brimborium, das z.B. René und Kathrin veranstaltet haben, geradezu wohltuend aufs Wesentliche reduziert. Diese Woche hat er mit Janin halt auch mal in die Trickkiste gegriffen. Das hat mich bei der Salsa weniger gestört, denn für meine Sehgewohnheiten war das eine typische Tanzshow- Choreo, wie man sie auch bei DWTS oft zu sehen bekommt. Die kleinen Schritte hatte Zsolt im Training ausdrücklich gefordert; beim Auftritt sind sie Janin dann doch vor Eifer zu groß geraten. Und tatsächlich hat hier -wen wundert’s- nur Jorge den richtigen Maßstab angelegt. Wären seine Mitstreiter doch ähnlich kritisch gewesen wie bei René und Matthias! Aber das kommt vielleicht noch. Überhaupt wünsche ich Jorge auch weiterhin den Mut, mal niedriger zu werten. Meinen Segen hat er.
    Die Begeisterung für Sarah und Vadim mit ihrem Slowfox verstehe ich nicht nur, ich teile sie auch. Sarah sah genauso zauberhaft aus wie mein Schwarm bei SCD 2017, Gemma Atkins. Für die war der Foxtrott damals der Durchbruch, der ihr den Weg ins Finale geebnet hat. Um zu beschreiben, was die Harmonie (neben dem ärgerlichen Patzer) gestört hat, bleibe ich mal in Deinem romantischen Bild. Leider sah Vadim aus, als hätte der Chevy auf dem Weg zum Rendezvous im Central Park eine Panne gehabt und das fleckige Sakko musste im Kofferraum bleiben… Dieser Hosenträger-Look passte nicht zur Stimmung!
    Auch Timur wäre im wahren Leben ohne Hemd und Schlips nicht am Türsteher im Casino vorbeigekommen. Ist das Budget für Herrenoberbekleidung wirklich so knapp bemessen?
    Davon abgesehen sind Sarah und Timur für mich die perfekten Underdogs, die den vermeintlichen Favoriten das Leben durchaus schwer machen können. Absolut ein Gewinn dieses Jahr. Weil auch Luanalara die Parallele gezogen hat, hab ich mir nochmal Paul Jahnke als Gambling Man angesehen. Dabei fiel mir zweierlei auf: Die Version der Musik damals war einen Tick schneller, und Ekat war schon bei ihrem Einstand das perfekte Showgirl. Ohne sie wäre Bastian wohl kaum noch im Rennen.
    Die 30 Punkte für Amira interpretiere ich mal als Wiedergutmachung, weil die Rechnung „Contemporary = 30 Punkte“ letzte Woche nicht aufging. Ja, es war temporeich und mit Spaß. Aber wie sagte doch Zsolt so schön? Perfekt gibt’s nicht. Dafür war es nicht synchron genug, und darstellerisch waren z.B. Nicolas und Vadim mit ihrem Farbfilm eine ganz andere Hausnummer.
    Ich glaube zu wissen, was Joachim Llambi bei seiner Kritik an Mike im Hinterkopf hatte: Robert Beitsch, der Sarah Lombardi beim Sprung vom Tisch scheinbar ansatzlos und im letzten Moment auffängt. Aber Robert ist halt Profi; Mike nicht. Trotzdem kommen wir allmählich auch im Contemporary zu einer differenzierteren Bewertung als der obigen Gleichung. Das geht in die richtige Richtung- wenn es denn durchgehalten wird!
    Caroline hätte vermutlich auch mit mehr Training den Rückstand zu den verbliebenen Damen nicht mehr aufholen können; da muss sich Valentin nicht grämen. Mehr war halt nicht drin.
    Überhaupt hat das ständige Aussetzten/ Nachrücken allmählich etwas Irreguläres. Auch wenn es bei Michelle Rücken und nicht Corona war, sollte doch jemand mal das Hygienekonzept überdenken- gerade weil Omikron deutlich ansteckender ist als Delta letztes Jahr. Schon beim Anblick der vollen Tribünen kann einem Angst und Bange werden. Stimmung hin oder her.



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