Welche Salsa-Tanz-Stile gibt es eigentlich?

Welche Salsa-Tanz-Stile gibt es eigentlich?

Autor(in): | aktualisiert am: 8.06.2016
Salsa

Salsa -Foto: © Igor Borodin – fotolia.de

Über die Salsa-Tanzstile gibt es überall viel zu lesen – und oft versteht mindestens der Laie nicht, was da eigentlich was ist und worin die Unterschiede liegen sollen. Auch bekommen wir immer wieder Post und werden gefragt, was denn nun besser sei. Deshalb möchte wir durch einen Versuch der Vereinfachung Schluss machen mit dem ganzen Tohuwabohu – wohl wissend, dass wir uns damit den Ärger einiger Puristen einholen werden. Im Sinne unseres Beitrages ” Sind Salsa und Tango tot? Le roi est mort, vive le roi! ” (Link öffnet sich in einem neuen Fenster) soll dieser Beitrag aber auch ein Beleg der Lebendigkeit der Salsa sein, wie wir unten noch explizit zeigen werden.

Folgende Themen erwarten Euch hier:

Für die Salsa-Tanzstile gilt eigentlich alles, was für die Salsa an sich gilt. Es gibt vielerlei Zutaten und noch mehr Köche. Der Eine mag gern ein wenig mehr davon, der andere mehr von jenem. Der Eine hat’s von Oma, der Zweite von Mutti, die Dritte hat sich selbst was beigebracht – und es schmeckt trotzdem, wenngleich ein wenig anders, als das Rezept von Oma. Letztlich wird alles gut mit dem Holzlöffel durcheinander gemischt, “darunter gehoben”, in den Mixer gegeben oder schaumig geschlagen. Der moderne Koch weiß, dass das schon verschiedene Geschmackserlebnisse ergeben kann und es immer Fans von dem Einen, wie von dem Anderen geben wird. Ein besser oder schlechter gibt es also nicht.

Es gibt in der modernen Salsa jedoch nur 2 wesentliche Arten, Salsa zu tanzen – und diesen beiden Richtungen ordnet sich alles andere unter.

Salsa Cubana

ist die tradionelle Art, Salsa zu tanzen, auch wenn die Kubaner Salsa ursprünglich viel differenzierter tanzen, als in der Salsa Cubana, die heute und hierzulande praktiziert wird.

Im Wesentlichen dreht sich beim Salsa Cubana das Paar um sich selbst – mal intensiver, mal bleibt man viele Takte auch ohne Positionswechsel. Der Salsa-Grundschritt ist also wenig reglementiert, wird zur Seite, gekreuzt oder auch auf der Stelle getanzt. Die Figuren bei der Salsa Cubana sind oft recht einfach gehalten und wiederholen sich. Immer häufiger kann man jedoch auch beobachten, dass kompliziertere Figuren im Stil der Salsa Cubana (also drehend) getanzt werden.

In der ursprünglichen Form dominierte der Mann diese Tanzform. Man sieht auch manchmal, dass Männer sich von Ihren Partnerinnen lösen, je nach Können sich in virtuosen Soli verlieren oder “in der Mitte” zusammenfinden, mit ihren “Buddies” in eine Art Wettstreit treten, wer denn dann die coolsten Moves, Shines etc. drauf hat. Dieses Darstellungsbedürfnis, wie man es auch z.B. aus dem Hip Hop – oder in Reinkultur im Capoiera – findet, ist den “nord-europäischen” Salsa-Tänzern aber eher fremd. Bei Latinos, die einen Schuss Salsa schon in Mutters Milch hatten, kann man diesen Ursprung aber auch leicht daran erkennen, dass wesentlich mehr mit dem Körper “gearbeitet” wird, einzelne Körperteile auch isoliert bewegt werden (wie z.B. beim Bauchtanz auch), so dass dieser Salsa-Stil sehr dynamisch aussehen kann, obwohl er bezogen auf die Tanzfläche recht statisch bleibt.

“Wo” man (innherhalb der Musik) die Salsa Cubana tanzt, hängt wieder davon ab, wo oder von wem Der- oder Diejenige das Tanzen gelernt hat. Man kann die Salsa Cubana auf der 1, der 2 oder der 3 tanzen. Die ursprüngliche Form wird wahrscheinlich immer die 2 betonen, wegen der s.g. “Clave” – aber das wäre jetzt ein neues Thema, das hier nur verwirrt. Man käme auch kaum zum Ende, wenn man die Einflüsse der verschiedenen Musikrichtungen und Tänze hier noch betrachten wollte. Glaubt mir, von der 1,2,3 bis zur 4 kann man alles begründen und herleiten…

Eine Spielart der Salsa Cubana ist

Salsa Rueda oder auch Rueda de Casino

Bei der Rueda finden sich mehrere Paare tanzend gemeinsam im Kreis und tanzen den normalen Grundschritt. Später, nach vorher definierten und einstudierten Bewegungsabläufen, werden bestimmte Figuren getanzt. “El Cantante”, der Vorsänger (hier logischer Weise oft der Tanzlehrer), ruft eine Figur aus, die dann alle Paare gleichzeitig ausführen (wie beim Line-Dance, dem Westerntanz). Dabei werden sehr gern auch die Partner innerhalb des Kreises gewechselt, in dem der Mann im Rhythmus bzw. während der Figur etwa eine, 2 oder gar 3 Damen weiter geht. Keine Angst: Am Ende sind alle Paare wieder beisammen.

Im Prinzip ist die Salsa Rueda eine Spielart der o.g. ursprünglichen Tanzform, bei der die Männer sich besonders präsentieren – nur dass die Männer heute (hier) nicht mehr die dominante Rolle spielen. Das Gruppenerlebnis jedoch bleibt – und so ist die Salsa Rueda ein großer Spaß für alle Beteiligten – mit dem man sich natürlich auch immer ein wenig abgrenzt vom restlichen Tanzpublikum, eine besondere Verbundenheit der Gruppe ausdrückt.

Die allermeisten “restlichen” Tanzformen, gleich wie sie genannt werden, sind

Salsa auf der Linie oder Salsa Cross Body

Dazu gehören u.a. der s.g. New York Style, wie der Los-Angeles-Style. Im deutschsprachigen Raum werden beide Stile nicht immer ganz “sauber” definiert oder getrennt und meinen oft das Gleiche oder der Eine das Andere. In jedem Fall geht es darum, dass der Salsa-Grundschritt auf einer Linie getanzt wird – immer vor und zurück.

Zum Positionswechsel der Partner “kreuzen” sich die Wege – woher der Begriff “Cross Body” kommt. In seiner einfachsten Form geht der führende Partner zum Zeitpunkt des Richtungswechsels nicht zurück, sondern einfach zur Seite, aus der Linie, um seiner Partnerin den Weg frei zu machen, geradeaus zu laufen (statt zurück). Am Ende der Bewegung drehen sich beide Partner wieder zueinander und man steht wie zuvor, nur eben anderherum. Während dieses grundsätzlichen Ablaufs kann man jede Menge einfache Drehungen oder auch komplizierte Figuren ausführen.

Der Ursprung für diese Form, Salsa zu tanzen, ist im legendären New York der 50er-Jahre zu suchen, als die Ballroom-Kultur mit dem Mambo einen weiteren Höhepunkt hatte. Man muss sich nur kurz erinnern: Das prüde Nachkriegs-Amerika steht noch unter dem Einfluss der großartigen Swing-Ära mit seinen großen und erfolgreichen Orchestern. Auch wenn damals mit dem Wort Salsa kaum jemand etwas anzufangen wusste (da müsste man jetzt in die 70er Jahre gehen), liegen jedoch hier die tanzstil-prägenden Wurzeln.

Der s.g. New York-Style ist deshalb auch etwas “gesitteter” oder “eleganter”, mehr auf die Tanzgesellschaft sowohl in ihrer gesellschaftlichen Form, bis hin zur Kleidung ausgerichtet. Hingegen hat der Los Angeles-Style mehr einen vorzeigenden Charakter, mit spektakuläreren, z.T. sogar akrobatischen Figuren. “Fall-Figuren” sind ein ganz typisches Beispiel. So ein wenig “Hollywood” eben. Das nur ein verkürzter Rückblick.

In salsa-typischer Weise findet mittlerweile eine interessante Vermischung beider Stile statt, die sogar zu einer Umkehr bestimmter Elemente führt.

Der New-York-Style ist also ursprünglich stark vom Tanz Mambo geprägt. Der Mambo wird aber “auf der 2” getanzt, d.h. der Richtungswechsel findet auf der 2 und auf der 6 statt.

In der Praxis wird heute jedoch “Salsa on 2” mit den spektakuläreren Figuren getanzt – geht also viel mehr in die L.A.-Style-Richtung (der “on 1” getanzt wurde bzw. wird), als ursprünglich, während “Salsa on 1” häufig die “bravere” Form des Salsatanzens ist – und im Übrigen von den allermeisten Tanzschulen auch gelehrt wird, weil “die 1” uns (Nord-Europäern) rhythmisch etwas näher liegt. Das ist aber eine reine Gewöhnungssache.

“Salsa on 1” oder “Salsa on 2”

meint also fast immer Formen von Salsa auf der Linie oder Salsa Cross-Body. Wirkliche Unterschiede gibt es eigentlich nicht, nur die Betonungen der Beats innerhalb eines Taktes sind anders. Nur, weil “on 2” hier nicht so verbreitet ist und man gemeinhin etwas mehr Übung beim Tanzen braucht, tanzt die Mehrheit der “on 2“-Tänzer spektakulärer. “on 2“-Tänzer sind in der Praxis einfach geübter, erfahrener, während fast jeder, der einen Salsa-Grundkurs besucht hat, “on 1” tanzt. Das ist wahrscheinlich auch als Grund anzusehen, warum sich das “on 1”-Tanzen überhaupt eingebürgert hat. Es war den Leuten einfacher beizubringen…

Vergesst also am besten den New York– und den Los Angeles-Style als festdefinierte Begriffe. In der Praxis wird Euch kaum jemand den Unterschied zeigen können – und gemeint ist in aller Regel das Gleiche, nämlich Salsa tanzen auf der Linie – im Unterschied (zur Erinnerung) zur Salsa Cubana, in der sich das Paar um sich selbst dreht – und dann wird überwiegend “Salsa on 1” gelehrt. “Salsa on 2”-Kurse oder Workshops hingegen sind meist auch als solche ausgewiesen.

Manchmal liest man dann noch von anderen Salsa-Stilen, die aber nicht so eindeutig zu ordnen sind, wie die o.g grundlegenden Spielarten:

Weitere Salsa-Stile

Salsa Puerto-Rico-Style

Zwei Extra-Merkmale sind hier, dass die Partner entweder besonders eng tanzen oder sich auch gern voneinander lösen und mit isolierten Bewegungen unabhängig tanzen, bevor sie sich dann wieder rhythmisch eng aneinander schmiegen. Der Stil erinnert stark an die Art und Weise, wie bei den brasilianischen Tänzen Zouk oder Forro getanzt wird. Die haben eine ähnliche Charakteristik. Vielleicht ist auch Lambada bekannter, bei dem aber nur wenige Figuren getanzt werden.

Viel entscheidender sind eigentlich die Musiker, die aus Puerto Rico stammen. Viele bekannte Salsa-Musiker kommen von dort, aber auch solche im international erfolgreichen Pop-Geschäft.

Salsa Cali-Style – Salsa Calena

Cali ist eine Stadt in Kolumbien. Dort gibt es eine erstaunliche Eigenentwicklung des Tanzes Salsa. Ursache dafür sind die Cumbia (kolumbianischer Paartanz) und die dynamische Entwicklung der Stadt, u.a. mit vielen Dance-Companys, Tanzschulen und Tanzlokalen, die es in Cali gibt. Hier vollzieht sich nun ein für die Salsa typischer Prozess:

Der Ursprung, also Cumbia, wird im Kreis getanzt. Deshalb tanzen auch ein Teil der Tanzpaare, die behaupten, den Salsa Cali-Style zu tanzen, im Kreis – wodurch sie sich kaum von den Salsa Cubana -Tänzern unterscheiden.

Durch die starke Präsenz der Dance Companys und Tanzschulen gibt es aber einen “Drang” hin zu effektvollen oder gar akrobatischen Figuren. Die sind leichter auf der Linie zu tanzen bzw. es ist sogar notwendig, ein statisches Grundgerüst (die Linie) für die entsprechenden Figuren zu haben.

So vermischt sich der Kreistanz mit dem Linientanz. Alles wird bunt durcheinander gewürfelt. Typische L.A.-Figuren folgen Cubana-Figuren. Eben noch auf der Linie getanzt, dreht sich das Tanzpaar plötzlich um sich selbst.

Ein typisches Merkmal des s.g. Cali-Style sind die flinken Füße, wobei zu diskutieren wäre, ob diese Art Salsa zu tanzen, Salsa Calena genannt, nicht schon wieder einen weiteren Salsa-Stil markiert. (siehe Video im verlinkten Artikel über die World Games des IOC in Cali).

Übrigens: Es gibt hervorragende und sehr erfolgreiche Dance-Companys und Tänzer, die aus Cali kommen!

Salsa Miami-Style

Der s.g. Salsa Miami-Style ist der uneindeutigste der hier genannten Salsa Stile. Ob es einen überhaupt einen zu definierenden Miami-Style gibt, ist gar nicht so klar. Vielleicht kann man ihn am ehesten als kunstvolle Spielart der Salsa Cubana charakterisieren. Es wird “disziplinierter” und variantenreicher als in der Salsa Cubana getanzt.

Die Grundlage kommt auch aus der geografischen Nähe zu Kuba und den Einwanderern von dort. Hinzu tritt dann die amerikanische Show-Komponente, die aber in Miami eine eigene Ausprägung hat. Ganz typisch dafür ist vielleicht die Musik von Gloria Estefan zu nennen, die ja auch eine Kunstform ursprünglicher lateinamerikanischer Musik ist.

So wird dort auch getanzt. Man trifft sehr exakte Rueda-Formen oder Mischungen aus Kreis und Linie, wie oben schon beim Cali-Style beschrieben. Andere tanzten konsequent im Kreis oder auch konsequent auf der Linie. Kurz, hier treffen verschiedene Kulturen aufeinander, die sich individuell und unterschiedlich stark ausprägen.

Fazit, Ausblick, Trends bei den Salsa-Stilen

Interessant ist, dass diese ganzen Unterschiede oft von Latinos gar nicht gemacht werden. Gerät der tanzschulgestählte Mittelstufentänzer mal an eine südamerikanische Touristin, wird er sich wundern, dass diese behauptet, Salsa tanzen zu können, dann aber auf der Tanzfläche manchmal etwas ganz anderes macht, als in der Tanzschule gelehrt wurde – Salsa eben… – nach einem Tanz klappt’s dann auch meist irgendwie…

Ich hatte oben bereits geschrieben, dass es immer häufiger vorkommt, dass auch in der Salsa Cubana komplizierte Figuren und Kombinationen getanzt werden. Das ist insofern nicht ganz vollständig gewesen, als dass sich hier und da beide großene Richtungen auch ineinander vermischen, man also Teile eines Songs drehend tanzt – andere wieder auf der Linie – oder auf der Linie anfängt und dann einen drehenden Teil einfügt, bevor man wieder auf die Linie wechselt. Das kann man z.B. nutzen, um die unterschiedliche Dynamik innerhalb eines Songs verschieden zu interpretieren. Oder es gibt Titel, die eignen sich mehr für die eine Art, Salsa zu tanzen, andere mehr für die Andere. Das ist für immer mehr Tänzerinnen und Tänzer auch kein Problem, weil, wer viel tanzt, zwangsläufig mit beiden hier beschriebenen Hauptrichtungen in Berührung kommt. Viele empfinden das auch als Bereicherung.

Letztlich ist die Entwicklung des Salsa-Tanzes und der Salsa-Tanzstile auch in jüngerer Zeit eine konsequente Forsetzung der Entstehung des Genres und irgendwie auch Spiegel allgemeiner gesellschaftlichen Entwicklungen (siehe Cali-Style oder Miami-Style). Es wird weiter munter gemixt, voneinander gelernt, Elemente übernommen und weiterentwickelt.

Weitere Tänze, die oft mit Salsa in Verbindung gebracht werden

Typische Tänze, die oft in enger Verbindung mit Salsa genannt oder gelehrt werden, sind Bachata, Merengue und zunehmend auch Cha Cha Cha oder Zouk. Das sind jedoch eigene Tänze, auf die wir dann hier noch verweisen werden, wenn wir sie separat beschrieben haben.

Weiter werden derzeit immer wieder Workshops angeboten in Kizomba, einem afrikanischen Tanz oder in Danzon, eine der europäischen Wurzeln der Salsa ist.

Salsa – Diskussion

Wir erheben hier nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit in jede nur denkbare Richtung. Dieser Beitrag soll denen, die in Salsa noch nicht so bewandert sind, helfen, sich besser zurecht zu finden. In jeder Vereinfachung liegt natürlich immer auch ein Weglassen oder eine verkürzte Darstellung.

Insofern freuen wir uns über jeden Beitrag zur Diskussion, über Eure Erfahrungen und Berichte, die helfen, Salsa lebendiger und besser erfahrbar zu machen!

Weitere interessante Artikel findet Ihr auch in unserer Kategorie Salsa. Oder Ihr schaut, welche aktuelle Salsa-Musik-Tipps wir für Euch haben. Nicht zuletzt schaut auch in unsere Salsa- und Tango-Specials mit vielen interessanten Interviews und ausführlichen Artikeln zum Thema. Auch interessant sind bestimmt unsere Salsa-Videos und unser Salsa-Wörterbuch.

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Oldschool-Salsero

Sehr guter Artikel. Der "Unterschied" oder "nicht Unterschied" zwischen LA und NY wurde auch sehr gut dargestellt. LA ist eben Hollywood, NY Ballroom.

Zu Salsa auf der Linie oder Salsa Cross Body.

Vielleicht ist der Name "Cross Body (lead)" als Tanzstil nicht ganz glücklich gewählt da Cuban und LA beide den Platzwechsel haben, Dile que no / Cross body lead. Aus meiner Erfahrung ist es wie ihr beschrieben habt Cuban im Kreis, LA/NY auf der Linie, allerdings habe ich erstaunlicherweise noch nirgends wo gelesen, dass der zentrale tänzerische Unterschied zwischen den Stilen die andere Drehtechnik ist, nach meiner tänzerischen Feststellung jedenfalls. Cuban ist ein Straßentanz, deshalb wird die Drehung in einem kleine Kreis gelaufen, LA/NY wird auf dem Punkt gedreht (Richtung Ballet), deshalb führen gute Tänzer auch einen Double-Spin, der nur auf dem Punkt gedreht funktioniert. (Einschränkung, es gibt auch wenige Cuban-Figuren mit Doppeldrehung, trotzdem werden die anderen im Kreis gelaufen). Ich selbst tanze LA, in dem Moment wenn ich eine Tänzerin hole, welche die Drehung im Kreis läuft, schalte ich sofort auf Cuban um, da erfahrungsgemäß LA mit gelaufener Drehung nicht funktioniert.