Let’s dance am 8.5.2026 – Kommentare, Meinung und Kritik: Magisch

von: | aktualisiert am: 9. Mai 2026

Let’s dance am 8.5.2026 war für mich magisch, in verschiedener Hinsicht. Hier Kommentare, meine Meinung und Kritik zu Sendung und Tänzen.

Let’s dance am 8.5.2026 - Kommentare, Meinung und Kritik - Magisch

Let’s dance am 8.5.2026 – Kommentare, Meinung und Kritik – Magisch – Foto: Pavel Okrema auf Unsplash

Let’s dance am 8. Mai 2026 hat mir als Tanz-Show ausgesprochen gut gefallen! Von den meisten Tänzen fühlte ich mich sehr gut unterhalten und ich konnte mehr mitnehmen, als ich zuvor geglaubt hatte.

Mit den Freestyle-Tänzen, den „Magic Moments“, hatte die Show einige, sehr emotionale Höhepunkte und mit den Tanz-Duellen danach fand man den Frohsinn wieder und präsentierte somit bei Let’s dance am 8.5.2026 zwei ganz unterschiedliche Seiten des Tanzens.

Außerdem gab es unterschwellig noch einen „Hexentanzplatz“, eine Nachwirkung der teils hochgekochten Auseinandersetzung darüber, dass beim letzten Mal das falsche Tanzpaar ausgeschieden sei.

Let’s dance am 8.5.2026: Magische Momente

Die „Magic Moments“ bei Let’s dance am 8.5.2026 fand ich viel besser, als ich es zuvor erwartet hatte.

Das lag vielleicht daran, dass die Themen dieser Freestyle-Tänze diesmal meiner Meinung nach mehr Tiefgang hatten als manchmal zuvor schon.

Vielleicht liegt es auch an den verbliebenen Teilnehmern – Promis und Profis – und ihren Persönlichkeiten.

Oder es könnte auch daran liegen, dass die Themen der Tänze sich nicht schon durch die ganze Staffel zuvor zogen, sondern im Großen und Ganzen für sich standen.

Dadurch konnte ich mich leichter auf die Themen der Tänze einlassen, es war irgendwie spannender und emotionaler für mich, als in einigen der vergangenen Jahre.

Joel Mattli und Malika Dzumaev

Joel Mattli und Malika Dzumaev bei Let's dance am 8.5.2026 im Freestyle

Joel Mattli und Malika Dzumaev bei Let’s dance am 8.5.2026 im Freestyle – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Die Hommage von Joel Mattli mit Malika Dzumaev an seine Mutter passte natürlich neben seiner persönlichen Würdigung wunderbar zum bevorstehenden Muttertag. Ein schönes Detail fand ich, dass es zum Abschluss sogar einen üppigen Strauß Blumen gab.

Tänzerisch fand ich Joel nicht ganz so überzeugend. Nach dem Tanz hatte er dazu erklärt, dass sie sich wegen des Lieblingssongs seiner Mutter tänzerisch etwas einschränken mussten. Das sehe ich nicht so. Malika hätte da auch einen anderen Weg wählen können.

Aber trotzdem war das eine runde Sache mit einer schönen Aussage, da kommt es mir zumindest auf technische Details gar nicht so an.

Milano und Marta Arndt

Milano und Marta Arndt bei Let's dance am 8.5.2026 im Freestyle

Milano und Marta Arndt bei Let’s dance am 8.5.2026 im Freestyle – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Wunderbar und mutig fand ich den Ansatz oder das Thema von Milano und Marta Arndt. Wie schön ist es doch, dass ein junger Mann solche Ziele hat, „ein großer, bedeutender Künstler“ zu werden – so ähnlich hatte er sich ausgedrückt.

Marta Arndt hat für die Umsetzung recht viele Tänze in die Choreografie eingebaut. Fünf oder sechs hatte ich gezählt?

Den Tanz selbst fand ich gut, aber durch die Auswahl der Kostüme nicht ganz so zwingend, wie er hätte sein können. Ich meine nicht die Kostüme selbst, sondern die Farben. Milano war komplett in Schwarz gekleidet, Marta in Weiß.

Dadurch hatte ich den Eindruck, ging der Fokus etwas verloren, weil Milano relativ leicht „hinter“ Marta verschwand. Ich glaube, hätte man die Farben getauscht, wäre der Tanz noch beeindruckender gewesen, weil man mehr von Milano gesehen hätte.

Ross Antony und Mariia Maksina

Ross Antony und Mariia Maksina bei Let's dance am 8.5.2026 im Freestyle

Ross Antony und Mariia Maksina bei Let’s dance am 8.5.2026 im Freestyle – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Das Thema des Freestyles von Ross Antony und Mariia Maksina war das einzige, das vorher schon einmal angeschnitten worden war. Ross hatte es beim letzten Mal erwähnt. Ich fand auch, er hat ein bisschen viel erklärt, dass er jetzt loslassen könne, dank Mariia.

Das wäre gar nicht nötig gewesen, denn das Thema, sein Vater und der Abschied von ihm, war kombiniert mit seinem eigenen Lied dazu auch so schon stark und tragfähig genug. Die kleine Geschichte um die Situation damals hätte ausgereicht.

Den Tanz selbst fand ich sehr schön, berührend, ergreifend.

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster bei Let's dance am 8.5.2026 im Freestyle

Gustav Schäfer und Anastasia Maruster bei Let’s dance am 8.5.2026 im Freestyle – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Das Thema und den Tanz von Gustav Schäfer und Anastasia Maruster fand ich sehr bewegend, ja sogar fesselnd. Mich haben die beiden damit jedenfalls erreicht und gerührt.

Und ich fand es auch mutig von Gustav Schäfer und seiner Frau, es so öffentlich zu machen, dass sie sich lange ein Kind gewünscht hatten und dieser Wunsch zunächst nicht in Erfüllung ging.

Ich fand die Erzählung insgesamt auch ausgewogen und die Inszenierung von Anastasia gelungen. Mit der Choreografie und nur zwei kleinen Details, Sergiu im Arztkittel und dem Kinderbett auf der Tanzfläche hat sie alles erzählt.

Am Ende noch die Tochter mit auf die Tanzfläche zu holen, wird sicher ein bleibendes Erlebnis für sie sein, von dem sie ihren Kindern noch erzählen wird.

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger bei Let's dance am 8.5.2026 im Freestyle

Jan Kittmann und Kathrin Menzinger bei Let’s dance am 8.5.2026 im Freestyle – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Auch bei Jan Kittmann und Kathrin Menzinger war Vaterschaft das Thema und Kathrin hat sich für einen anderen Weg entschieden. Sie hat die tänzerischen Fertigkeiten von Jan in den Vordergrund gestellt.

Den Tanz selbst fand ich stark und Jan sehr souverän!

Allerdings hätte ich ohne den Einspieler wahrscheinlich nicht erkannt, worum es ging. Kathrin hat zwar mit ihren Gesten immer wieder die Rolle der Tochter angedeutet oder verkörpert, doch ich denke, ich habe das nur durch den Kontext der Vorgeschichte erkannt.

Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov

Anna-Carina Woitschack bei Let's dance am 8.5.2026 im Freestyle

Anna-Carina Woitschack bei Let’s dance am 8.5.2026 im Freestyle – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Den Freestyle von Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov fand ich atmosphärisch sehr dicht, was erfreulicherweise typisch ist für Tänze von Evgeny.

Ich fand es aber sehr schön, dass er diesmal Anna-Carina mehr Raum gegeben hat und sie tatsächlich die Hauptrolle in diesem Tanz hat spielen lassen. Damit konnte sie zeigen, wie gut sie inzwischen ist.

Ich glaube, es gab nur einen kurzen Moment des Zögerns oder der Unsicherheit in dem Tanz – und ich habe zwar erkannt, wie es dazu kam, aber nicht, was genau nicht ganz passte. Vielleicht war es nur die Balance.

Das Thema oder die Inszenierung fand ich sehr gelungen umgesetzt mit dieser Leuchtkugel auf der Tanzfläche, die immer wieder einbezogen wurde und allein mit verschiedenen Farben und Lichteffekten die Choreografie unterstützt hat.

Schön, dass der Vater von Anna-Carina im Studio sein konnte! Ich hatte ihn auch in Sendungen zuvor schon entdeckt. Ich wünsche ihm alles Gute und möchte bekennen, dass ich höchsten Respekt habe vor solchen Künstlern, Artisten, Schaustellern und in diesem Fall Puppenspielern, bei denen man zwar immer sieht, was vor dem Vorhang passiert, aber selten die Mühe, den Fleiß und die Entbehrungen davor und danach.

Tanz des Abends bei Let’s dance am 8.5.2026

Für meine Wahl als Tanz des Abends bei Let’s dance am 8. Mai 2026 kommt keiner dieser Freestyle-Tänze in Frage – aber nicht, weil sie mir nicht gefallen hätten oder ich keine persönlichen Favoriten hätte, sondern weil ich keinen davon in dieser Art und Weise hervorheben und damit andere zurücksetzen möchte.

Meine Anerkennung gilt all diesen Tänzen, den Promis und Profis! Ich fand, das war herausragend gute Arbeit und beste Unterhaltung!

Aber trotzdem gilt mein Versprechen, mich nicht zu drücken und mich nach jeder Show festzulegen, welcher mein Tanz des Abends war.

Da gab es ja noch die Tanz-Duelle in Boogie Woogie, Flamenco und Streetdance – und da ist mein Votum eindeutig!

Den Boogie Woogie fand ich abwechslungsreich und unterhaltsam und im Gegensatz zur Jury hat mir Gustav Schäfer etwas besser gefallen, als Ross Antony.

Der Flamenco hat mir nicht so richtig gefallen. Da überwog für mich der Paso doble und nicht das typische, was einen Flamenco ausmacht. Das ist vielleicht auch schwierig darzustellen bzw. zu realisieren, aber dann ist vielleicht der Tanz nicht die richtige Wahl für die Show oder ein solches Tanzduell.

Joel schien mir sicherer zu sein in seiner Art zu tanzen, Jan war dafür in den Posen stärker.

Tanz des Abends Let's dance am 8.5.2026 - Streetdance mit Evgeny Vinokurov, Anna-Carina Woitschack, Milano und Marta Arndt

Tanz des Abends Let’s dance am 8.5.2026 – Streetdance mit Evgeny Vinokurov, Anna-Carina Woitschack, Milano und Marta Arndt – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Mein Tanz des Abends bei Let’s dance am 8.5.2026 ist der Streetdance von Anna-Carina Woitschack & Evgeny Vinokurov sowie Milano & Marta Arndt!

Dabei möchte ich beide Promis auswählen: Anna-Carina war etwas expressiver in ihrer Art zu tanzen, Milano war der coolere Tänzer.

Der Vergleich zwischen beiden fällt mir nicht so leicht, weil sie ja mit unterschiedlichen Rollen tanzten – auch wenn der Choreograf sich ganz offensichtlich und erfolgreich bemüht hat, die Tanzschritte und Bewegungen zu spiegeln, so oft das eben möglich war.

Ich hatte aber so viel Spaß an diesem Tanz, dass ich bei aller Unterschiedlichkeit keinen hervorheben möchte und ich beide oder alle vier Tänzer in dieses Prädikat „Tanz des Abends“ einbeziehen möchte!

Fazit zu Let’s dance am 8.5.2026

Ich hatte ganz viel Freude an dieser Show Let’s dance am 8. Mai 2026!

Der erste Teil mit den Freestyle-Tänzen war sehr emotional, hatte gute Tänze und auch (für mich) interessante Geschichten.

Der zweite Teil mit den Tanz-Duellen war ähnlich unterhaltsam und hat es auf irgendwie magsiche Weise verstanden, mit einem fröhlicheren Charakter die Show zu einem optimistischen Ende zu führen.

So wurde manche Träne aus den „Magic Moments“ nicht vergessen gemacht, aber leichter – und es blieb am Ende ein positiver Blick nach vorn. Das gelingt Let’s dance nicht immer, aber diesmal ist es gelungen.

Ausgeschieden: Gustav Schäfer & Anastasia Maruster

Ausgeschieden bei Let’s dance am 8. Mai 2026 sind Gustav Schäfer und Anastasia Maruster. Ich fand, beide haben eine wunderbare Reise gemacht und zumindest mich mit vielen Tänzen gut unterhalten.

Anastasia Maruster hat wieder herausragende Arbeit geleistet mit ihren Choreografien, die Gustav oft wie auf den Leib geschneidert schienen und immer Geschichten erzählen.

Und Gustav Schäfer hatte eine sympathische Art, mit sich und seinem Tanztalent umzugehen, hat aber mit vielen Details gezeigt, dass Let’s dance mehr ist, als Fersen- und Ballenschritte und ausgedrehte Füße (die allerdings auch dazu gehören).

Besten Dank für alles!

Anastasia Maruster und Gustav Schäfer ausgeschieden Let's dance am 8.5.2026

Anastasia Maruster und Gustav Schäfer ausgeschieden Let’s dance am 8.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Vor Let’s dance am 8.5.2026: Sturm im Wasserglas

Ich hatte mir vorgenommen, etwas zu den Ereignissen nach der letzten Show zu schreiben. Ich will es aber möglichst kurz halten! Wer es nicht mitbekommen hat:

Joachim Llambi hatte sich öffentlich und bitterlich beschwert, dass eine relative Mehrheit der Zuschauer seiner Empfehlung nicht gefolgt war und mit Nadja & Vadim ein Paar ausgeschieden war, das er selbst doch auf Platz 1 gesetzt hatte.

Das empfand er als „große Ungerechtigkeit“, er wetterte und schimpfte, wie und wo es nur ging und er verlangte größeren Einfluss der Jury auf das Ergebnis der Show.

Auf magische Weise verebbt

Nun stellt sich alles als Sturm im Wasserglas heraus, der schon wieder und auf magische Weise verebbt ist, denn schon eine Show später ist nun der Promi ausgeschieden, auf den er sich fokussiert hatte.

Und ich bin sicher, das lag nicht an der Schimpfkanonade von Herrn Llambi, sondern daran, dass eine relative Mehrheit der Zuschauer den Eindruck hatte, dass nun auch die Geschichte von Gustav und Anastasia zu Ende erzählt war.

Eins darf man meiner Meinung nach nicht vergessen: Das Ergebnis des Zuschauervotings zeigt immer nur relative Mehrheiten.

Es ist vermutlich nur selten eine Mehrheit der Zuschauer, die für das Weiterkommen eines Paares abstimmt, sondern das verteilt sich irgendwie auf alle Paare. Und so sieht es eine tatsächliche Mehrheit der Zuschauer anders als jene, die für das Tanzpaar auf Platz 1 gevotet haben oder die für das Tanzpaar auf dem letzten Platz angerufen haben.

Man „trifft“ also immer nur einen Teil der Zuschauer, die anrufen und an der Mehrheit der Zuschauer geht eine solche Kritik ganz vorbei, weil sie gar nicht anrufen.

Der Wolf hat Kreide gefressen

Ich denke, Joachim Llambi hat schon gemerkt, dass er mit der Schärfe mancher seiner Äußerungen übers Ziel hinausgeschossen war.

Man hat es an manchen seiner Bemerkungen in der Show diesmal gehört und das Umziehen nach dem Streetdance samt Bomberjacke und Basecap schreibe ich auch auf diese Tanzkarte.

Allerdings habe ich auch bei den meisten Tänzen in der Show am 8.5.2026 diverse Sticheleien von ihm gehört, manchmal direkt nach dem Tanz, während seiner eigenen Einschätzung oder denen seiner Jury-Kollegen.

Ich will Ihnen die Aufzählung ersparen, aber ich bin sicher, der Wolf hat nur Kreide gefressen.

Joachim Llambi bei Let's dance am 8.5.2026

Joachim Llambi bei Let’s dance am 8.5.2026 – Foto: RTL, Stefan Gregorowius

Zu Let’s dance 2026 in Salsango

Über Let’s dance 2026 informieren wir, wie von Salsango in den letzten Jahren gewohnt:

  • am Tag der Show mit einem Fakten-Artikel zur aktuellen Sendung
  • am nächsten Tag mit einem Meinungs-Artikel inklusive Diskussion der Show

Wer noch einmal alle Punkte, Tänze, Songs und mehr Fakten nachsehen möchte, hier der Link zum Fakten-Artikel: Let’s dance 8.5.2026 Fakten: Wer ist ausgeschieden? Punkte, Tänze, Songs und Fotos

Es gibt auch Artikel, die die Staffel begleiten und ständig aktualisiert werden. Unsere Let’s dance 2026 – Übersicht ist die Anlaufstelle in Salsango für die Informationen zur Staffel. Alle Artikel chronologisch sortiert finden Sie im Let’s dance 2026 – Archiv.

Wir berichten über Let’s dance seit 16 Jahren (seit 2010). Das sind viele Informationen, für die wir derzeit Let’s Dance: Die große Übersicht zur Tanz-Show auf Salsango zur zentralen Informationsseite ausbauen. Außerdem möchten wir auf RTL+ hinweisen, wegen der Verwendung der Fotos hier im Artikel.




40 Kommentare zu “Let’s dance am 8.5.2026 – Kommentare, Meinung und Kritik: Magisch”



  • Franziska sagt:

    Guten Morgen,
    bin heute anscheinend die erste mit meiner Einschätzung zur gestrigen Show, versuche mich kurz zu halten, bin noch etwas „aufgewühlt“ (blödes Wort aber mir fällt kein besseres dazu ein).
    Krankheiten, Tod, Abschied von geliebten Menschen und sonstige schlimme Ereignisse als Magic Moment zu bezeichnen und dazu zu tanzen finde ich unmöglich. Ich frage mich was hier der „magische“ Moment sein soll? Auch mein Vater ist leider viel zu früh an Krebs verstorben, niemals im Leben würde ich das als Magic Moment bezeichnen. Im Deutschunterricht, egal welcher Schule, wäre das Themaverfehlung und würde mit ungenügend bewertet. Milano, Anna Carina und Jan haben in ihren Magic Moment Tänzen auch viele Facetten und Emotionen gezeigt, aber eben andere…gute, schöne, freudige, erwartungsvolle, glückliche Momente, welche zumindest für mich und sehr viele andere Menschen die ich kenne, wirklich „magisch“ sind. Dass Gustav gestern gehn musste kann ich nachvollziehen, obwohl ich ihn mit Anastasia immer gerne tanzen sah. Was ich gestern nicht gut fand, war die Einbeziehung seiner 9 jährigen Tochter in den Tanz. Musste das sein? Und ich sehe auch dieses intime Thema nicht als geeignet für die Öffentlichkeit. Sich so zu öffnen vor Millionen Zusehern ist mutig, für mich aber nicht nachvollziehbar. Es gibt Grenzen die einfach zu privat sind.
    Mehr möchte ich jetzt gar nicht schreiben, vlt später noch mal. Ich war halt wirklich unglücklich und zum Teil auch geschockt über manche „magischen Momente“.

    • Brigitte Freudenberg sagt:

      Franziska, es ging mir genau so. Ich habe genau so empfunden und es ist mir unverständlich, warum man sich vor einem Milllionenpublikum so entblößen muss, ich weiß nicht, was diese „Promis“ da für Verträge unterschreiben, vielleicht ist das ja Pflicht, ich finde es dennoch bedauerlich, dass man eben keine schönen Momente vertanzt, Momente, in denen man glücklich war, die das Leben positiv veränderten.
      Lieben Gruß
      Brigitte

    • Rusalka sagt:

      Ich sehe dieser Show auch immer mit mehr als gemischten Gefühlen entgegen; warum der Termin immer so von der Jury (besonders von Motsi) gefeiert wird, bleibt mir unverständlich.
      Halbwegs positiv kamen für mich nur Jan und Milano rüber, die es beide geschafft haben, Gefühle ohne viel Tamtam und Tränendrüse herüberzubringen. Besonders der Tanz von Ross war für mich fremdschämen pur; auch wenn Mütter auf die Bühne gezerrt werden, ist gar nicht mein Fall. Ich denke da noch mit Schrecken an die Darbietung von Knossi.
      Nun ja, jeder Geschmack ist anders und es scheint auch Menschen zu geben, denen so etwas gefällt.

    • Hallo Franziska, Sie waren nicht die Erste, tut mir leid :-), aber danke, dass Sie Ihren Kommentar hiergelassen haben!

      Ich verstehe den Duktus Ihrer Kritik und den teile ich auch, soweit er sich auf das Special mit den Magic Moments (besonders in der Vergangenheit) bezieht.

      Jedoch überwogen bei mir, anders als bei Ihnen, auch bei Joels und Gustavs Beiträgen die positiven Assoziationen. Deshalb fand ich es diesmal besser, als in Staffeln zuvor schon.

      Ich hätte als (gedachter) Deutschlehrer nicht mit „Thema verfehlt“ geurteilt :-), will aber wie immer einräumen, dass man unterschiedliche Sichtweisen und Interpretationen oder Meinungen haben kann.

      Bei Joel, so habe ich es verstanden, ging es mehr um die innige Verbundenheit zu seiner Mutter, der er Dankeschön sagen wollte (und wofür der frühe Tod des Vaters in gewisser Weise Kontext lieferte, ebenso, wie für das Gitarrenspiel zu Beginn des Tanzes).

      Bei Gustav ging es, erneut meine Interpretation, mehr um die Freude von ihm und seiner Frau über das gemeinsame Kind und die Verbundenheit des Vaters zu seiner Tochter. Da finde ich es nicht unpassend, wenn (erneut als Kontext) miterzählt wird, dass das Paar zunächst Schwierigkeiten hatte. Ich kann es andererseits durchaus verstehen, wenn Sie der Ansicht sind, das Thema sollte in der Familie bleiben. Sicher hätte man das Gleiche auch mit weniger Details erzählen können.

      Bei Ross war ich auch etwas verwundert, habe ihm aber die gezeigten Emotionen abgenommen. Er ist halt in jeder Richtung eine „Drama Queen“, ob bei der Freude und Ausgelassenheit (wir erinnern uns an den Charleston zu Beginn der Staffel) oder auch wie diesmal in seiner Trauer.

      • Franziska sagt:

        Karsten, ich glaube wir waren schon mal beim „Du“, ich muss also nicht gesiezt werden :-)
        Wegen Gustav verstehe ich durchaus den freudigen Aspekt der Geburt einer gesunden Tochter. Mir ging es mehr um die Umstände die bis ins Detail erzählt wurden. Meiner Meinung nach ist ja auch das Kind in dem Alter mit dieser Information noch total überfordert, man merkt ihr das meiner Meinung nach an, sie wird ja total geschüttelt vor weinen, finde das nicht gut. Natürlich ist das Sache der Eltern wie sie damit umgehen und ob sie das öffentlich im TV preisgeben.

        Bei Joel fand ich den Magic Moment sehr übertrieben und auch den riesigen Blumenstrauß hätte ich als Mutter lieber in kleinerem Rahmen bekommen. Der Schluss mit dem Schriftzug „ich liebe dich Mami“ war noch die Krönung der Schleimerei. Sorry wenn ich bei anderen die Gefühle verletze, jeder Mensch ist halt anders. Der Tanz selber war nicht schlecht, aber leider langweilig und nichts außergewöhnliches wie bei den anderen Paaren.

        Mir gefielen gestern beim Magic Moment besonders gut Milano, Anna Carina und Jan, sowie das Streetdance Tanzduell und zwar beide Paare, ich wusste nicht wohin zuerst schauen, es war großartig.
        Genau diese 3 Paare hätte ich Stand jetzt gerne im Finale. Milano drücke ich besonders die Daumen dass er nicht vorher gehn muss, anscheinend hat er leider weniger Anrufer.

      • Sorry, Franziska, da war ich wohl im „Tunnel“ und rutsche dann offenbar lieber in die förmliche Anrede, als unhöflich zu sein.

        Ich denke, ich hab Dich da schon richtig verstanden bzgl. Gustav. Da kann man auch unterschiedlicher Ansicht sein – ist vielleicht auch eine Frage des Umfelds, der Erziehung und der Gewohnheiten. Das Paar machte mir den Eindruck, recht offen mit solchen Themen umzugehen. Ob man das ins Fernsehen tragen muss, ist tatsächlich eine andere Frage. Andererseits habe ich bisher nicht den Eindruck, Gustav würde sehr freizügig mit den Medien umgehen. Seine Zwillings-Band-Kollegen sind da vermutlich sehr viel extrovertierter.

        Den Schriftzug bei Joel habe ich nur als solchen wahrgenommen, was da stand, weiß ich gar nicht.

        Wenn ich ehrlich bin, hab ich sogar Zweifel, ob man seitens RTL nicht das ganze Thema an Joel und Malika herangetragen hat. Der Zufall mit dem Muttertag ist mir einfach zu offensichtlich. Dann noch, dass der Song vorher nicht genannt wurde, weder auf der Presseseite, noch auf der RTL-Seite. Das riecht schon von Weitem nach Inszenierung…

        Allerdings, das ist mir auch wichtig, will ich nicht die Empfindungen und die Dankbarkeit von Joel anzweifeln. Den Eindruck habe ich von ihm nicht.

    • Lisa sagt:

      Ich finde eher den Titel der deutschen Version „Magic Moments“ unglücklich gewählt.
      Im amerikanischen DWTS lief (läuft) die entsprechende Show unter dem Motto „The most memorable year“ (of my life). Ich glaube, das drückt eher aus, was in dieser Show vertanzt werden soll. Entsprechend sind die Interpretationen der Paare und auch die Reaktionen der Jury.

      • Da hast Du recht, Lisa!

      • Franziska sagt:

        Bei Joel und Malika wurde seit Donnerstag ja ausführlich spekuliert über eine angebliche Enthüllung einer Liebesbeziehung in ihrem Magic Moment mit dem Thema ‚Verbundenheit‘. Sogar auf youtube fanden sich dazu einige fragwürdige Videos. Herrn Llambi’s zahlreiche Anspielungen waren in den bisherigen Folgen ja auch nicht zu überhören. Sicherlich sind jetzt einige Fans enttäuscht, dass alles ganz anders kam

    • katha sagt:

      Für mich hat diese Art Magic Moments etwas sehr voyeuristisches. Und ich glaube das ist genau das was mich daran so stört: ich werde ungefragt und unfreiwillig zum Voyeur gemacht. Unfreiwillig stimmt zwar nur bedingt, weil ich die Show natürlich nicht schauen müsste. Aber letztlich ist es eine Unterhaltungssendung und ich schaue sie mir genau deswegen an: um unterhalten zu werden. Und werde dann plötzlich gemeinsam mit 3 Millionen anderen in höchstpersönliche Geschichten um Krankheit, Tod, Trauer und Fehlgeburt hineingezogen. Oder eben in überschwängliche öffentliche Liebesbezeugungen. Das ist für mich genauso unangenehm wie ein vor vielen Menschen oder gar im Fernsehen inszenierter Heiratsantrag. Ich hoffe jedenfalls, dass es für Joels Mama, die ja nichts davon wusste und sich nicht emotional darauf vorbereiten konnte, okay war – meine Mutter würde mir nach so einer Aktion die Hölle heiß machen und mich wahrscheinlich enterben.



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