Let’s dance am 17.4.2026: Kritik, Meinung, Kommentare
von: Karsten Heimberger | aktualisiert am: 8. Mai 2026Für Let’s dance am 17.4.2026 hier meine Kritik, Meinung und Kommentare. Es war eine Show mit guten Tänzen, aber ohne den Glanz der letzten Woche.

Let’s dance am 17.4.2026 Kritik, Meinung, Kommentare – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Tanz des Abends bei Let’s dance am 17.4.2026
- 2 Die Kritik von Joachim Llambi
- 3 Das Gegenstück: Der Tango von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov
- 4 Der Cha Cha Cha von Joel Mattli und Malika Dzumaev
- 5 Das Gegenstück: Der Cha Cha Cha von Milano und Marta Arndt
- 6 Die Rumba von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov
- 7 Die Rumba von Ross Antony und Mariia Maksina
- 8 Noch eine Rumba: Willi Banner und Patricija Ionel
- 9 Die Contemporaries bei Let’s dance am 17. April 2026
- 10 Zu den Gruppentänzen bei Let’s dance am 17. April 2026
- 11 Zum Zuschauerinteresse an Let’s dance 2026
- 12 Zu Let’s dance 2026 in Salsango
Tanz des Abends bei Let’s dance am 17.4.2026
Mein Tanz des Abends war der Tango von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster.
Dieses Tanzpaar bekommt diesen inoffiziellen Preis von mir für die wieder herausragende Choreografie und die Umsetzung dieser – samt der spektakulären Show-Figur in der Mitte, die überraschend kam und so wunderbar zur Musik in diesem Moment passte.
Gustav und Anastasia haben aber auch sehr passend und typisch Tango getanzt – vielleicht keinen klassischen Turniertanz-Tango – aber ich fand alles sehr logisch und zwingend und das Paar sehr harmonisch und gemeinsam tanzend.
Mit der Choreografie und der Art zu tanzen haben sie sowohl die Musik (den Song „Smooth Criminal“) als auch den Charakter des Tango meiner Meinung nach außerordentlich gut interpretiert und getroffen im Sinne der Show.

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 17.4.2026 – Tango von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Die Kritik von Joachim Llambi
Die Kritik von Joachim Llambi an diesem Tanz von Gustav & Anastasia kann ich als Hinweis nachvollziehen, was man noch verbessern kann, aber nicht als Grund, gar nur 7 Punkte zu vergeben.
Ich habe das Gefühl, Joachim Llambi urteilt vor allem in seiner Welt der 10 Tänze. Das ist ein Stück weit sicher normal!
Doch wünsche ich mir von Juroren in einer solchen Tanzshow einen weiteren Horizont und auch, wie von den Profitänzern, dass sie den ständig überprüfen und anpassen, sich im Sinne der Tänze in der Show verbessern.
Außerdem habe ich den Verdacht, dass er inzwischen ein Ziel verfolgt, zu dem Gustav & Anastasia nicht passen – aus verschiedenen Gründen, die ich jetzt gar nicht lange erörtern will.
Ich habe den Eindruck, für ihn gehörten Joel, Anna-Carina und Jan in das Finale. Dafür verschiebt er dann auch einmal seinen Fokus in der Bewertung und die anderen Tanzpaare haben es mindestens schwerer, gleichgute Punkte zu bekommen.
Das Gegenstück: Der Tango von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov
Es gab mit dem Tango von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov ein direktes Gegenstück zum o.g. Tango von Gustav & Anastasia.
Dieser Tango war vielleicht der am besten getanzte Tanz bei Let’s dance am 17.4.2026 und war beeindruckend, besonders durch die frühe Startposition.
Doch gab es hier auch einiges, was man anmerken müsste und verbessern könnte bezüglich der Führung, Haltung und Stabilität. Und, hier will ich einen Unterschied machen:
Diese manchmal etwas unsaubere Körperhaltung von Anna-Carina ist meiner Meinung nach vor allem auf Evgeny und seine teils nicht zwingende, zu weite Führung zurückzuführen – und genau die ist eben nicht typisch für den Tango!
Ich denke sogar, dass einige Figuren gar nicht geführt waren, weil er sie nicht hätte führen können mit seiner Haltung in der jeweiligen Situation.
Wenn Anna-Carina sie dennoch getanzt hat, dann weil sie wusste, was kommt. Und, dass sie dann „wackelt“, ist kein Wunder, sondern eine Folge.

Anna-Carina Woitschack – Evgeny Vinokurov mit Tango bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Teils ist die Ursache sicher auch in der Geschwindigkeit des Songs und der Abfolge der tänzerischen Bewegung und der dafür noch nicht ausreichenden Übung von Anna-Carina zu suchen – was ich ihr aber nicht vorwerfen kann, sondern Evgeny, der das erkennen und seinen Tanz darauf einstellen muss.
Das war bestimmt die filigranere Art, Tango zu tanzen, technisch feiner formuliert. Aber war sie auch besser als der einfachere, aber zwingendere Tango von Gustav & Anastasia?
Zur Choreo noch weitere Beispiele: Darin waren einige nicht tangotypische Show-Elemente eingebaut, die sich nicht logisch aus dem Tanz ergaben und deshalb nicht zur Sicherheit von Anna-Carina beitrugen, meiner Meinung nach eher kontraproduktiv waren.
Oder: Wozu legt Evgeny Anna-Carina in der Mitte des Tanzes auf den Boden? Was soll das? Was will er uns damit erzählen? Welche Aussage steckt hinter diesem Element, die wir verstehen sollten?
Und damit abschließend für diesen ganzen ersten Komplex zur Erinnerung die Punkte: Hier gab es 10 Punkte, für den anderen Tango 7 von Joachim Llambi.
Der Cha Cha Cha von Joel Mattli und Malika Dzumaev

Joel Mattli – Malika Dzumaev beim Cha Cha Cha bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Sehr schön eingefangen beim Cha Cha Cha von Joel Mattli und Malika Dzumaev fand ich den Zeitgeist des Songs, der Ende der 1970er-Jahre entstand und veröffentlicht wurde – also in der „Disco-Ära“ samt vieler damals üblicher Bewegungen und der Art zu tanzen.
Gleich nach dem Intro hatte Joel leider ein paar Unsicherheiten im Tanz, die sich später aber legten und nur noch manchmal zu sehen waren, wenn mal ein Schritt zu groß geriet oder er sich vielleicht zu spät an den Fortgang der Choreo erinnert hat.
Die Musik verlangte auch einen eher „gelaufenen“ Cha Cha Cha, bei dem das Paar als solches nicht so sehr im Mittelpunkt steht, wie bei anderen Stücken, die sich mehr dem lateinamerikanischen Gefühl bzw. einer solchen Interpretation hingeben.
Insofern passte hier das Meiste, wenngleich nicht alles.
Das Gegenstück: Der Cha Cha Cha von Milano und Marta Arndt

Milano – Marta Arndt mit Cha Cha Cha bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Mit dem Cha Cha Cha von Milano und Marta Arndt sind wir zurück im Battle von Joachim Llambi gegen sich selbst:
Milano & Marta hatten nur 6 Punkte von ihm bekommen, Joel & Malika 10. Gerechtfertigt oder nicht?
Als Idee und sowohl choreografisch als auch tänzerisch gelungen fand ich das Schwarz-Weiß „Schattenspiel“ als Intro des Tanzes – samt Moonwalk!
Auch in diesem Tanz stand der Song und zusätzlich viele, kleine, typische Bewegungen von Michael Jackson im Vordergrund der Choreografie, weniger das miteinander flirtende Tanzpaar – obwohl Marta den ganzen Tanz über ein breites Lächeln im Gesicht hatte.
Milano konnte das nicht halten und war vermutlich viel zu sehr damit beschäftigt, seine MJ-Bewegungen korrekt auszuführen, als dass er Zeit zum Flirten gehabt hätte.
Aber, ich finde diese choreografische Interpretation genau richtig in einem Michael-Jackson-Special – und darum ging es in dieser Sendung mehr als um einen Turniertanz.
Denn Milano und Marta haben den Geist des Songs sehr gut getroffen oder eingefangen, denn zur Zeit dieses Songs („Black or White“, 1991) war Michael Jackson längst eine Kunstfigur und seine Auftritte von eben solchen Bewegungen geprägt, wie sie Milano in Fülle gemacht hat. Michael Jackson selbst war die Show – und seine Musik natürlich.
Hier hätte also (wie bei Joel & Malika) ein herkömmlicher Cha Cha Cha vielleicht manches Herz erwärmt, aber am Song, am Künstler und am Thema der Let’s-dance-Show wäre es unter Umständen vorbei getanzt gewesen?
Ich finde, das haben beide genau richtig gemacht, so wie es war.
Die Rumba von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov

Nadja Benaissa – Vadim Garbuzov mit Rumba bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Die Rumba von Nadja Benaissa und Vadim Garbuzov bei Let’s dance am 17. April 2026 hat mir auch gut gefallen und hier finde ich die Beurteilung der Jury, in Punkten ausgedrückt, gerechtfertigt.
Die Choreografie war dem Song angepasst sehr fein und zart und das Paar hat sehr gut einander zugewandt getanzt, wie man das bei einer Rumba erwartet.
Was Nadja etwas fehlte, war die Geschmeidigkeit oder Beweglichkeit im Körper, mittels derer sie noch mehr Hingabe hätte darstellen können. Interessant, dass ihr das in den schnelleren Tänzen schon gelingt, während sie bei einem so sinnlichen Tanz noch etwas Schwierigkeiten damit hat.
Ich denke nämlich gar nicht, dass Nadja das nicht kann. Ich glaube eher, dass sie sich das noch nicht richtig traut. Sie könnte ruhig und sollte auch, wenn es in Richtung Finale gehen soll.
An einigen Stellen schien sie mir auch zu früh mit ihren Bewegungen zu sein. Dann sieht man das Gelernte im Tanz und das macht ihn etwas weniger harmonisch – wobei ich fehlende Harmonie in diesem Tanz bei diesem Paar nicht feststellen konnte.
Die Rumba von Ross Antony und Mariia Maksina

Ross Antony – Mariia Maksina mit Rumba bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Mit der Rumba von Ross Antony und Mariia Maksina will ich keinen Gegenpol zur Rumba von Nadja & Vadim aufbauen. Unterschiede gab es gleichwohl.
Ross wirkte auf mich sehr konzentriert – wobei ich nicht einschätzen kann, wie anders der Tanz gelaufen wäre, wenn er nicht nach ein paar Takten den Ellenbogen von Mariia ins Gesicht bekommen hätte. Offenbar hatte ihm ein Swarovski-Stein (es war bestimmt keiner, aber es lag nahe, den Namen zu nennen) einen Cut an der Augenbraue zugefügt.
Damit sind beide Tanzpartner souverän umgegangen und Ross Antony hat seinem Ruf als Bühnenprofi alle Ehre gemacht, indem er weiter getanzt und nicht abgebrochen hat.
Bei der Rumba wirkte Ross auf mich ein bisschen hart oder „britisch“ hatte ich mir notiert in Analogie zu meiner Bemerkung zu Milano letzte Woche.
Tänzerisch sah ich Ross nicht auf dem gleichen Niveau, wie Nadja. Er hat aber sowohl von Joachim Llambi als auch von Motsi Mabuse gleich viele Punkte bekommen (8).
Als Dankeschön für seinen Kampfgeist kann ich das akzeptieren, rein von der Leistung sah ich ihn hinter Milano.
Noch eine Rumba: Willi Banner und Patricija Ionel

Willi Banner – Patricija Ionel ausgeschieden mit Rumba bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Ich glaube, das war der letzte Poeng für das Ausscheiden von Willi Banner und Patricija Ionel. Und ich glaube, mehr hätte auch eine andere Tanzpartnerin aus Willi nicht herausgeholt.
Willi war ein toller Kandidat, fand ich! Sympathisch, bescheiden, eher zurückhaltend – und doch ein Kämpferherz. Weil er zwar sportlich, aber ohne jegliche tänzerische Erfahrung in die Show kam, hat er alles herausgeholt.
Nun, bei Let’s dance am 17. April 2026, hätte ein besserer Promi ausscheiden müssen, wenn er nicht ausgeschieden wäre.
Die Rumba von Willi & Patricija fand ich gut. Willi schien recht sicher und hat das, was er gemacht hat, auch ganz gut gemacht. Eine „Wunder-Rumba“ hatte ich von ihm ohnehin nicht erwartet.
Das mit der Steh-Rumba von Joachim Llambi drücken wir mal in den Skat, denn die hat (wenn überhaupt) Patricija als Profi und Choreografin erfunden, nicht Willi.
Über seine 4 Punkte müssen wir nicht streiten. Dieses Paar gehörte sicher ans Ende der Tabelle. Wie Motsi Mabuse allerdings 7 Punkte und gleichviel, wie für Milano vergeben konnte, erschließt sich mir nicht oder nur mit einer taktischen Wertung.
Die Contemporaries bei Let’s dance am 17. April 2026
Es gab zwei Contemporaries bei Let’s dance am 17. April 2026, nämlich von:
- Jan Kittmann & Kathrin Menzinger
- Bianca Heinicke & Zsolt Sándor Cseke
Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen müde bin bezüglich dieses Tanzes. Dennoch zwei Anmerkungen dazu:
Bibi & Zsolt haben das in Anbetracht der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten solide und gut gelöst. Trotzdem hat man deutlich gesehen, dass Bibi die Voraussetzungen oder Vorkenntnisse fehlen für einen Contemporary.
Das ist nur zu verständlich und kein Vorwurf an sie oder Zsolt, sondern an der üppigen Nutzung dieses Tanzes bei Let’s dance.

Bianca Bibi Heinicke – Zsolt Sandor Cseke beim Contemporary bei Let’s dance am 17.4.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Jan & Kathrin waren da meiner Meinung nach nicht nur einen Punkt besser (3×9 statt 3×8 für Bibi).
Doch gerade bei deren Tanz habe ich ein paar Mal nach einigen Auftaktbewegungen einen anderen Fortgang erwartet – einen in typischen Ballett-Bewegungen oder -Figuren, die aber Jan genauso wenig tanzen kann, weil auch er eine solche Ausbildung (wahrscheinlich) nicht hat.
Ich weiß es nicht und kann mich täuschen: Aber ich nehme an, dass Kathrin hier Anleihen aus dem ursprünglichen „Ballett-Contemporary“ genommen und diese Bewegungs- oder Figurenfolgen dann fortgesetzt hat, wie es eben möglich ist.

Jan Kittmann – Kathrin Menzinger bei Let’s dance am 17.4.2026 (Contemporary) – Foto: RTL, Stefan Gregorowius
Zu den Gruppentänzen bei Let’s dance am 17. April 2026
Zu den Gruppentänzen bei Let’s dance am 17. April 2026 nur zwei Bemerkungen:
- Die Punkte hätte ich in der gleichen Reihenfolge vergeben, wie die Jury.
- Die Show hätte ohne diese Tänze um 23.00 Uhr zu Ende sein können.
Zum Zuschauerinteresse an Let’s dance 2026
Ich hatte vor einigen Sendungen einmal versprochen, auf das Zuschauerinteresse an Let’s dance 2026 einzugehen, wenn ein paar mehr Zahlen da sind, als seinerzeit.
Nun kann man sicher schon ein Zwischenfazit ziehen!
Es ist wirklich so, dass absolut weniger Zuschauer am Freitagabend die Sendungen sehen! Aber man sollte daraus nicht vorschnell urteilen.
Absolut liegen wir derzeit knapp unter 3.000.000 Zuschauer je Sendung am Freitagabend. Das sind so wenige, wie noch nie seit 2015 (vorher habe ich keine Zahlen, kann aber annehmen, es waren zuvor auch mehr).
Es gab ein Tief 2018 mit durchschnittlich 3.500.000 Zuschauern. Wenn wir zu denen am Freitagabend in diesem Jahr noch die von RTL+ und anderen Diensten dazurechnen, könnten wir in diesem Jahr auf in etwa den gleichen Wert kommen.
Nach 2018 ging es sprunghaft nach oben. 2019 (4.150.000) habe ich dafür keine Erklärung, 2020 waren aus bekannten Gründen viel mehr Leute zu Hause vor dem Fernseher – und mit rund 4.650.000 eine Spitze in meinen Aufzeichnungen erreicht.
Seitdem geht es recht kontinuierlich um jeweils rund 300.000 Zuschauer zurück. 2022 und 2023 waren stabil und fast gleich, aber sonst ist es gerundet der gleiche Rückgang.
Aber das sind die absoluten Zahlen.
Ein ganz anderes Bild ergibt sich, wenn man auf die Einschaltquoten blickt!
Die Einschaltquoten waren seit 2019 recht stabil bei 16–17% – meist sogar zwischen 16,5 und 17% . Da ging es mal ein bisschen hin und her, nichts, woraus man mehr oder weniger Interesse schlussfolgern kann.
Davor war 2018 war auch mit diesem Blickwinkel ein Tiefpunkt mit 13,7%.
Bei Let’s dance 2026 liegen wir bisher bei 15,63% und somit ein Prozent niedriger als letztes Jahr insgesamt – und von der Tendenz her auch in den anderen Jahren.
Ein bisschen verfälscht das Ergebnis die Sonntagausgabe neulich. Wenn wir die herausrechnen, liegen wir etwas über 16%.
Um das Bild zu vervollständigen, müssten wir hier auch die Online-Zuseher addieren. Weil es dazu aber keine vernünftigen bzw. vergleichbaren Zahlen gibt, geht das nicht so richtig.
Wenn wir das jedoch bedenken, interpretiere ich die bisher zu beobachtenden Veränderungen als normale Schwankung.
Die Einschaltquote der letzten Show war zum Beispiel exakt gleich mit der gleichen Sendung vor einem Jahr.
Fazit: Es hat sich bei Let’s dance nichts verändert, was nicht auch allgemein am TV-Konsum zu beobachten ist. Diese Zahlen gehen seit Jahren kontinuierlich nach unten. Da ist es nur normal, wenn es bei der Tanzshow genauso ist.
PS: Beide Trends festigen sich mit der aktuellen Sendung (17.4.), denn die sahen 2.850.000 Zuschauer insgesamt, was einer Einschaltquote von 16,0% entspricht (die Quote wieder fast gleich wie letztes Jahr, Zuschauer 310.000 weniger).
Wie es wirklich gewesen sein wird, können wir erst am Ende der Staffel beurteilen.
Zu Let’s dance 2026 in Salsango
Über Let’s dance 2026 informieren wir, wie von Salsango in den letzten Jahren gewohnt:
- am Tag der Show mit einem Fakten-Artikel zur aktuellen Sendung
- am nächsten Tag mit einem Meinungs-Artikel inklusive Diskussion der Show
Wer noch einmal in den Artikel mit den Fakten schauen will? Let’s dance 17.4.2026 Fakten: Wer ist ausgeschieden? Punkte, Fotos, Tänze, Songs von Michael Jackson
Es gibt auch Artikel, die die Staffel begleiten und ständig aktualisiert werden. Unsere Let’s dance 2026 – Übersicht ist die Anlaufstelle in Salsango für die Informationen zur Staffel. Alle Artikel chronologisch sortiert finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.
Wir berichten über Let’s dance seit 16 Jahren (seit 2010). Das sind viele Informationen, für die wir derzeit Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango zur zentralen Informationsseite ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen, wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.
Es war eine Mottoshow und die ist für mich in den meisten Fällen gut vertanzt worden. Bei Michael Jacksen liegt es auch nahe, dass Teile seiner Tanzperformance in die Choreo eingebaut werden – soweit möglich. Insofern fand ich die Kritik von Llambi zu Milano deplaziert. Wenn mehr Chachacha gewünscht ist, sollte die Musik das auch hergeben.
Weniger passend fand ich die Musik zum Tango von Anna-Carina und Evgeny. Das war viel zu schnell, die durchaus anspruchsvollen Elemente wirkten gehetzt auf mich. Bei Nontango Veranstaltungen wird ja allerhand an Musikgenres gespielt, aber dieser Jackson Song ist m. E. für Tango wenig geeignet. Es war trotzdem noch gut getanzt, aber nicht perfekt und mit 30 Punkten etwas überbewertet.
Ja die Choreo von Anastasia war genial, passend zum Musiktitel und auch um etliche Schwächen von Gustav zu überspielen. Den Effekt einer Choreo wurde dann richtig deutlich in den Gruppentänzen. Ich habe Ross und Gustav in weiten Teilen miteinander verglichen und war überrascht, dass Ross deutlich besser abschnitt. Da wurde mir nochmal klarer wie gut Anastasia Gustav ansonsten in Szene setzt.
Die Choreo von Martha hat mir fast noch ein bisschen besser gefallen. Schade, das Milano sich selbst so schnell aus dem Konzept bringt.
Zu den etwas ungerechtfertigten Punktevergabe ist hier schon einiges geschrieben, dem ich auch zustimme. Ich glaube, da wird viel auch taktisch vergeben. Motsi gibt schon mal einen Punkt mehr, wenn sie sieht, das Llambi aus ihrer Sicht zu tief bewertet. Auch scheint es so, als ob eine gewisse Rangfolge hergestellt werden soll und bestimmte Promis in sichere Positionen gebracht werden sollen. Das ist aber nicht die Aufgabe der Jury: sie sollen den Tanz bewerten als Hilfe für die Zuschauer, die ja letztlich entscheiden sollen. Ohne Unterhaltungswert keine Zuschauer. Insofern ist der Unterhaltungswert ziemlich relevant und nicht nur sehr gute Tanztechnik.
Hallo Anita,
die Choreo von Marta und Milano fand ich auch gut, nur wirkten beide so unterschiedlich: Marta leicht, entspannt, sogar fröhlich. Milano konzentriert cool, zurückhaltend. Vermutlich kam das noch eher MJ nahe, ich hätte aber auch die freundliche Variante genommen – zumal „Black or White“ ja auch kein bierernster Song ist, sondern das Leben in seiner Unterschiedlichkeit bejaht.
Vielleicht passt es dann schon wieder? Das ist aber ein Gedanke, der mir jetzt erst kommt.
Hallo an alle!
Wie immer zuerst der Dank an Karsten für seinen Artikel. Vieles sehe ich ähnlich…
Zum Thema Einschaltquoten….es ist eine Tanzshow. Ein gewisser Prozentsatz der potentiellen Zuschauer interessiert sich null dafür. Zum anderen gehen viele Menschen am Freitag aus. Das ganz bekannte Zugpferd bei den Promis fehlt, was mich persönlich wenig stört. Und die Sendung zieht sich unglaublich…es ist einfach zu lang. Ich muss damit nicht recht haben, ist nur meine Meinung.
Auch wenn Willi zu Recht ausgeschieden ist, so tut es mir für ihn doch sehr leid. Ich fand ihn sehr sympathisch. Und ich habe durchaus Fortschritte gesehen. Und jetzt mein Punkt, wo ich Karsten widerspreche….ich denke, dass eine andere Partnerin als Patricija mehr mit Willi hätte erreichen können. Gustav ist sicher kein geborener Tänzer, aber was Anastasia da mit ihm gezaubert hat, Hut ab! Ich sage nicht, dass Patricija eine schlechte Tänzerin ist, aber ähnlich wie Christina Hänni ist sie hinsichtlich ihrer Choreographien limitiert. Und ich sehe bei Patricija immer Patricija und XY auf der Tanzfläche. Nie das Paar, das Team.
Da ich nicht der grosse Michael-Jackson-Fan bin, hab ich mich mit manchem Song etwas schwer getan.
Ich fand es nicht schön von Joachim Llambi dass er sich über den Cut von Ross so ausgelassen hat. Sowas tut weh. Respekt, dass Ross das so durchgezogen hat. Schade hier nur, dass die Kostümabteilung mal wieder nicht genug „Ziermaterial“ hatte, um Ross und Mascha ein zusammenpassendes Kostüm zu schneidern. Mich stören solche Sachen….
Zu Milano….der hat eine ganz spezielle Art zu tanzen….Mir fehlt das passende Wort dafür. Sehr männlich einerseits und sehr zart andererseits….evtl. trifft es das von Karsten verwendete „französisch“ am ehesten. ich suche seit Wochen nach dem passenden Adjektiv.
Manche Bewertung der Jury muss ich nicht verstehen, habe es mittlerweile aufgegeben. Leider voten mittlerweile alle drei im ihrer eigenen Welt.
Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten und bin gespannt, wer sich ins Finale tanzt.
Besonders gut gefallen mir aktuell neben Gustav und Anastasia Vadim und Nadja. Vadim ist einfach ein Fuchs, was Choreos angeht. Ich würde ihm die Glitzerkugel so gönnen und ich sehe bei Nadja wirklich vieles, was in die richtige Richtung geht.
Und die von Llambi kritisierte „Steh-Rumba“ von Willi….da hätte er Patricija mal sagen sollen, wie sie da seiner Meinung nach hätte besser lösen können. Was soll Willi anderes machen, als das zu tun, was Patricija sagt? Naja, wenigstens ist für diese Staffel Schluss mit Frau Ionel….
Ich glaube nicht, dass alle Würfel bzgl. der Finalisten schon gefallen sind…..
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!
Hallo Xelacoffee,
wir haben da gar keinen Dissens, was die eindimensionalen Choreografie-Ideen von Patricija und ihrer Art angeht, sich im Tanz zu präsentieren. Da hatte ich mich letztens sogar beim Eröffnungstanz gewundert, der genau diese Karte spielte.
Dein Vergleich mit Gustav hat mich nachdenklich gemacht.
Das ist zwar ein ganz anderer Typ und schon aus Erfahrung und Erfolg viel souveräner – auch im Auftreten, was wohl hier und da im Studio nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt.
Aber vielleicht hast Du Recht und ein anderes „Setup“ hätte auch bei Willi zu anderen Ergebnissen geführt, als wir gesehen haben. Mit etwas Zeit für (meine) Phantasie, kann ich mir das schon vorstellen…
Hallo Karsten, ich kann leider nicht auf Antworten klicken, der Button fehlt. Noch kurz noch ein Wort zu Patricija:
Mich langweilt sie so unglaublich. Sie ist eine bezaubernde, wunderschöne Frau, aber dieses „Ich bin so süss, ich bin so sexy“-Getue nervt. Das macht keine der anderen Tänzerinnen. Ekat ist ebenfalls bildschön, aber sie lässt ihren Partner strahlen, ebenso die anderen Damen. und auch die Tänze bestehen nicht ständig aus Anschmachten. Ist für manchen Tanz notwendig, aber irgendwann ist der Drops ausgelutscht. Wenn sich das nach „Stutenbissigkeit“ anhört….der Eindruck ist falsch. Ich weiss nicht mehr, in welcher Staffel es war, aber einmal haben Patricija und Christina Hänni gemeinsam etwas choreographiert und ich sehnte förmlich etwas von Massimo herbei. Auch wenn es Tragen, Schleppen, Schleudern gewesen wäre, Hauptsache irgendetwas, was das ganze spannend gemacht hätte…
Hallo Xelacoffee,
das hast Du genau richtig gemacht, so konnte ich den Kommentar zuordnen…
Die Kommentare haben nur drei Ebenen. Weil sie versetzt sind, wird sonst die Spalte immer kleiner und zu klein auf einem Smartphone zum Beispiel.
Du kannst, wenn keine Ebene mehr da ist, auf „Antworten“ eins oben drüber klicken – oder eben dazu schreiben, wer gemeint ist und um was es geht, dann kann ich das einsortieren.
Hallo Xelacoffee, ich bin da in Bezug auf Patricia ganz bei Dir. In diesem Zusammenhang erinnert mich Gustav sehr an Ingolf Lück, für den zu Beginn der Staffel auch keiner einen Pfifferling gegeben hat, der aber aufgund seines Unterhaltungswertes und persönlichen Charmes und vor allem: wegen der genialen Choreografien, die Ekat ihm maßgeschneidert hat, es ins Finale geschafft hat. Gustav sehe ich da auf einem ähnlichen Weg, und Anastasia ist Ekat in der originellen Gestaltung der Choreos durchaus ebenbürtig.
Man mag sich gar nicht vorstellen, was da bei einer Paarung Gustav – Patricia herausgekommen wäre.