Dancing with the Stars 2017: Glänzend verstrickt am 6.11.2017

Autor(in): | aktualisiert am: 8.11.2017

Terrell Owens – Cheryl Burke ausgeschieden bei DWTS 2017 Herbst-Staffel

Dancing with the Stars 2017 Glänzend verstrickt am 6.11.2017

Dancing with the Stars 2017 Glänzend verstrickt am 6.11.2017 – Photo by Denys Nevozhai on Unsplash

Oh nein! Terrell Owens ist bei Dancing with the Stars 2017 am 6.11.2017 ausgeschieden. Was für eine vertrackte Sache… Terrell Owens wird mir fehlen! Ich hab den langen Kerl gern tanzen gesehen und er wurde tatsächlich von Mal zu Mal besser. Wie weit es hätte gehen können, werden wir nun nicht erfahren. Ich denke, er hätte Lindsey Stirling ernsthaft Konkurrenz gemacht.

Von Jordan Fisher werden wir wohl noch lange erzählen. Der war in dieser DWTS-Show wieder so gut, dass man sich die Tänze auch mehrmals gern anschaut und nach jedem Detail giert.

Bei Dancing with the Stars am 6. November 2017 gab es von jedem Kandidaten 2 Tänze, einen “normalen” und einen im Trio, mit jeweils einem ehemaligen, erfolgreichen DWTS-Teilnehmer. Eine gelungene, sehenswerte und abwechlungsreiche Sache. Toll!

Überhaupt hat mir die ganze Show gut gefallen – nur das Ergebnis bei den Ausgeschiedenen nicht. Trotzdem bin ich von den Tänzen überwiegend sehr angetan.

Videos, Tänze, Songs, Punkte Dancing with the Stars am 6.11.2017

Zunächst das Opening mit der Vorstellung aller Paare:

Weiter mit den Paaren bzw. Trios, wobei wir bei jedem Tanzpaar zuerst den “normalen” und dann den Trio-Tanz einfügen:

Jordan Fisher – Lindsay Arnold tanzten Quickstep (30 Punkte) nach dem Song “Chuck Berry” von Pharrell Williams und im Trio Salsa (30 Punkte) nach dem Song “Que Viva la Vida” von Wisin – Gesamt 60 Punkte

Der Jive war ja wieder der Hammer: Sehr dynamisch und modern interpretiert. Es muss Lindsey Arnold einfach Spaß machen, mit diesem Typen zu tanzen! Den Eindruck konnte auch die psychedelische Bühnen und Dance Floor – Deko nicht verwischen…  Und ür alle Profis, die das hier vielleicht lesen: Es wurde durchgetanzt! Wenn ich mich recht erinnere nur eine Showfigur, ganz am Ende, die man aber kaum so bezeichnen kann.

Und was für eine Salsa! Musikalisch zwar eher im Latin-Pop oder Merenque angesiedelt, kann man diesen Song in den USA natürlich spielen. Und Jordan Fisher hat sich davon nicht abbringen lassen, sondern eine astreine Akrobatik-Salsa auf’s Parkett gezaubert.

Co-Partner Corbin Bleu war allerdings nicht weniger expressiv und Lindsey Arnold eine Augenweide – 2-3 mal von der Dynamik der Herren begeistert in den Schritten zu groß, um wenigstens etwas Kritisches anzumerken. Ist aber normal, passiert beim Tanzen, erst recht mit 2 Partnern, dass man schnell mal hinter muss…

Beide Tänze sind ein Highlight und werden wohl in meine Best-of-Analen eingehen.

Lindsey Stirling – Mark Ballas tanzten Samba (26 Punkte) nach dem Song “Morning Drums”von Gregor Salto und im Trio Jazz Dance (28 Punkte) nach dem Song “Let’s face the music an dance” von Seth MacFarlane – Gesamt 54 Punkte

Nach 2 solchen Tänzen (oben) hat es auch eine Lindsey Stirling schwer. Die Punkte für die Samba finde ich aber dennoch zu wenig, denn da hat’s wirklich nur in manchen Details etwas gekratzt, sonst war das auch rundum außergewöhnlich. Vermutlich haben ein paar Elemente gefehlt? Ich hab keine Strichliste gemacht, aber so ein Gefühl…

Dann der 2. Jazz Dance in dieser DWTS-Staffel, dem ich tatsächlich etwas abgewinnen konnte. Sehr fein! Co-Partnerin war Kristi Yamaguchi, die ich perfekt eingepasst hat.

Frankie Muniz – Witney Carson tanzten Wiener Walzer (26 Punkte) nach dem Song “Perfect” von Ed Sheeran und im Trio Jive (27 Punkte) nach demSong “Good Place” von Leo Soul – Gesamt 53 Punkte

Solide Leistung von Frankie Muniz, das muss und will ich schon anerkennen. Freilich nicht so extraordinär, wie die beiden Paare zuvor, aber gut! Im Walzer der typische “Malcom”, aber nicht mehr so schlimm, wie zu Beginn der Staffel. Im Trio hab ich mich erwischt, als ich mehr auf Alfonos Riberio gesehen habe, als auf Frankie…

Terrell Owens – Cheryl Burke tanzten Charleston (27 Punkte) nach dem Song “Bad Boy Good Man” von Tape Five ft. Henrik Wager und im Trio Rumba (24 Punkte) nach dem Song “Slow Hands” von Niall Horan – Gesamt 51 Punkte – Ausgeschieden

Ein gelungener und moderner Charleston. Man bedenke auch die Hebel, die der Mann zu bewegen hat… Da könnte man richtig sauer werden, dass Terrell Ownes jetzt nicht mehr dabei ist…

Eine Rumba zu dritt in nicht mal 1:30 zu erzählen, halte ich für eine schwierige Aufgabe. Deshalb war’s auch ein bisschen zerrissen in der Choreo. Terrell Owens kann man hier kaum etwas vorwerfen, finde ich. Co-Tänzerin Kelly Monarco war nice.

Victoria Arlen – Val Chmerkovskiy tanzten Tango Argentino (24 Punkte) nach dem Song “Down” von  Marian Hill und im Trio Jive (24 Punkte) nach dem Song “Magic” von B.o.B. ft. Rivers Cuomo – Gesamt 48 Punkte

Der Tango war “obenrum” viel besser, als in den Beinen und hatte für kaum mehr als eine Minute zu viel Schnickschnack. Für beides kann Victoria Arlen gar nichts, denn die Choreo hat sie nicht gemacht und ihre Beine kann sie nicht so kontrollieren, wie wir alle (lange Geschichte, schauen Sie das Video hier in diesem Artikel Dancing with the Stars 2017 9.10.2017 – Most Memorable Year Night).

Im Jive hat Val Chmerkovskiy wohl verwechselt, dass es gar nicht um ihn ging? Zu schwach im Vergleich zu den anderen Trios hier bei Dancing with the Stars am 6.11.2017. Co-Tänzerin Laurie Hernandez hat zugenommen, kann das sein? Ich hab sie schlanker in Erinnerung.

Drew Scott – Emma Slater tanzten Langsamer Walzer (22 Punkte) nach “Both sides now” von Years & Years und im Trio Cha Cha Cha (25 Punkte) nach “Get up offa that thing” von James Brown – Gesamt 47 Punkte

Drew Scott kann man seit letzter Woche bei Sixx im TV sehen (mittwochs 20.15 und ein paar Wiederholungen pro Woche). Da ist er mir lieber, als in der nächsten DWTS-Show. Der Walzer war nun nicht schlecht, aber im Vergleich zu den ersten 4 Paaren irgendwie auch nicht gut.

Der Cha Cha Cha war besser, alleridngs nicht besonders anspruchsvoll. “Wingman” Rashad Jennings war der bessere Tänzer.

Mehr Artikel über diese Tanz-Show der ABC finden Sie unter den Stichwort Dancing With The Stars.

Dancing With The Stars des US-TV-Senders ABC ist die Schwester-Sendung von Strictly Come Dancing in der BBC, Let’s dance auf RTL und Dancing Stars im ORF.

Quellenangabe: Das Foto oben hat mit Dancing with the Stars Herbst 2017 nichts zu tun, sondern dient lediglich der Illustration. Foto-Credit oben am Foto.

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3 Kommentar(e)

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Die Stärken und Schwächen (außer bei Jordan; der hat keine) der verbliebenen Teilnehmer kennen wir nun alle; daher erspare ich mir Detailkritik. Die Idee mit den Ex-Teilnehmern als Trio-Partner fand ich auch bestechend. Sonst wurden dafür immer zusätzliche Profis- schon ausgeschiedene oder Troupe Members- rekrutiert. Bei Kelly Monaco (Staffel 1 und 15) und Kristi Yamaguchi (Staffel 6) ist das mit dem Tanzen zwar eine Weile länger her, aber Hingucker sind sie immer noch. Insbesondere die drei Herren aber- Corbin Bleu, Alfonso Ribeiro und Rashad Jennings- stehen sichtlich noch voll im Saft und waren für die aktuellen Teilnehmer eine echte Herausforderung. Jordan und Corbin könnten fast Brüder sein, und so haben sie auch getanzt. Wahnsinn. Corbin und Alfonso haben schon in ihren eigenen Staffeln mit dem Trio richtig hingelangt; kein Wunder dass sie wieder eingeladen wurden.
Victoria kämpfte nicht nur mit dem Energiebündel Laurie Hernandez, sondern auch mit ihren Beinen, die die ungewohnte Belastung kurz vor dem Auftritt mit Krämpfen quittierten. Daher wechselte sie auch rasch noch zu flacheren Schuhen- was aber kaum zu sehen war sowohl wegen der Kameraführung wie auch der Unsitte, das Publikum auf die Tanzfläche zu lassen. Das hat mich schon öfter genervt.
Bei Lindseys Samba haben vielleicht auch die Buschtrommeln etwas die Atmosphäre gestört. So wirkte das Ganze technisierter, als es eigentlich war. Auch die Musik von Victorias Tango Argentino hat mich nicht vom Hocker gerissen. Das war aber schon alles. Insgesamt war’s eine tolle Show und das Ausscheiden von Terrell nicht wirklich überraschend, aber bedauerlich.
Ich weiß noch nicht, wie viele Finalisten es geben wird. Üblicherweise sind es im Herbst vier; dann würde es sich nächste Woche zwischen Drew und Victoria entscheiden. Frankie betrachte ich mal als gesetzt. Der ist als Underdog die Idealbesetzung gegen Lindsey und Jordan. Witney macht einen tollen Job, und Alfonsos Eingreifen hat sicher auch nicht geschadet.

Autor2
Karsten Heimberger

Hallo DMD, wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann...

Ich fand nämlich die Samba von Lindsey sehr authentisch, gerade durch die Samba-Trommeln. Ich fand das weder technisiert noch atmosphärisch gestört. Im Gegenteil! Das ist Samba - Straßenkarneval-Samba.

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Authentisch wohl durchaus, aber für die Seh- und Hörgewohnheiten des Tanzshowkonsumenten vielleicht doch zu weit ab vom Alltäglichen. Im Sreßenkarneval bin ich nicht so heimisch. Nicht in Köln und nicht in Rio.